Illustrirte Monatshefte für die gesammten Interessen des Judenthums
- Journal
- Illustrirte Monatshefte für die gesammten Interessen des Judenthums
- Volume
- II. Band (1865-1866)
- Issue
- Heft 1 (Oktober 1865)
- Date
- 1865-10-01
- Page
- Seite 39 (sequence 44)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Die Hebräerin am Webstuhl. 39 Die HMerin M Mebsüchl. Die Hebräerinnen trugen ungeirähete, als ein Stück gewebte Kleider, die sie selbst fertigten. durch. Die Fäden der Kette waren an ihrem untern Ende an Rohrstäbchen, die sie gleichzeitig auseinanderhielten, befestigt und mit Steinen beschwert. Wenn das aufrechtgespannte Die Hebräerin am Webstnht. Der hierbei verwendete Webstuhl ist vorliegend nach den besten Quellen abgebildet. Das Gewand (a) wurde von unten nach oben gewebt; mit einen: messerartig geformten Stück Holz (b) wurde der mit dem Schützen so) durch den vordem Theil der Kette (ck) durchgeschossene Einschlag zusammengedrängt (gegenwärtig wird hierzu die „Kammlade" benutzt). Auf gleiche Weise schoß die Weberin, auf der entgegengesetzten Seite des Webstuhls Platz nehmend, durch die Hintere Kette den Einschlag Gewebe vollendet und vom Webstubl geschnitten war, wurden die bisjetzt als Aufzug dienenden oben quergespannten Fäden aufrechtgespannt und zu den Aermeln verwebt. Als hierher gehörig bringen wir noch die Abbildung eines jener Zeit angehörenden Spinnrockens mit dem dazu gehörenden Spinnkörbchen und der Sprndel, die wir mit Wolle umwickelt und ohne diese abbilden. Als Quellenwerke für diese Abbildungen benutzten wir: „Donna Oraea cka Nieoni, wolo äolt' äwokipelaKv."