Mannheim
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18651866
  1. 1865-09-01 · Heft 6 (September 1865) · p. Seite 441

    Leopold Kompert. 441 „der Min", „der Franze'fuß", „die Prinzessin", und vor allem „Julius Arnsteiners Beschau" als die köstlichsten her…

  2. 1865-09-01 · Heft 6 (September 1865) · p. Seite 442

    …r Genrebilder zu schreiben. Frankl's Ermunterung fiel auf keinen fruchtlosen Boden. Ohnedies hatte Kompert Auerbach und Jeremias Gotthelf, diese zwei ausgezeichneten Kleinmaler und Sittenschilderer, kennen gelernt Interessen des Judenthums. und die innige V…

  3. 1865-09-01 · Heft 6 (September 1865) · p. Seite 443

    Leopold Kompert. 443 Goldschmidt, Procuraführer des Hauses Rothschild. In diesem Hause blieb er fünf Jahre und hatte genug Muße, sich s…

  4. 1865-09-01 · Heft 6 (September 1865) · p. Seite 444

    …iesen beiden Religionen herrschenden Anschauungen vereinbarlich ist. Der Redacteur der Kirchenzeitung, der eifrige I)r. Sebastian Brunner, führte nun gegen Kompert als den Herausgeber die Anklage wegen Verbreitung religionsfeindlicher Anschauungen. Kompert …

  5. 1865-09-01 · Heft 6 (September 1865) · p. Seite 445

    Die Juden in Warschau zur Zeit der letzten Bewegung. 415 etwas zu* verrathen wir kein Recht haben. Wir theilen dies nur mit, um dem Lesepublikum eine Freude zu machen, denn etwas Gutes kann inan sicherlich erwarten. Wie in seinen Kritiken, …

  6. 1865-09-01 · Heft 6 (September 1865) · p. Seite 446

    446 Jllustr. Monatsh. für die ges. Interessen des Judenthums. Goldheim, beide Hände ergreifend und sie mit innigster Dankbarkeit in den seinen drückend, an. „Sie haben mir heute eine Wohlthat erzeigt, die man nie vergessen und nie belohnen …

  7. 1865-09-01 · Heft 6 (September 1865) · p. Seite 447

    447 Die Juden in Warschau zur Zeit der letzten Bewegung. „Das Fräulein ist nicht zu Hause", sagt er. Hermine erkennt an dem Gesicht des Mannes, daß er gelogen. „Das Fräulein ist zu Hause", versetzt sie mit vieler Entschiedenheit; „sie muß w…

  8. 1865-09-01 · Heft 6 (September 1865) · p. Seite 448

    448 Jllustr. Monatsh. für die ges. Interessen des Judenthums. Verweigerung ebenso wie auf Hochverrats», auf Preßvergehen ebenso wie auf Betrug. Da die Revolutionstribunale keine Mittel hatten, eine geringe Strafe zu verhängen, so verhingen …

  9. 1865-09-01 · Heft 6 (September 1865) · p. Seite 449

    Die Juden in Warschau zur Zeit der letzten Bewegung. 449 aufnehmen, nachdem wir ihrer auf eine fo anständige Weise losgeworden sind? Wozu die Juden in ihrer schlimmsten Art, die sich brüstenden, sogenannt gebildeten Juden zu Mitarbeitern an…

  10. 1865-09-01 · Heft 6 (September 1865) · p. Seite 450

    450 Jllustr. Monatsh. für die ges. Interessen des Judenthums. nend, ich werde niemals zum Verräther werden-, wenn ich-auch in bübischer Weise misbraucht worden bin! Ich habe gethan, was jeder Mann, der Herz hat, thun soll, ich habe Mitwirke…

  11. 1865-09-01 · Heft 6 (September 1865) · p. Seite 451

    Die Juden in Warschau zur Zeit der letzten Bewegung. 451 falltag erschienen, oder verlangen wir eine theilweise Deckung, sagen wir: bevor wir Minister und Generale werden, erlaubt uns vorläufig in unbefugten Bezirken zu wohnen, so wendet ma…

  12. 1865-09-01 · Heft 6 (September 1865) · p. Seite 452

    452 Jllustr. Monatsh. für die ges. Provinzen wird zur Wahrheit, glaubst du, Galizien werde viele Deputirte jüdischen Glaubens in die Reichsversammlung entsenden? Ich wette, nein! Denn selbst die Intention der Regierung scheitert an dem groß…

  13. 1865-09-01 · Heft 6 (September 1865) · p. Seite 453

    Vor dem Gewitter. 453 um zum Behuf der Prediger- oder anderer Sanieren die Gymnasial- und die damals sogenannten „philosophischen" Studien mit einem möglichst geringen Zeitverlust zu absolviren, und wandten sich, obgleich es in Ungarn noch …

  14. 1865-09-01 · Heft 6 (September 1865) · p. Seite 454

    454 Jllustr. Monatsh. für die ges. Interessen des Judenthums. Streich, und mit leichtbegreiflichem Entsetzen vernahmen einmal die Bewohner eines Hauses in der Judengasse die übermüthig weltliche Melodie, welche ein Student nach längerer unv…

  15. 1865-09-01 · Heft 6 (September 1865) · p. Seite 455

    Vor dem Gewitter. 455 Und was ist wol geschenkte Freiheit? Ein Strahl, den euch in königlicher Huld Die Sonne hat gesandt durch ihren Boten, Doch gab ihn dieser einem andern weiter. Der gab ihn wieder einem, bis er euch Von einer Kohle wird…

  16. 1865-09-01 · Heft 6 (September 1865) · p. Seite 456

    456 Jllustr. Monatsh. für die ges. Interessen des Judenthums. Die andern werden Aerzte, Journalisten, Um irgendwie das Leben sich zu fristen; Und ich? Will mich nicht Plagen mit Studiren, Um einst die Kranken zu curiren. Zur Schacherei Hab'…

  17. 1865-09-01 · Heft 6 (September 1865) · p. Seite 457

    Vor dem Gewitter. 457 Wild klagend dröhnet die „Tekie", Erschrocken säuseln drob die Lüfte, Es dringt die wilde Melodie Bis in des Ghettos düstre Träume. Still ist's. Da Wanken einzeln und alleine Die Schüler heim nach ihren Men Kammern; Nu…

  18. 1865-09-01 · Heft 6 (September 1865) · p. Seite 458

    458 Jllustr. Monatsh. für die ges. Und was mit jenem Knochen wird geschehen. Darüber könnt ihr ruhig auseinandergehen; Der frei gefund'ne Schädel wird Vom löblichen Senat schon inquirirt. (Es wird noch einmal getrommelt und das Volk zerstre…

  19. 1865-09-01 · Heft 6 (September 1865) · p. Seite 459

    Der biblische Opfercultus, seine Bedeutung und seine Normen. 459 ganzen Alterthum galt die. Unterbrechung der Opfer als die größte Calamität. Was blieb also übrig, als die Opfer beizubehalten, aber an die Stelle unheiliger Götter einen alle…

  20. 1865-09-01 · Heft 6 (September 1865) · p. Seite 460

    460 Jllustr. Monatsh. für die ges. Interessen des Judenthums. Psalmen besingen häufig Jerusalem und Zion als den Ort, den Gott erwählt habe. Hierzu kam noch der dritte Ort, der Berg Moria, auf dem David nach ausdrücklichem Befehl Gottes ein…