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  1. 1914-04-01 · Heft 4 (April 1914) · page 21

    ■ו WH11 mr ׳■MgMrapfiuMmBnBBs^ina^rTm.tnatniirTrwMi Zur Charakteristik der Weisen des Talmud. 125 Thora. Nach Wahrheit streben, das Wahre erkennen wollen, das kennzeichnet unsere alten Weisen, das ist es, was sie allen Scharfsinn aufbieten …

  2. 1914-04-01 · Heft 4 (April 1914) · page 22

    126 Zur Charakteristik der Weisen des Talmud. Bemerkung ein: זעקה אחת הזעיק יעקב לעשר דכתיב כשמוע עשו את דברי אביו ויזעק זעקה גדולה ומרה והיכן נפרע לו בשושן הבירה שנא' ויזעק זעקה גדולה ומרה עד מאד. Zu einem Aufschrei hat Jakob dem Esau Vera…

  3. 1914-04-01 · Heft 4 (April 1914) · page 23

    Zur Charakteristik der Weisen des Talmud. \2ך fürchtig zu sein, vor allem in der Zurückgezogenheit, wenn man mit seinem Schöpfer allein ist, wo man nicht von Menschen gesehen wird, der Wahrheit die Ehre geben und in seinem Herzen wahr zu re…

  4. 1914-04-01 · Heft 4 (April 1914) · page 24

    128 Zur Charakteristik der Weisen des Talmud. Besondere Hochachtung vor der Wahrheitsliebe und dem Bestreben unserer Weisen, die Wahrheit, unbekümmert um ihr eigenes Ich, nur die Wahrheit zu finden, entlockt uns die Tatsache, daß sie zur Be…

  5. 1914-04-01 · Heft 4 (April 1914) · page 25

    …!“ Das war der Grundsatz unserer Weisen, und von diesem Gesichtspunkte aus verstehen wir es auch, wenn es Männer wie R. Jochanan ben Sakkai und sein Schüler Elieser ben Hyrkanos gab, die ihre Persönlichkeit bei ihrer Lehrtätigkeit vollständig in den Hintergru…

  6. 1914-04-01 · Heft 4 (April 1914) · page 26

    130 Zur Charakterstik der Weisen, im Talmud. verehrten und geschätzten Lehrers verteidigte er, und für ihn trug er die Strafe der Ausschließung, die für beide Parteien gleich schmerzlich war. Wir haben erkannt, wie die Wahrheitsliebe, das S…

  7. 1914-04-01 · Heft 4 (April 1914) · page 27

    Zur Charakteristik der Weisen des Talmud.!3! dessen finden, in dem man sich in seinen Forschungen erfreut, dieselbe Genugtuung auch finden, wenn man sich sagen muß: Alles umsonst! In dieser Beziehung wird es der Genossen Simeons nur wenige …

  8. 1914-04-01 · Heft 4 (April 1914) · page 28

    132 Das Tkorastudmm und die Frauen. Gegenstandes erzielt werden konnte. Wenn es galt den Scharfsinn der Schüler zu erproben, dann wird es ausdrücklich in der Berichterstattung hervorgehoben, daß die Frage להדורי התלמידים gestellt worden war…

  9. 1914-04-01 · Heft 4 (April 1914) · page 29

    …der Thora zu unterrichten. Wenn einer seine Tochter Thora lehrt, so ist es, als ob er sie ״Unsittlichkeit“ (תפלות, vgl. Raschi) lehrte. ר״ אליעזר אומר כל המלמד בתו תורה כאלו1 * *) למדה תפלות (סופה פרק ג' מ״ד). In einem Vortrage über die soziale S…

  10. 1914-04-01 · Heft 4 (April 1914) · page 30

    134 Das Thorastudium und die Frauen. Eliesers, der das Thorastudium der Frauen mit dem der Unsittlichkeit vergleicht. Ist schon dieser Vergleich an und für sich sehr gewagt, so enthält diese Warnung gegen das Frauen- Studium direkt einen Ve…

  11. 1914-04-01 · Heft 4 (April 1914) · page 31

    Das Thorastudram und die Frauen. 135 seine Töchter Thora zu lehren .... R. Elieser sprach: Wenn einer seine Tochter Thora lehrt, so ists, als lehre er sie Unsittlichkeit. R. Josua sprach: Eine Frau will lieber ein Maß und Unsitt]ichkeit als…

  12. 1914-04-01 · Heft 4 (April 1914) · page 32

    136 Das Thorastudium ־und die Frauen. Wassers“) zog Ben Asai die Lehre: Jedermann sei verpflichtet, seine Tochter diese Lehre (von der anfschiebbaren Wirkung des Wassers) zu lehren, denn, kommt sie einmal in die Lage, das bittere Wasser zu …

  13. 1914-04-01 · Heft 4 (April 1914) · page 33

    Das Thorastudium und die Frauen. 137 Regel sind die Frauen nicht enthaltsam. Deshalb ist es angemessen, die Lehre von der aufschiebbaren Strafe unter den Frauen nicht zu verbreiten. Die in der Thora an gedrohte Strafe wird gar mancher Furch…

  14. 1914-04-01 · Heft 4 (April 1914) · page 34

    138 Menschenopferkult und Judentum. Menschenopferkult und Judentum. Von Rabbiner Dr. Ludwig Rosenthal, Cöln. Nicht das Gute in seines Wesens tiefstem Grund, nicht den treuen Freund und erbarmungsvollen Vater sieht die ursprüngliche Vorstell…

  15. 1914-04-01 · Heft 4 (April 1914) · page 35

    Menschenopferknlt und Judentum.!39 punkt vereinigen. Halten wir zunächst den Blick auf das bedeutende Kulturland Ägypten gerichtet, so tritt uns beispielsweise als eines der ältesten und unbedingt einwandfreien Zeugnisse entgegen die im Jah…

  16. 1914-04-01 · Heft 4 (April 1914) · page 36

    …stätigt Plinius. und es ist bemerkenswert, daß im jüdischen Schrifttum sowohl die Pentateuchparaphrase des Jonathan ben Usiel. wie der Midrasch Rabba die vom Pharao des Auszugs angeordnete Tötung der israelitischen Künder dahin erklären, der Ägy…

  17. 1914-04-01 · Heft 4 (April 1914) · page 37

    Menschenopferkult und Judentum. I4I Göttern von Sepharvaim“ — und wo nachweisbar unter Sepharvaim eine babylonische Stadt, und unter Adrammeleeh und Anammelech babylonische Gottheiten genannt sind. — Wie lange sich übrigens auch in Babylon,…

  18. 1914-04-01 · Heft 4 (April 1914) · page 38

    142 Menschenopferkult und Judentum. Israels im Osten, haben wir in der Bibel selbst ein klassisches Dokument, den König Mesa von Moab, von dem das 2. B. d.K. C. 3 berichtet: ״Als der König von Moab sah, daß ihm der Streit zu stark wurde, . …

  19. 1914-04-01 · Heft 4 (April 1914) · page 39

    Menschenopferkult und Judentum. 143 wieder, bei denen sieb ja schon in der vorhomerischen Periode starke phönizische Einflüsse auf Lebensweise und religiöse Gedankenwelt geltend machen. Agamemnon muß sein ältestes Kind schlachten, bevor er …

  20. 1914-04-01 · Heft 4 (April 1914) · page 40

    144 Gesetzestreue. Qesetzestreue. Von G. M. Das Gesetz erzieht zur Strenge Gegen deine eignen Sünden, Aber nur beschränkte Enge Kann darauf den Haß begründen. Nur die Einsicht höchster Liebe Fühlt des Zornes tiefste Quelle Und das Ende zart…