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  1. 1917-09-01 · Heft 9-10 (September 1917) · page 39

    …bot des Fleischgenusses war die Strafe dafür, daß sie den Priestern die üblichen Priester, gaben vorenthielten. So faßt Raschi das מפני ד!מוזכות auf, fügt aber zu dem גזרר <נל הבשר des Talmud hinzu: שלא יאכלו בשד מזחרטה. Nur das geschlachtete Fle…

  2. 1917-09-01 · Heft 9-10 (September 1917) · page 75

    …t des Schwörenden lag sich von jedem Spiel — also auch Wettspiel — das Kosten verursachen könnte, fern zu halten. Rabbi Israel Bruna (R. Gr. A. 124) behandelt die Frage, ob jemand, der sich ein Spielverbot auferlegt hat, einen andern für sich spielen l…

  3. 1917-09-01 · Heft 9-10 (September 1917) · page 79

    … Einflusses bei Hofe, wurde durch das Vorrecht ausgezeichnet, ein Schwert tragen zu dürfen und soll mit dem sagenhaften Saul Wahl identisch sein, der nach ein er weitverbreiteten Sage für eine Nacht den polnischen Thron inne hatte. In den Städten, d…

  4. 1917-09-01 · Heft 9-10 (September 1917) · page 115

    …t sich (Buchstabe 'ט) der von manchen Übersetzern mißverstandene Satz 'טפשו בני כנען וכד. Der Sinn wird jedem klar, der Raschi zu Gen. 12,6 vergleicht. Raschi sagt dort: ״״Der Kanaaniter war damals im Lande״er eroberte damals das Land Israel von …

  5. 1917-09-01 · Heft 9-10 (September 1917) · page 116

    …rei Stehen (Meg. Taanith c. 3; Ber. rabba c. 61 und Sanhedrin 91a) in verschiedenen Variationen befindet. Auch die von 'Raschi am Anfang seines Pentateuch-Kommentars zitierte Aggada verfolgt diesen Zweck (vgl. Tanchuma ed. Buber S. 4 a). Verantwo…

  6. 1917-11-01 · Heft 11 (November 1917) · page 41

    …worden sei. Der Talmud selbst (a. a. 0.) weist daher diese Auffassung zurück und benützt sie lediglich als Drasch (vgl. Raschi). Ferner ist gegen die zitierte Übersetzung einzuwenden, daß, auch wenn man עבר nach Gen. 30. 29 als ״erarbeiten“ aufzu…

  7. 1917-11-01 · Heft 11 (November 1917) · page 62

    … Erschaffung, zum Neuentstehen stellen;1). Wir wollen hier nur als den in der jüdisehen Keligionsphilosophie — auch von Maimonides gegen Aristoteles — behaupteten Standpunkt die Schöpfung aus dem Nichts durch den höchsten Willen festlegen und an die …

  8. 1917-12-01 · Heft 12 (Dezember 1917) · p. Seite 629

    …len politischen Lagen anzupassen, sofern nur die religiöse Betätigung nicht behindert ist. So war es zur Zeit des Rabbi Jochanan ben Sakkai bis zum heutigen Tage. Zählen sich doch z. B. gesetzestreue Juden zu allen politischen Parteien Deutschlands, soweit di…

  9. 1917-12-01 · Heft 12 (Dezember 1917) · p. Seite 636

    …erörtert worden, daß ich darauf verweisen darf.19) Nachwort. von Rektor Dr. D. Hoflmann, Berlin. *) Ich habe S. 313 auf Raschi hinge wiesen, der diese richtige Erklärung zur betr. Jeremiastelle gibt. Folgendes ist Raschi’s Wortlaut: *) Erschienen…

  10. 1917-12-01 · Heft 12 (Dezember 1917) · p. Seite 637

    …fungen handelt, seinen Namen JW bekannt macht; umsomehr ist dies der Fall, wenn er seine Worte zum Guten erfüllt.“ — So Raschi. Nicht also die Macht, sondern die Wahrhaftigkeit Gottes, der seine Worte erfüllt (בלרחר דברר, seinen Ausspruch ins Das…

  11. 1917-12-01 · Heft 12 (Dezember 1917) · p. Seite 648

    … Gott den Menschen schuf, in der Aehnlichkeit Gottes machte er ihn« ist ein noch größeres Prinzip der Thora als das von Rabbi Akiba aufgestellte große Prinzip der Thora „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst “. Ben Assaj will sagen: Die stete Rücksich…

  12. 1917-12-01 · Heft 12 (Dezember 1917) · p. Seite 662

    …en.“ Jacob S. 12 f Von namhaften älteren Auslegern der Schrift ist denn nun auch die Wahrheit längst erkannt worden. R. Samuel ben Meir, der große Enkel des großen Rasehi, schreibt zu unserer Stelle: Während sie nun ihre Mahlzeit einnahmen und sich etwas …

  13. 1917-12-01 · Heft 12 (Dezember 1917) · p. Seite 670

    …Worte gesprochen, die geeignet sind, vieles in der einfachsten und befriedigendsten Weise zu erklären. Aehnlich( wie R. Samuel ben Meir meint er zunächst, der Ausdruck ״Ihr habet mich hierher verkauft“ bedeute nur: Ihr seid die Veranlassung und Ursache ge…

  14. 1918-01-01 · Editorial · p. 3

    …ob Sperber. DieEedeutung von בלשנדז שכל שכיר von Rabbiner Dr. Camille Bloch. Exegetische Miscelle von Prof Dr. E. Fink. Raschi’s Tiefblicke in die Religionsgeschichte von Rabbiner Dr. S. Funk .. Über Aphikomon von Rabbiner Dr. S. Kaatz. Talmudisc…

  15. 1918-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1918) · p. Seite 18

    …, und da er den Typus eines Einsiedlers schaffen wollte, der, geschieden von der Welt, über seinen Schriften sitzt, den G-aon von Wilna vergißt, der die Phantasie seiner Kindheit entflammt hatte, um den Chronisten Nestor zu malen und weit wegzuwandern in …

  16. 1918-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1918) · p. Seite 31

    …mmung und Ablehnung zu den mannigfachen Anschauungen zu sagen haben, soll Gegenstand der folgenden Aufsätze sein, J. W. Raschi's Tiefblicke in die Religionsgeschichte. Yon Rabbiner Dr. S. Funk, Wien. (Fortsetzung). In der Mischna Jebam. 6,4 wird …

  17. 1918-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1918) · p. Seite 47

    …Gedanke einer Überhebung oder gar bewusster Verietzung vollkommen fern liegt. Bekannt ist die Deutung der Alten, welche Raschi in seinem Pentateuchkommentar auszugsweise anführt: ״Der Vater merkte sich die Sache,“ das wolle sagen: Jakob nahm sich…

  18. 1918-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1918) · p. Seite 72

    …r zu sich kommen und sagte zu ihm: ״Mein Kind, ächezen und krächzen ist sehr schön, aber in sich, nur in sich.“ — In R. Esriel Hildesheimer, dem Rebbe von Eisenstadt, sollte Josef Nobel den zweiten Lehrer und den zweiten väterliehen Freund fürs Leben finden. …

  19. 1918-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1918) · p. Seite 73

    … selbst hoch betagt war. daß auch er Generationen von Schülern herangebildet hatte, dann blieb er immer der Schüler und Esriel Hildesheimer immer der Raw. — Diese Verehrung, die den Tod des Lehrers überdauerte, wirkte in ihrer Unbegrenzheit so ergreifend, daß…

  20. 1918-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1918) · p. Seite 129

    … Unkenntnis des Gesetzes den Unschuldigen verurteilen und den Schuldigen freisprechen usw. Den Sinn dieses Gesetze gibt Maimonides im Sepher Hamizwoth (Verbot 284) richtig mit den Worten: ״Man darf nicht einen Mann zum Richter ernennen, der nicht ein…