Mannheim
Compact Memory

Jeschurun · 1917-12-01 · Heft 12 (Dezember 1917) · p. Seite 636

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
4 (1917)
Issue
Heft 12 (Dezember 1917)
Date
1917-12-01
Page
Seite 636 (sequence 12)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
98% known words query
IRI
…/2292929-2292969-2292979--02506-2295776
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

<3 j6 E 6,2 f. nach seiner Bedeutung für die Pentateuchfrage. „Darum sage den Kindern Israels; Ich bin Jw!“6) Dieser von meinem geehrten Gegner nicht in die Wagschale geworfene Umstand wiegt bei weitem alles auf, was er für seine Erklärung des Satzes „Ich bin Jw“ in 6, 2 geltend machen will (S. 315 f.). Das sind keine entscheidenden Dinge, und es ist falsch, wenn man ausschlaggebende Momente solchen gleichstellt, welche nicht den Ausschlag geben können. Das gilt auch weiter von dem Versuch (S. 316), Ex. 6, 2 f. durch Hes. 20, 5 ff. zu beleuchten.7) Durch alles das kann nicht das Gewicht aufgehoben werden, das den beiden von mir aufgezeigten Momenten und insbesondere den Worten „Darum sage den Kindern Israels: Ich bin Jw! “ (V. 6) innewohnt. Und wie mein Gegner diesen Satz nicht gewogen hat, so hat er auch den Umstand nicht in die Schale des Entscheidens geworfen, daß der Erzähler von •6, 2 f. dann auf einmal den Namen Jw immer und immer wieder gebraucht (V. 7 f. 10 usw.). Auch daraus ist ersichtlich, daß er den Namen Jw als einen nunmehr enthüllten betrachtet.8) Folglich muß ich meine Ansicht über den Sinn und die kritische Bedeutung von Ex. 6, 2 f. auch weiter für richtig halten und kann nur wiederholen, daß der Wechsel der Gottesnamen, der in der Genesis beobachtet wird, nicht aus der Beleuchtung gerückt werden darf, die von Ex. 6, 2 f. auf ihn fällt.9) Bei diesen wenigen Bemerkungen muß ich es hier aber bewenden lassen. Denn die grundlegenden Materialien für die Beurteilung der Pentateuchfrage sind in meiner Einleitung ins AT. (S. 134—245*) so eingehend erörtert worden, daß ich darauf verweisen darf.19) Nachwort. von Rektor Dr. D. Hoflmann, Berlin. *) Ich habe S. 313 auf Raschi hinge wiesen, der diese richtige Erklärung zur betr. Jeremiastelle gibt. Folgendes ist Raschi’s Wortlaut: *) Erschienen bei Marcus nnd Weber in Bonn (Preis jetzt: 6. Mk.).

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.