-
182 Ernst Simon und Antijudaismus sich, ohne mit Cohen irgend einen dolus an״ nehmen zu müssen, aus dem Zwange des Systems und der Zeit…
-
…2. 8 Eine ähnliche ״Selbstbegegnung“ des alten mit dem jungen Cohen ergibt sich im Fable des Urteils über seinen Lehrer Heinrich Graetz: wahrend des Treitschkestreites i. J. 1880, rechnet er ihn, mit scharf ausschließendem Tadel, der ״Partei der Palästine…
-
184 Ernst Simon S. 162. ״Wer dagegen mit Spinoza die menschlichen Handlungen! und Bestrebungen betrachten׳ will, als ob es siidh um Lin…
-
Hermann Cohens Spinoza«Auffassung 185 Die Auswertung der Variantentabelle ergibt/ daß bei der überwiegenden Mehrzahl aller Änderungen in der zweiten Auf״ läge Cohens Feder von einem heftigen Affekt geführt, wird. Spinozas ״sub specie aetern…
-
186 Ernst Simon Privatbriefe scharf gegen jede gottlose Ethik ausgesprochen12. Was aber ist die Ursache und wann tritt sie hervor? Verg…
-
Hermann Cohens Spinoza-Auffassung־ 187 spinozistische Unterstellung, nur ein Affekt zu sein: der Affekt (für Gehen ein Willensgefühl, der Motor des Willens, nicht sein Motiv) ״treibt die Mühle (des Willens), wie der Wind sie treibt, aber er…
-
188 Ernst Simon über aber doch die Befrachtung sich nicht zurückdrängen läßt: ״wieviel lichtvoller und reiner die geschichtliche Wirkun…
-
…g und möglich, daß der Philosoph das Opfer des Gefühls bringe; 1910 wirft er Spinoza vor, daß er es gebracht habe. Wenn Franz Rosenzweig als das erste Jahr der Cohenschen Umkehr das Jahr 1880 festsetzt20, wohl weil Cohen sich damals, nach drei״ zehnjährige…
-
190 Ernst Simon 1910 an jenen persönlich-affektiven Ton in der Polemik mit Spinoza vorwalten zu hören, der dann in dem Haßaufsatz des J…
-
…krates: ״Die Tugend ist Wissen. Wissen aber kann auch der Arme haben. Kann er es wirklich32?“ Das klingt beinahe wieder spinozistisch, wenn es nicht so dynamisch-revolutionär klänge! 6. Für Spinoza ist mithin die Religion, als der Glaube der Masse, nie …
-
192 Ernst Simon . ends: mit beinahe lyrischem Klageton wirft ihm Cohen immer wieder vor, daß er die jüdische Lehre von den Noachiden un…
-
…als Pseudomessias entlarvt, das ist gewiß: das prophetische Judentum kann . 35 Theologisch-politisches Traktat, hsg. v. Carl Gebhardt, 3. A.r Leipzig 1908, S. 75. Vgl. zur Interpretation einen Aufsatz von Leo Strauß in der Spinazanumm-er des ״Bayerische…
-
194 Ernst Simon nicht in den deutschen Idealismus eingehen. Ist deshalb auch Cohens Glaube ein falscher Glaube gewesen? In einer der me…
-
…de der Forschung steht, nur aus dieser zu verstehen und zu beurteilen ist. Alexander Schück, Glauben und Wissen nach R. Mose ben Maimon, Temesvar 1933, 128 S., steht auf dem Standpunkt: ,,die vor« züglichsten Quellen( der jüdischen Philosophie sind Bibel …
-
…en werden, freilich nicht durch Rückkehr zur Orthodoxie, sondern im Anschluß an die ״mittelalterliche Aufklärung“ eines Maimonides und ihre Leitidee: die Idee des Gesetzes. Denn — so fährt der Aufsatz über ״den! Streit der Alten und der Neueren in! d…
-
… auf seine soziale Funktion, da der philosophische Mensch; für Maimuni trotz More HI 27 weniger dasCtoov tcoXitixov des Aristoteles als das C«)0v Xo־pov seiner Kommentatoren ist; daher überschätzt St. wohl auch die Bedeutung der platonischen ״Gesetze"…
-
… lischen Gedanken von Gott als höchster Form aufzugeben; darauf beruht seine Meinung; daß sich sein Begriff von dem des Aristoteles nur unerheb« lieh unterscheide (96); er begnügt sich damit, Begriffe wie Form und: Erna« nation umzudeuten. Auch in der…
-
Besprechungen 199 der Kulturen; zu erklären ist. Von Widersprüchen ist aber auch der Gottes« begriff des reifen Aristoteles (Böhm, Die Gottesidee bei A., Straßb. Diss-, 1914, namentlich 72 ff.) nicht frei: insbesondere hat das ״zu Ende Denken“…
-
Besprechungen 200 gesetzes lenken. Ich habe mehrmals jüngere Mitforscher zur Beschäftigung mit diesen Seiten ׳der Systeme angeregt und! freue michr auf zwei von mir beratene Arbeiten hin weisen zu können. Chaim Neuburger, Das Wesen des Gese…
-
Besprechungen 201 veranschaulichen soll; und führt Phiions Umbildung des griechischen Begriffes auf das Judentum zurück. Der Hauptteil stellt die Beweise Gabirols für die Logoslehre dar, mit Seitenblicken auf andere Teile des Systems, zumal…