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auswärtigen Waren zu verbieten, stimmt die Kanzlei nicht bei. Das Verbot sei 1772 aufgehoben worden, weil der Handel mit inländischen Waren zur Erhaltung der Juden nicht ausreichte. Es sei kein einziger Fall einer jüdischen Zolldefraudation…
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sich, wenn er von einem anderen Gewerbe leben könne, nicht zu Gunsten des Reichen oder zu seinem eigenen Nutzen auf die so gefährliche Schwärzerei verlegen. „Mit einem Wort alle Anstände sind selbst durch die allerhöchste Resolution behoben…
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Resolution vom 13. Oktober zu expedieren. Gemeint ist wohl die Verordnung wegen des Kleinhandels (s.u.). Endlich ist an der unverzüglichen Verordnung wegen Tragung des gelben Aufschlags wohl geschehen. Die anderen Staatsräte - auch Fürst Ka…
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oben bemerkt, war es sehr fraglich, ob eine zweijährige Frist dafür nicht zu knapp bemessen war. Die Regierung war auf das sorgfältigste bemüht, alle Widerstände zu verhüten, die aus einer Verletzung des religiösen Gefühls hervorgehen konnt…
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gemeinen Zensur; die Einfuhr fremder (hebräischer) Bücher muß von Fall zu Fall angesucht werden. 5. Nahrungswege, a) Die Juden dürfen Grundstücke, besonders unbebautes, nicht bearbeitetes Land, auf zwanzig und mehr Jahre in Pacht nehmen. Do…
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gen derlei Vorurteile, welche öfters zu unsittlichem Betragen und sträflichen Irrungen Anlaß geben, möglichst auszurotten." Die allgemeine Verordnung wendete sieh zum Schlüsse auch an die Judenschaft, um sie „zu dem Betragen eines rechtscha…
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…olaum we'emeth: Worte des Friedens und der Wahrheit" für die Reformen des Kaisers einzutreten.60 Das Werkchen wurde von David Friedländer bald ins Deutsche übersetzt, auch in andere Sprachen übertragen und 31 261
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nach der Sitte oder Unsitte der Zeit vielfach nachgedruckt, u. a. auch in Wien. In acht Kapiteln sucht Wessely seine Glaubensgenossen vom Werte und der Bedeutung der sie umgebenden Kultur zu überzeugen, ihnen die Heilsamkeit der Reformen Jo…
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fuhr hindert. Dagegen bedroht das Kapital der reichen Juden den Grundbesitz als Pacht- und Leihkapital, als Vorschuß auf das schwerste und ebenso gefährdet es das Handwerk, wo es sich dieses durch den Verlag unterwirft. Die Vorteile, die es…
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sich gegen die Vorwürfe der Gesellschaftsfeindlichkeit, des Betrugs als angebliche Folge ihrer Religion, ihrer Privilegien, ihrer Sondergerichtsbarkeit. Er will dann die Nützlichkeit der wirtschaftlichen Tätigkeit der Juden nachweisen, will…
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konnten, wurde den Juden vom Gubernium gestattet, die Kosten einstweilen durch eine Anleihe zu decken. Von diesen Schulen wurden einige sofort errichtet und „mit jüdischen und christlichen Lehrern versehen". Der Bericht hierüber (24. Mai 17…
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die 3000 fl. von der Prager böhmischen Landesjudenschaft aufgenommen worden seien, und daß die Prager städtische Judengemeinde von der landesjüdischen Gemeinde gänzlich separiert sei, folglich jede für sich auch abgesonderte Kassen hätten (…
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…eun Uhr in der sogenannten Mäuselbethschule" - gemeint ist die Meiselsynagoge ~ statt, bei dem ein von dem Oberrabbiner Ezechiel Landau verfaßtes - selbstverständlich - hebräisches Gebet in Versen von den berühmten jüdischen Vokalisten aus Manheim abgesun…
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neuerrichtete Schulgebäude. Im Festsaale fand die Feier der Schuleröffnung statt in Gegenwart der k. k. Schulkommission mit ihrem Präsidenten Grafen Karl Clary, des Probstes von Schulstein, des Schuldirektors Schindler. Die Judenschaft war …
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… Orten baten die Juden selbst die christlichen Seelsorger, die Aufsicht zu übernehmen. Böhm erwähnt Schulen in Teplitz, Jungbunzlau, Bidschow, Hofitz, Plan, Polna, Kolin, Portscha und Lichtenstadt und rühmt die Fortschritte an ihnen, will zeigen „wie …
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…e vor dem jüdischen Wettbewerbe . Diese allgemeine Anordnung war die Folge eines Gesuches des jüdischen Landesprimators Joachim Popper, zur Betreibung seiner Großhandlungsgeschäfte mit seiner Familie in die Christenstadt übersiedeln zu dürfen.91 Der oben…
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noch der Prager Stadtrat der Übersiedlung von Juden aus dem Ghetto in die Christenstadt freundlich gegenüber. Das beweisen die großen Schwierigkeiten, die man den Lehrern an der jüdischen Hauptschule machte, als sie um die Erlaubnis ansucht…
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…November 1786 zwei Dekrete an das böhmische Gubernium verzeichnet. Das eine eröffnet, „daß dem jüdischen Landesprimator Joachim Popper die Dispensazion erteilet werde, das in Prag erkaufte Haus auf seinen eigenen Namen in die Stadtbücher einverleiben las…
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…Zinsfuß von 4 Prozent. Der christliche Kapitalist gebe also sein Geld zu 6 Prozent dem reichen Juden, der es dann unter allerhand Praktiken, bei denen er den Schein zu wahren suche, weiter verleihe. Wie viel von alledem vielleicht übertrieben sei, l…
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durch ein Gesetz, wie es das Toleranzpatent ist, eine rasche Umwandlung der Personal- und Hypothekarkreditverhältnisse eines Landes herbeizuführen. Da ist der Gedanke einer Kreditorganisation, einer Leihbank, wie er auch in den „Beobachtung…