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  1. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 70

    …st. Jahrb., IV,) S. 297ff. 3 Vgl. Freudenthal, Leipziger Meßgäste, Frankfurt a. M. 1928; Billing, Der Prager Schames in Breslau (in Ztschr. für d. Gesch. d. Juden i. d. CSR, Brünn 1931, 1. Jahrg., 3. Heft, S. 139ff). 4 Vgl. Bretholz, Die Juden in …

  2. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 71

    wüdemmben, welches in einer Summa bringt drey Hundert Achtzehn Gulden 20 kr. Versprich solches gelt (Geld) nach der Begrabnuß Zuebezahlen, Zue Urkundt habe ich mein angeborenes Petschaft darauf getruckt und mit eigne handt Unterschrieben . …

  3. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 72

    84 Der Schuldbrief lautet bloß auf 318 fl. 20 kr.; es scheint jedoch, daß Peprle außer dem Tuche noch andere Gegenstände im Werte von 84 fl. 12 kr. nachträglich geliefert hatte. 85 Hiemit verlangt Wilhelm Slawata, daß zu dem Mittel gegriffe…

  4. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 73

    2ida Buchtrukera jest mi od Päna Cisarskeho rychtare Staromestskeho Skrze jeho Mfcstskeho Pisafe krukäm wpraze dodäno. Takovau resoluti sem nani vöinil A zas Pänu Cisarskemu Rychtafi skäzal: Na terminy a Za nos Wodeni ja se nedara navesti 2…

  5. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 74

    …ßt darauf schließen, daß er auch mit Eisen Handel trieb; doch kann dieselbe auch einen anderen Sinn haben. 63 Befreiter Hofjude nannte er sich deshalb, weil er als Hofjude von einigen die Juden erniedrigenden Abgaben befreit war und manche andere …

  6. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 75

    würklich bezahlt und den Procurator Soffky contentiret haben, die schuldigen Interessen auß Gnade geschenkt und nachgelaßen sein sollen. Wien, 16. November 1691. 75 Der Schreiber dieses Briefes ist identisch mit dem fürstlich niedersächsisc…

  7. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 76

    Das Prager und Böhmische Landesrabbinat Ende des siebzehnten und Anfang des achtzehnten Jahrhunderts Von Dr. Tobias Jakobovits Über die Geschichte des böhmischen Landesrabbinates während seines Bestandes von 1689 bis 1749 und des Prager Obe…

  8. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 77

    Judengemeinde bis zum Ausgange des Dreißigjährigen Krieges der Regierung gegenüber die einzige Repräsentanz der gesamten Judenschaft Böhmens bildete, war auch der Prager Oberrabbiner in der Regel das einzige von den Behörden anerkannte reli…

  9. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 78

    …ird er am 10. Jänner 1679 als Verlobter genannt: „Abraham Schaul Brodt und dessen künftiges Eheweib Reikh, des Raby (in Jungbunzlau) Lippmann Graetz Tochter". Nach seiner Verheiratung siedelte er zu seinem Schwiegervater nach Jungbunzlau9 über und lei…

  10. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 79

    …mischen Provinz wurde der Bunzlauer Kreis ausgenommen. Dieser sollte nicht dem Landesrabbiner, sondern dem Rabbiner von Jungbunzlau, R. Lippmann Wolf Graetz, Abraham Brodas Schwiegervater, unterstehen (vgl. Beil. I). Man wollte nämlich den angesehenen…

  11. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 80

    …den würden, „mit ihm eine Veränderung vorgenommen werden solle" (vgl. Beil. II). Abraham Aron reichte hierauf an Kaiser Leopold I. ein Gesuch um Konfirmation des gewählten Landrabbiners Abraham Broda ein und legte die erfolgte Bestätigung seitens de…

  12. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 81

    genannt), trat entschieden für die Ansprüche des R.Wolf ein. In ihrem Berichte wies sie auf die große Gelehrsamkeit des R. Wolf hin, bestätigte, daß er die ihm seit zehn Jahren aufgetragenen rabbinischen Ämter zur vollen Zufriedenheit aller…

  13. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 82

    R. Wolf.15 Bei der Verlobungsfeier soll sich der Landprimas verpflichtet haben, seinem nunmehrigen Verwandten die Hälfte des Landrabbinates zu verschaffen. Außerdem dürfte sich auch bald gezeigt haben, daß der Wohnsitz des Landrabbiners in …

  14. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 83

    bezeichnen. Um dem vorzubeugen, gab der Primator der Landesjudenschaft im Einvernehmen mit Wolf Wedeies im Namen Abraham Brodas ein fingiertes Bittgesuch an den Kaiser ein. In diesem Falsifikate stattet Abraham Broda dem Kaiser seinen Dank …

  15. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 84

    … oder die Landjuden hätten sich wegen der weiten Entfernung beklagt, da ihnen im Osten des Landes mehrere Rabbiner (von Jung Bunzlau, Nachod und Neu Bidschof) zur Verfügung stünden. Sie wenden sich daher gegen die Aufnahme des Wolf Wedeies zum Landrabb…

  16. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 85

    Wolf Wedeies immer nur sieben Kreise genannt werden, dürfte doch auch nach der neuen Einteilung der Bunzlauer Kreis dem Jungbunzlauer Rabbiner Lippmann Graetz verblieben sein. Für Abraham Broda blieben noch folgende sieben Kreise übrig: der…

  17. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 86

    nen Gunsten abgegebene Gutachten des Prager Teilvorstandes, natürlich ohne Erfolg. Die Behörden waren froh, den seit Jahren um das Landrabbinat wogenden Kampf durch die Teilung aus der Welt geschafft zu haben. Das Landrabbinat blieb von nun…

  18. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 87

    … der auch die Bondische Partei beigetragen hatte, steht die Auflösung des Prager Vorstandes, die am 19. Juli 1691 durch Leopold I. erfolgte. Der Kaiser ernannte gleichzeitig „Regierer" der Prager Judenschaft und schrieb Neuwahlen aus. Das Ergebnis d…

  19. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 88

    …eschlossen einhellig, gleichzeitig zwei Oberrabbiner aufzunehmen. Als erster Oberrabbiner wurde R. Gabriel, Rabbiner in Olkusz (Polen) gewählt. Dessen Aufgabe war: „so die Leute bestraffen, von allen Übel abhalten, auch die jüdische Jura tradiren…

  20. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 89

    R. Gabriel Elkesch, im Rufe eines großen Gelehrten und eines bescheidenen aber tüchtigen Rabbiners, erschien auch den anderen als der geeignete Mann für das Prager Oberrabbinat, doch glaubten sie, ihren Talmudschulen erst durch die Wahl des…