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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1933-01-01 · 5 (1933) · page 70

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
5 (1933)
Date
1933-01-01
Page
– (sequence 70)
Language
German
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Anmerkungen 1 Vgl. Käte Spiegel, Die Prager Juden zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges (in der Festschrift: Die Juden in Prag, Prag 1927) S. 129 u. 166ff. 2 Prokes, Die Prager Judenkonskription vom Jahre 1729 (im hist. Jahrb., IV,) S. 297ff. 3 Vgl. Freudenthal, Leipziger Meßgäste, Frankfurt a. M. 1928; Billing, Der Prager Schames in Breslau (in Ztschr. für d. Gesch. d. Juden i. d. CSR, Brünn 1931, 1. Jahrg., 3. Heft, S. 139ff). 4 Vgl. Bretholz, Die Juden in Pirnitz im hist. Jahrb., II, S. 403. - 5 Vgl. unten S. 23. 6 Vgl. Kaufmann, Samson Wertheimer, Wien 1888; Grunwald, Samuel Oppenheimer, S. 68ff.; Jakobovits, Die Judenzeichen in Böhmen, im hist. Jahrb., III, 163. Heilig, Die Vorläufer der mähr. Konfektionsindustrie im hist. Jahrb., III, 387. 7 Prokes, 1. c. S. 326. - 8 Ibid. S. 319 ff. - 9 Ibid. S. 319 u. 327 ff. - 10 Ibid. S. 319. 11 Berhard Fanta gehörte im Jahre 1655 zu den Ältesten der Prager Judenschaft (vgl. Jakobovits, Die Erlebnisse des Oberrabbiners Simon Spira Wedeies in Prag 1640-1679, im hist. Jahrb., IV, S. 206, u. Anm. 24. Er unterschreibt sich „geschwohrener Richter der Prageischen Judenschaft". Das Judenrichteramt bestand aus dem Judenrichter und einem beeideten Schreiber. Beim Judenrichter pflegte man Geld, Pfänder und kostbare Gegenstände zu deponieren (vgl. Jakobovits 1. c. S. 258). 13 Baruch Tilles gehörte im Jahre 1655 zu den Ältesten der Prager Judenschaft. (Vgl. Jakobovits 1. c. S. 295, Anm. 24.) Er starb im Jahre 1666 (Hock-Kaufmann, Die Familien Prags, S. 152). 12 Vgl. unten S. 21. - 14 Vgl. unten S. 34. - 15 Vgl. unten S. 21. - 16 Vgl. unten S. 54. -17 Vgl. unten S. 56. - 18 Vgl. unten S. 59. - 19 Vgl. Freudenthal, 1. c. S. 184. - 20 Prokes 1. c. S. 297 ff. 21 Vgl. Billing, Die Handelsbeziehungen mähr. Juden in Breslau (Zeitschr. für d. Gesch. d. Juden i. d. CSR, Jahrg. II, Heft 1, S. 3). d'Elvert, Zur Geschichte der Juden in Mähren und Österr.-Schlesien, Brünn 1899, S. 99ff. 22 Vgl. unten S. 50 u. Anm. 74. - 23 Vgl. unten S. 26 u. 38. - 24 Vgl. unten S. 45. - 26 Vgl. unten S. 35 u. Beil. V. - 26 Vgl. Käte Spiegel, 1. c. S. 109f. 27 Das Bittgesuch ist ohne Datum und ohne Angabe der Person, an welche es gerichtet war. Aus dem Inhalt desselben geht jedoch hervor, daß es im Jahre 1559 geschrieben worden war, wo die Juden zum zweiten Male Prag verlassen mußten und in der Stadt nur einige jüdische Familien zur Ordnung der jüdischen Angelegenheiten zurückbleiben durften (vgl. Grätz, Gesch. d. Juden, 1. Aufl., Bd. 8, S. 388), in welchem Jahre Joachim v. Neuhaus Oberster Kanzler von Böhmen war, an welchen das im Neuhauser Schloßarchiv aufbewahrte Gesuch gerichtet worden sein dürfte. 28 Irrtümlich ist die Angabe des Josef Kohen im Emek Habacha (deutsche Übersetzung von M. Wiener), S. 111, daß 200 Familien in Prag zurückblieben. Hingegen stimmt die Angabe des David Gans in seiner Chronik Zemach David, daß in Prag 12 Familien zurückbleiben durften, sowie auch die Angabe der Urkunde bei Bondy-Dvorsky, wonach den Juden am 4. Mai 1659 gestattet worden war, einen Ausschuß von 10 bis 12 Personen zu wählen, die in Prag zurückbleiben durften, um die Geschäfte der gesamten Juden abzuwickeln, mit der Angabe des Augenarztes Samuel überein, da die 10 bis 12 Personen des gewählten Ausschusses auch ihre Familien in Prag behielten, welche zusammen 60 Seelen zählten. 29 Der Schuldbrief lautet: Ich Anna Zusanna Karolina Slawatin geborene Herrin zu Rappach Bekhenne, daß ich von der Jüdin beberlin (Peprle) 170 Ellen gutes Tuch genomben, die Elle per 1 Schock Meiß. Und 30 Stück Fueter Tuch daß Stück P. 4 Gulden. Im Fahle aber ich so viel nicht bedürffen werde, so gib ich ihrs 65 73

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