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  1. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 10

    …en von Monturen, und nicht nur die kaiserliche Armeeleitung in Wien betraute sie mit Heereslieferungen (S. Oppenheimer, Samson Wertheimer),6 sondern auch der Hochadel ließ sich die Monturen für das von ihnen zu stellende Rekrutenkontingent von Prager Juden …

  2. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 11

    …vita Tuschkauer war von Beruf „Prokurator" und ein zweiter, Moses Bonaventura Sachs, unterschreibt sich „Kursächsischer Hofjude und geschworener Richter der Prager Juden". In seinem Briefe an den Grafen Humprecht Johann Czernin schreibt er: „Sein …

  3. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 12

    … Kauf der Herrschaft Haid in Südböhmen an, Adam Götzl Lichtenstadt und Baruch Weiszl bieten ihm den Kauf der Herrschaft Jitschin vom Grafen Tiefenbach um den Preis von 310.000 fl. an. Götzl Mandl Lichtenstadt bietet demselben Grafen im Jahre 1674 d…

  4. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 13

    Zuweilen betraute ihn der Patron auch mit Interventionen in finanziellen Angelegenheiten bei anderen Herren vom Adel. Der Hausjud des Grafen Adam Paul Slawata, Josef Körpel, wurde vom Grafen mit einer solchen Intervention bei dem Grafen Hrz…

  5. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 14

    Grafen Monturen, und zwar immer um einige Gulden per Stück billiger als anderen Herren vom Adel. Schon im Jahre 1684 vermittelte er den Verkauf der Zwetschken aus den gräflichen Herrschaften. Im Jahre 1709 scheint der Großhändler Moses Gits…

  6. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 15

    bei seinem „Patrone". So trat der Hausjude Samuel Marek beim Grafen Herrmann Czernin für die Prager jüdischen Fleischhauer ein.14 Salomon Fanta berief sich in einem Bittgesuch an den gräflich Czerninschen Oberhauptmann Prochazka darauf, daß…

  7. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 16

    Verleiher Götzl Lichtenstadt, der dem Grafen Herrmann Czernin ein Darlehen von 20.000 fl. gegeben hatte, handelt auch mit Wolle, Tuchen, Pay (grobes Tuch), Schnüren und Knöpfen. Der Monturenlieferant Aron Löbl Jeüttel handelt auch mit Schaf…

  8. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 17

    8. Abwicklung der Geschäfte Den Abschluß der Geschäfte mit den Juden vollzogen Graf Paul Adam Slawata, der Freiherr Johann der Ältere Czernin und die Grafen Herrmann und Humprecht Johann Czernin persönlich, weshalb die Briefe der Juden auch…

  9. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 18

    sein Vetter, der Schnürmacher Löbl Fanta, seien durch den Brand um ihr ganzes Vermögen gekommen, das sie in Eisen und Metallwaren in einem Gewölbe innerhalb des Ghettos auf Lager hatten. Nur etwa der zehnte Teil der Waren, bestehend aus zer…

  10. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 19

    Vertrag der jüdischen Fleischhauer mit dem Grafen Herrmann Czernin beginnt mit den Worten: „Wür unterschrieben „Juden Fleischhacker d. Alten Stadt Prag bekennen, daß . . . "25 Es ist also ausdrücklich von den jüdischen Fleischhauern der Alt…

  11. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 20

    2. Jüdische Händlerin Peprle an den Grafen Wilhelm Slawata (1641) Im Jahre 1631 starb Joachim Slawata, ein leiblicher Bruder des Grafen Wilhelm Slawata. Zur Veranstaltung einer pompösen Beerdigung benötigte die Witwe Anna Susanna schwarzes …

  12. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 21

    Gründe darzulegen, weshalb die Schuld noch immer von den Einkünften des Gutes nicht bezahlt werden könne. Doch die Richter anerkannten diese Gründe nicht und schon am 2. September erging ein neuer Zahlungsauftrag. Inzwischen war das Gut in …

  13. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 22

    zugeschickt hatten, nicht zu ihrem Gelde kommen. Gott weiß, in welch großer Not und Elend sie und die Waisen leben, in einem Elend, das größer ist, als das eines Bettlers. Der Graf möge bedenken, welche große Wohltat dem Verstorbenen von ih…

  14. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 23

    Erforderliche vereinbart habe, wie es ihm Herr Hrzän selbst sicherlich schon berichtet haben werde. Graf Slawata lieferte ihm Schwefel,37 womit er handelte. In demselben Briefe bittet er, der Graf möge verordnen, daß ihm wenigstens ein Wage…

  15. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 24

    bitten, die restlichen sechs Tonnen erst in einigen Tagen bezahlen zu dürfen. Da wurde ihm erklärt, daß der Freiherr, der gerade nicht zu Hause war, die Butter zu demselben Preise anderweitig verkauft habe. Der enttäuschte Czerny fügte sich…

  16. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 25

    zu bezahlen, diese bereits an einen anderen verkauft gehabt habe, mögen die Statthalter den Schluß ziehen, daß er sie eher teuerer als billiger verkauft haben müsse. Der Freiherr sei nicht so dumm, daß er sich so sehr damit beeilt hätte, di…

  17. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 26

    Gegenstände bei. In einem zweiten Briefe beanstandet er die Rechnung auf 16 Schock weniger 7 Eier. Die Schafferin müsse sich geirrt haben, da er bloß 15 Schock weniger 7 Eier übernommen habe. b) An Humprecht Johann Grafen Czernin Jakob Till…

  18. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 27

    ihm die hohe Gnade erweisen und ihm den geliehenen Betrag von 70 fl. sowie auch den auf in zur Bezahlung entfallenden Teil der Schuld seiner verstorbenen Mutter im Betrage von 50 Schock Groschen und 18 Schock aufgelaufenen Interessen, welch…

  19. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 28

    werde sie dem Grafen verursachen, da er seinem Handel nicht nachgehen und die ihm geschuldeten Beträge nicht eintreiben könne.45 Deshalb nehme er zu ihm als zu einem christlichen und gnädigen Herrn seine Zuflucht mit der untertänigsten Bitt…

  20. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 29

    …nin (1642) Am 12. Juli 1642 kaufte Frau Margarete Mezerode, geb. Svatkovskä v. Dobrohost das landtäfelische Gut Zrue im Caslauer Kreise. Einen Teil des Kaufschillings bildete die Bezahlung einer auf dem Gute lastenden hypothekarischen Schuld von 50…