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  1. 1931-01-01 · Heft 4 (Januar 1931) · p. Seite 255 · Zur Geschichte der Judenrechtswissenschaft

    Zur Geschichte der Judenrechtswissenschaft Hinweis auf ein Kapitel aus der Rechtsgeschichte der Juden von Georg Landauer Mit einer gewissen Berechtigung darf man sagen, daß kein Gebiet aus der Geschichte der Juden bisher so vernachlässigt w…

  2. 1931-01-01 · Heft 4 (Januar 1931) · p. Seite 256 · Zur Geschichte der Judenrechtswissenschaft

    Georg Landauer. Zur Geschichte der Judenrechtswissenschaft Das Sonderrecht der Juden im eigentlichen Sinne — vom Kirchenrecht der Jude…

  3. 1931-01-01 · Heft 4 (Januar 1931) · p. Seite 257 · Zur Geschichte der Judenrechtswissenschaft

    Georg Landauer. Zur Geschichte der Judenrechtswissenschaft Individualität ihrer führenden Gelehrten eingehen zu können, seien nur als …

  4. 1931-01-01 · Heft 4 (Januar 1931) · p. Seite 258 · Zur Geschichte der Judenrechtswissenschaft

    Georg Landauer. Zur Geschichte der Judenrechtswissenschaft Religions-, Zivil- und Prozeßrecht schnell spürbar. Auch von den Kontrovers…

  5. 1931-01-01 · Heft 4 (Januar 1931) · p. Seite 259 · Zur Geschichte der Judenrechtswissenschaft

    Georg Landauer. Zar Geschichte der Judenrechtswissenschaft handelt Rechte und Pflichten der Taufe; Verbot, aber positive Folgen der Zw…

  6. 1931-01-01 · Heft 4 (Januar 1931) · p. Seite 260 · Zur Geschichte der Judenrechtswissenschaft

    Georg Landauer. Zur Geschichte der Judenrechtswissenschaft Christian Gottlieb Gmelin (Tübingen 1785), aus der großen schwäbischen Juri…

  7. 1931-01-01 · Heft 4 (Januar 1931) · p. Seite 261 · Zur Geschichte der Judenrechtswissenschaft

    Georg Landauer. Zur Geschichte der Judenrechtswissenschaft Karl Anton, C. G. von Zangen), über das erwähnte Thema des Dotalprivilegs d…

  8. 1931-01-01 · Heft 4 (Januar 1931) · p. Seite 262 · Die Münchener Judenschaft 1750-1861

    Die Münchener Judenschaft 1750—1861 Eine bevölkerungs- und wirtschaftsgeschichtliche Studie von Arthur Cohen - München Nachdem die Münchener Judengemeinde am 12. Oktober 1285 ein so schauriges Ende gefunden hatte1), blieb sie fortan unanseh…

  9. 1931-01-01 · Heft 4 (Januar 1931) · p. Seite 263 · Die Münchener Judenschaft 1750-1861

    Arthur Cohen. Die Münchener Judenschaft 1750—1861 amtes München über die ganze zweite Hälfte des Jahrhunderts führt zu folgender Tabelle5): Jahr Oberhäupter der Familien deren Weiber Kinder Dienerschaft Zusammen 1750 9 1 1 9 20 1781 23 6 3 …

  10. 1931-01-01 · Heft 4 (Januar 1931) · p. Seite 264 · Die Münchener Judenschaft 1750-1861

    …ndelsleute und Krämer in München" an die Landesregierung (Beil. zu N. 4 v. 24.1.37) wirft den Juden vor, daß sie 1. mit allerhand Waren, Juwelen und Silbergeschmeid Handel treiben, 2. Geld auf Zinsen gegen tibermäßiges Interesse "herleihen, 3. mit S…

  11. 1931-01-01 · Heft 4 (Januar 1931) · p. Seite 265 · Die Münchener Judenschaft 1750-1861

    …mer stammte aus Wien und hatte dort schon eine finanziell bedeutsame, ja glänzende Vergangenheit hinter sich11). Nächst Samuel Oppenheimer war sein Neffe Simson 8) Z. B. Jüd. Lexikon, Art. Geldhandel (Handel mit verfallenen Pfändern). 9) Meist in der Fassung…

  12. 1931-01-01 · Heft 4 (Januar 1931) · p. Seite 266 · Die Münchener Judenschaft 1750-1861

    Arthur Cohen. Die Münchener Judenschaft 1750—1861 Wertheimer der bedeutendste jüdische Finanzagent in Wien. Wertheimer war 1684 aus seiner Vaterstadt Worms nach Wien gezogen. 1713 (nach Mensi) oder schon 1710 (nach Grunwald) übergab er sein…

  13. 1931-01-01 · Heft 4 (Januar 1931) · p. Seite 267 · Die Münchener Judenschaft 1750-1861

    …eistet" (1798). Die Familie Marx wird erst 1798 erwähnt. Jakob Marx von Treuchtlingen, 40 Jahre alt, also 1758 geboren, Hoffaktor seit 1789, handelte 1798 mit Juwelen, Pretiosen und Münzen. Er war bereits sehr vermögend (Juwelen 20 000, Forderungen …

  14. 1931-01-01 · Heft 4 (Januar 1931) · p. Seite 268 · Die Münchener Judenschaft 1750-1861

    …ndert und gibt sich nur mit den Wissenschaften, nicht mit dem Handel oder sonstigen verdächtigen Geschäften ab." (Ueber Simon von Geldern siehe Kaufmann David, Heinrich Heines Ahnensaal. Das Reisejournal Simon von Gelderns verzeichnet nur, daß er sich im Ja…

  15. 1931-01-01 · Heft 4 (Januar 1931) · p. Seite 269 · Die Münchener Judenschaft 1750-1861

    Arthur Cohen. Die Münchener Judenschaft 1750—1861 alen Neuerwerbungen, durch die Bayern ein anderes Gebilde wurde) zur unaufschiebbaren Notwendigkeit geworden war, unter dem Einfluß der „Aufklärung", des von Westen eindringenden politischen…

  16. 1931-01-01 · Heft 4 (Januar 1931) · p. Seite 270 · Die Münchener Judenschaft 1750-1861

    Arthur Cohen. Die Münchener Judenschaft 1750—1861 hutsamer Schritt zur Emanzipation der Juden gewertet werden, weil die Juden für völlige Gleichberechtigung noch nicht reif seien und zum bürgerlichen Leben erst erzogen werden müßten. Noch n…

  17. 1931-01-01 · Heft 4 (Januar 1931) · p. Seite 271 · Die Münchener Judenschaft 1750-1861

    Arthur Cohen. Die Münchener Judenschaft 1750—1861 Phasen seines Entwicklungsprozesses materiell wirksam unterstützt und somit zur Entstehung des modernen bayerischen Staates nicht unwesentlich beigetragen. (Soweit Hümmert.) Nun beziehen sic…

  18. 1931-01-01 · Heft 4 (Januar 1931) · p. Seite 272 · Die Münchener Judenschaft 1750-1861

    Arthur Cohen. Die Münchener Judenschaft 1750—1861 Der nächstbedeutende jüdische Finanzier dieser Periode ist Jakob Hirsch, geboren 1765 in Königshofen bei Würzburg31); seit 1800 in Ansbach, 1818 geadelt, wurde er 1821 Königlicher Hofbankier…

  19. 1931-01-01 · Heft 4 (Januar 1931) · p. Seite 273 · Die Münchener Judenschaft 1750-1861

    Arthur Cohen. Die Münchener Judensdiaft 1750—1861 Vorurteil und, ohne nach Individuen zu unterscheiden, werden die strafbaren Handlungen eines einzelnen gewöhnlich unserer Nation zur Last gelegt. Wir wollen aber an keinem dieser „herangesch…

  20. 1931-01-01 · Heft 4 (Januar 1931) · p. Seite 274 · Die Münchener Judenschaft 1750-1861

    Arthur Cohen. Die Münchener Judenschaft 1750—1861 Professor der Rechtswissenschaft in Würzburg, dann Vorstand des Statistischen Büros, schließlich Regierungspräsident von Oberfranken, „müssen im väterlichen Hause als Müßiggänger leben, die …