Mannheim
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191419221930
  1. 1930-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1930) · page 1

    XVII. Jahrgang Heft 1/2 m umn. HXonatssc^rt/t׳־־ mr Herausgeber: J)r 1^1300.ך gemu^ ( *Jnfiaft: Die religionsphilosophische Steilung T. Rosenzweig’s. ג. Carleb ach nochmals Cheber Ir. S. Krauss —־4יי Die Husgrabungen non Ur . . . . . . . R.…

  2. 1930-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1930) · page 2

    Abonnementszahlung für 1930 Wir ersuchen, die fälligen Abonnementsbetrüge für das Jahr 1930 umgehend auf unser Postscheckkonto Berlin 18289 zu überweisen. Der Bezugspreis beträgt für den Jahrgang 1930 12 Rm., für das Halbjahr 6 Rm« Er ist p…

  3. 1930-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1930) · page 3

    … Heit 1/2 Jan.— Febr. 1930 Kt mp F. Rcsenzweig's. ־sopiiiscn׳ :ilimg Die geistige Entwicklung des jüdischen Philosophen Franz Rosenzweig, den ein tragischer Tod im dreiundvierzigsten Lebensiahre uns entrissen hat, wird für die Gegenwart von außergewöhnlich…

  4. 1930-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1930) · p. Seite 2

    2 Die religionsphilosophische Stellung Wesen der Welt untersuchte, ihr ״Sein“ feststellen wollte, wenn er auch noch eine primitive Antwort gab. Auf ihrem Grunde aber erhebt sich dann der große, immer tiefer dringende Streit der jonischen Ph…

  5. 1930-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1930) · p. Seite 3

    Die religionsphilosophische Stellung 3 praktischen Vernunft den Pflichtbegriff als kategorischen Imperativ zeitweilig in die Mitte des Interesses gerückt hat, so bleibt doch durch die ganze nachherige Entwicklung hindurch die Ethik ohne ein…

  6. 1930-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1930) · p. Seite 4

    4 Die religionsphilosophische Stellung hierin spreche sich der Gegensatz von ,,Glauben und Wissen“ aus, und verweist die Fakten der Religion in eine persönliche Sphäre des Gefühls, die jeder Einzelne als Lieblingsdomäne pflegen dürfe, mag s…

  7. 1930-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1930) · p. Seite 5

    Die religionsphilosophische Stellung 5 zweig gegeben ist. Diese beiden Namen sind nicht voneinander zu trennen. Philosophisch bedeuten sie die Wiederentdeckung der religiösen Wirklichkeit, dieVersöhnung von Philosophie und Religion, ja mehr…

  8. 1930-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1930) · p. Seite 6

    6 Die religionsphilosophische Stellung So kommt Cohen zu den beiden Grundthesen der prophetischen Religion; es gibt keine Ethik, also auch keine menschliche Kultur ohne den ethischen Monotheismus und ohne die messianische Idee der Propheten…

  9. 1930-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1930) · p. Seite 7

    Die religionsphilosophische Stellung 7 sehen außen, wie jeder Bürge nur an der Peripherie der sich vollziehenden Rechtshandlung steht. Der Religion der Vernunit liegt ein anderer Begriff zugrunde. Es ist nicht mehr die Lehre vom Menschen al…

  10. 1930-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1930) · p. Seite 8

    8 Die religiionsphilosophische Stellung Wicklung der Menschen in der Vorsehung Gottes, in dem immer wieder erneuerten heiligen Geist der Versöhnung und der Reinigung ihre Sinngebung und ihren beglückenden Wert erhielten. Än diesem Punkte ko…

  11. 1930-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1930) · p. Seite 9

    Die religionsphilosophische Stellung 9 Damit ist der Sechs-Stern der Grundbegriffe gegeben, der den Titel zu Rosenzweigs großem philosophischen Werk geliefert hat, dem ״Stern der Erlösung“. Dieser Sechs-Stern ist umfassend, Er lehrt das All…

  12. 1930-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1930) · p. Seite 10

    10 Die religionsphilosophische Stellung ist nicht ein Gegebenes, sondern ein Aufgegebenes, das letzte Endziel, ihre Erreichung, der letzte Glockenschlag der Weltgeschichte. Das ist das Jüdische dieser Philosophie, die ihr Schöpfer eine mess…

  13. 1930-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1930) · p. Seite 11

    …rden ist.“ Sein Leben und sein Sterben werden für Jsrael ein Stern der Erlösung sein. Nochmals Cheber Ir. Von Prof. Dr. Samuel Krauss. I. Die Frage, was חבר עיר im Talmud bedeutet, ist von M. Weinb e r g in ״Jeschurun“, XVI. Jahrg., Heft 5/6, S. 240—267…

  14. 1930-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1930) · p. Seite 12

    Nochmals Cheber Ir 12 handelt hatten. Nachdem W. hauptsächlich mit mir polemisiert,1) sehe ich mich gezwungen, ihm gegenüber meinen Standpunkt zu verteidigen. Nach seiner Ablehnung (S. 248), die wahrlich an Schroffheit nichts zu wünschen üb…

  15. 1930-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1930) · p. Seite 13

    Nochmals Cheber Ir 13 sehen usw., was dort näher ausgeführt wird; und so mag es tatsächlich an manchen Orten und an manchen;Tagen auch dem cheber ir als Körperschaft ergangen sein. So sehr bedacht auf das praktisch Durchführbare, sieht sich…

  16. 1930-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1930) · p. Seite 14

    14 Nochmals Cheber Ir hanim ist es vorgeschriebene Satzung; bei denen, die ich noch anführe, ותיקין׳ טובלי שחרית׳ אנשי כעשה׳ חסידיב׳ מעמדות usw. sind es freiwillig übernommene höhere Pflichten, wobei mir stets die Gemeinde der Essener und d…

  17. 1930-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1930) · p. Seite 15

    Nochmals Cheber Ir 15 Range nach durch den Beisatz formae primae, secundae* tertiae ebenso unterschieden, wie die höheren durch ordinis primi, secundi:, tertii (Cod. Theod. VI, 30, 7, Mommsen ib. II, 2, 309 Änm. 1). Die Bedeutung synagoga a…

  18. 1930-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1930) · p. Seite 16

    16 Nochmals Cheber Ir המעמד wohnt, 2. daß der hernach genannte ממונה ebenderselbe ist. Ich möchte zwar Bert, in der Identifikation des Hauptes der Standmannschaft mit dem ״Beauftragten“ nicht folgen, aber ihn loslösen von der Stadt, in der …

  19. 1930-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1930) · p. Seite 17

    Nochmals Cheber Ir 17 dene Stellung innerhalb der Gemeinde einnehmen (vielleicht vier, denn in T. Sanh. IV, 1 p. 420 steht הכהן שעבר' eine andere Be- Zeichnung), und darum schrieb ich, daß diese Stelle unserem Thema noch näher kommt. Ich wo…

  20. 1930-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1930) · p. Seite 18

    …chließlich in die Rubrik מילי דשמיא gehören? Und meinem Hinweis (Jahrb. 212, Anm. 1), daß R. Jochanan im Magistrat (von Tiberias?) gesessen, hat W. in keiner Weise widersprochen! 6. In Jahrb. 222 bespreche ich die Stelle T. Megilla IV, 29 und gebe …