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…ufenthalte auf Rhodus den Grammatiker Diogenes hören wollte, mußte er, wie Sueton berichtet, bis zum Sabbat warten. Daß Benjamin von Tudela auf Cypern eine jüdische Sekte fand, die in der Sabbatheiligung von den Rabbaniten und den Karäern abwich, und was wir …
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…cht hier ein „mazzal no'am", dem hebräischen „micwah" ein „c'wa'ah". Ob die in Karthago inschriftlich gefundenen Namen „Joab" und — der obenerwähnte — „Obadia" Juden oder zum Judentum bekehrte Karthager zu Trägern hatten, ist nicht festzustelle…
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Grunwald, Berufe der Juden. 423 auf das dieses Wort bis heute zutrifft, ohne Regen bleiben. In dieser Vision Secharjas erkennen wir die „Feier des Wasserschöpfens" am Laubhüttenfeste in Jerusalem, an dem für die siebzig Völkergruppen, aus d…
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…m Okeanos (oder „Okanos"2) vom hebr. „agan" Becken, vgl. „Uknu" bei Pietschmann , 258). Aus dieser Tiefe kommen „majjim chajjim", die „lebendigen Wasser", die Quellen. Aus ihnen steigt der Dunst3) empor (1 Mose 2, 6), der als Tau und Regen zur Erd…
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Grunwald, Berufe der Juden. 425 Dea Syra § 10, bei Movers, Phön. 3, 36) wurde dort zweimal im Jahre, im Herbst und Frühling (vgl. Seeharja!), eine Feier begangen (Wasser in jenen Schlund gegossen, Holz gefällt und verbrannt), zu der aus den…
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426 Grunwald, Berufe der Juden. Diese Wallfahrtsorte, die mit ihren großen Jahrmärkten die Anfänge unserer „Messen'4 darstellen, lagen an der großen Karawanenstraße, die vom persischen Meerbusen nach Phönizien und weiter nach Ägypten führte…
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Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals und verwandter Kultformen.4) Von M. Grunwald. Wer die Versuche, religiöse Sitten und Bräuehe auf ihren Ursprung zurückzuführen, aus der Ferne betrachtet, wird sich dem Urteil J. J. Rousseaus (Reponse au …
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428 Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. genommen und teilweise der Tendenz der offiziellen Religion angepaßt worden. Die Erkenntnis der Naturwüchsigkeit sol- .. eine Verpfändung der Völkerschaften für einander." „Wie hoch und re…
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Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. 429 eher, von einer Kulturreligion rezipierter und in eine geistigsittliche Sphäre erhobener Kulthandlungen beeinträchtigt die religiöse Weihe, die ihnen innewohnt, so wenig, daß gerade durch …
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430 Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. in denen es gefeiert wird. Mit ihrem Bau beginnt man am Ausgange des Versöhnungstages. Sie müssen unter freiem Himmel stehen und mit Tannenreisig so schütter bedeckt werden, daß man des Na…
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Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. 434 gestreift wird, ferner aus 3 Myrten- und 2 Bachweidenzweigen, die an der Palme befestigt sind. Man nimmt ihn in die rechte Hand, in die linke einen Ethrog, eine Citrusart, auch Paradies-, …
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432 Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. mo'ed, mit Ausnahme von Hosch. rabba, fröhlich gefeiert. Am Hosch. rabba wird bei den Sefaradim Schofar geblasen. Die Nacht vorher wacht man. Sie ist, wie in Tripolis auch „die Nacht Bssis…
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Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. 433 Kulthandlungen,—diese selbst, imLiehte der ReligionsgesehicMe und des Folklore betrachtet, und — das Material der Mittel. Der Zweck ist Herbeiführung des Regens1) (Regen gutes Zeichen auch…
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434 Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. Die Handlungen bestehen im Herbeischaffen des immergrünen Reisigs; im Bau der Hütte; im Aufhängen der Uschpisin; in der Prozession und dem Tanz mit den Thorarollen, ähnlieh dem altarabisch…
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…vgl. auch Carl Meyer, D. Abergl. d.MA.s 185; Beschwörung eines Steines — Creuzer, Symb. II, 775 — sowie eines Toten bei Nachmanides, vgl. Finkelscherer, Maim.'s SteUg. z. Abergl. 88 ■-- mittels einer Glocke). Auch durch Steine, z. B. auf Gräber geworf…
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436 Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. Volksaberglaube 114). Gewisse Völker Zentralasiens meiden das Waschen, weil die dadurch vertriebenen Geister sich durch Gewitter rächen, und Gewitterregen war ja der Zweck des Wasserausgie…
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…Ge, als Gattin des Zeus, vgl. Uranos und Gaia, Zeus und Semele (vgl. Novaja-Semlja „Neues Land"). Nach einem Mythos bei Euripides, aber auch bei den Zigeunern und anderen Völkern (1. c), ja schon bei den Ägyptern bildeten Himmel und Erde anfangs zus…
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438 Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. dieses Ozeans durch die Spalten des Himmelsgewölbes dringt, regnet es1). Himmel und Erde bildete der Schöpf ergott Marduk aus den Hälften der von ihm erlegten Tiämat. Bei der Sintflut (1. …
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Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. 439 seit dem 13. Jahrh. unter dem Namen „Mai" urkundlich belegen und bei Deutsehen, Engländern, Franzosen, Italienern, Slaven und anderwärts nachweisen läßt, aber bereits in den Kulten des Bei…
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440 Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. verehrt wurde, suchte man den der großen Kybele zugesellten Attis. Dann brachte man eine Pinie oder fruchtbare Fichte, an der das Bild des Gottes hing, in den Tempel (Creuzer, 1. c. 1, 38f…