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  1. 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 7

    Grunwald. 25 Jalire jüdische Volkskunde. 7 tisch (Hammer), Miel (Schemuel) Debaseh (Honig), Mardokhai Gumpel, vielleicht weil Mardokhai vom Midrasch mitBilschon (der Sprachkundige, daher Gimpel) gleichgesetzt wird; Jona-Colombe, Efraim-Karp…

  2. 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 8

    8 Grunwald, 25 Jahre jüdische Volkskunde. Namen ihres Wohnhauses, wie Abraham „zum Drachen", andere den ihres Landes oder ihres Wohnortes. Auch hierbei fanden Übersetzungen ins Hebräische statt, wie: aus Lichtensee Or sarua (Lichtsäe). Als …

  3. 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 9

    Grunwald, 25 Jahre jüdische Volkskunde. 9 kath., 6. S. 125) Kenaan (S[k]lavenland) Böhmen, Kire (K[aiser] j"h Kaiserl. Majestät) Österreich, Bezimer (Ei!) Irish people (7, S. 105) usf.; Cholira Cholera, Mekazzer ruach Asthma; beim Kartenspi…

  4. 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 10

    …ugt von scharfer Beobachtungsgabe; alle Schwächen der einzelnen Stände, Städte (s. Bernstein s. v. Amsterdam, Bogaryja, Odessa, Brody, Pintschew u. a.) und Volkscharaktere (der Lutwak!) werden durchgehechelt, vor allem aber eine schonungslose Sel…

  5. 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 11

    Grunwald, 25 Jahre jüdische Volkskunde. 11 Parom", „Der Seiger" (16, S. 110), „dem Millners Treren", „Der Alef Beis", „Oj Jossei mit dem Fidel" u. a. haben bereits ihren Einzug in Kreise gehalten, die dem geistigen Leben des jüdischen Osten…

  6. 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 12

    12 Grunwald, 25 Jahre jüdische Volkskunde. in Baycmne das „Jigdal" gesungen wurde (LfioN). Außer diesen ostjüdischen Volksliedern, die neben jüdischem russisches, polnisches, litauisches und samogitisches Sprachgut aufweisen, sind auch span…

  7. 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 13

    … Fuhrmanns (3, S. 15; 4, S. 128 und 131) frönen mitunter der Spottlust, die besonders über die Chassidim (1, S. 64) und allerhand Mißstände (so „Die Blotte", 3, S. 14) sich ergießt. Chassidischen Ursprungs sind die Trinklieder (1, S. 64; 4, S. 130).…

  8. 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 14

    14 Grunwald, 25 Jahre jüdische Volkskunde. 36, S. 150), Alphabetarien wie Alef-Erbsensupp usw. (2, S.41; 3, S. 10), Parodien auf den Kiddusch (36, S. 147) u. a. Gebete (2, S. 41) sowie Bibelstellen (ele toldes Nojach, 2, S. 43). Besungen we…

  9. 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 15

    Grunwald, 25 Jahre jüdische Volkskunde. 15 gehört das Trenderl (Tetotum) zu Chanukka, wie in Thüringen zu Weihnachten (auch Sardinien, China, Korea kennen es, 3, S. 51; 18; 25, S. 43). Die Buchstaben auf dem Trenderl ergeben — durch Gematri…

  10. 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 16

    IQ Grunwald, 25 Jahre jüdische Volkskunde. klingen die deutschen Sagen und Märchen wieder (2, S. 1 ff-, Mitt. 18), so die Nibelungen, Gudrun, Tristan, der getreue Johannes, Fernand getreu, der Spiritus familiaris, die wilden Frauen vom Unte…

  11. 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 17

    …rift d. Deutsch. Morg. Ges., 46, S. 360) wie die Bergjuden des Kaukasus (27, S. 151). Heinzelmännchen, Lilit (gegen sie Elija, vgl. Montgomery Aramaic incantation texts from Nippur) bei der Wöchnerin, Hebamme wie Mitt. 2, S. 26, Regenbeschwörung…

  12. 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 18

    Grunwald, 25 Jahre jüdische Volkskunde. Mitt. 9, S. 11, hierzu Schutz gegen den „Traen": 7, S. 107, Anm. 6). Besonderen Schutzes bedarf die Wöchnerin und das Neugeborene (25, S. 5, Glückshaube S. 6, die Erde zieht das Kind an sich S. 11,3, …

  13. 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 19

    … orare potenter etc. (5, S. 67; 10, S. 89; 21, S. 5 und Bischoff, Kabbala). Man kuriert mit Sympathie (24, S. 126), mit allerhand Steinen (Smaragd 24, S. 129, Krötenstein S. 133, Schwalbenstein S. 128, Steinen im Magen eines Huhnes S. 123, vgl. 5, S…

  14. 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 20

    20 Grunwald, 25 Jahre jüdische Volkskunde. Aufnahme, dem Brudermahle usw. auffallend der „Gilde". Daß, nach (Nork), „Der jüdische Gil Blas", der Vorsteher der Chebra als Abzeichen seiner Würde bei der Beerdigung einen Kamm trug, erinnert da…

  15. 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 21

    Grunwald, 25 Jahre jüdische Volkskunde. 21 Auch der Brauch des Hollekreis (3, S. 22; 25, S. 42 und oben S. 5), der Erbsen beim Sochor, Schutz gegen die Lilit findet sich dort bei den Moslims (9, S. 12). Bei der Erziehung des Kindes werden a…

  16. 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 22

    22 Grunwald, 25 Jahre jüdische Volkskunde. christl. Altertümer II, S. 75; Raginet, Geschichte der Kostüme (Mitt. 10, S. 144; 21, S. 55), Hamburger Bilderbogen (Mitt. 17), Luxusverbote 3, S. 29; 13, S. 43. Über Bart vgl. Jes. 7, 20, 50, 6, E…

  17. 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 23

    Die Auferstehung in der jüdischen Tradition. Von Adolf Löwinger. Einleitendes. „Erdenkt einen Lehrbegriff, welcher der menschliehen Gesellschaft unentbehrlich ist, und ich wette, daß er wahr sei", sagt Mendelssohn. Die Tatsache, daß die alt…

  18. 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 24

    …assyrischen Vorstellungen vom Leben nach dem Tode") und Mahler („Babylonien und Assyrien"), wenn auch erst aus der Zeit Alexanders d. Gr. nachgewiesen (ZDMG. 20, 58). Vom Judentum ist dann die Überlieferung auf den Islam übergegangen. Das junge C…

  19. 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 25

    …hts von Auferstehung. Lohn und Strafe sind auf dieser Welt zu erwarten. Erst den Propheten ist die Vorstellung bekannt. Jesaja 26,19, Ezechiel 37 und Daniel 12,2 sprechen ausdrücklich von einer Auferstehung der Toten, wollen aber darin nur die Wi…

  20. 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 26

    …rben, entbehren und leiden, während die Sünder ein glückliches und zufriedenes Dasein führen, so daß selbst der Prophet Jeremia klagend fragt, warum die Frevler Glück haben und es den Treulosen gut gehe (12,1). Wenn man da an der Gerechtigkeit Got…