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…(ihr, Wallstraße 14, 2 Tr. Voran geht: Mechanismus und Idealismus. 1. Der Begriff des Lebens. Voa Dr. Albert Lewkowitz. BRESLAU Drude von Th. Schatzky G. m b. H, Neue Graupenstrasse 5 1920.
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Inhaltsverzeichnis. Mechanismus und Idealismus. I. Der Begriff des Lebens. 1. Darwinismus. &) Die Entwicklung der Arten. b) Die Entwi klung des Einzelwesens. c) Die Entstehung des Lebens. 2» Kritik des Darwinismus. 3. Lamarckismus. a) Die L…
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Mechanismus und Idealismus. Einei der mächtigsten Faktoren für die Umformung aller Lebensverhältnisse der modernen Gesellschaft ist seit den Tagen der Renaissance bis in die Gegenwart die von den großen Entdeckern des 16.—18. Jahrhunderts b…
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6 Naturerkenntnis und der Formen des gesellschaftlichen und politischen Lebens der supranaturale Idealismus des Mittelalters methodisch und inhaltlich seine Stütze verloren hatte. Der neuen Natur erkenntnis mußte eine neue Erkenntnis vom Me…
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7 nismus die Form auch alles Lebendigen und Geistigen wurde. Die Revision dieses Verhältnisses von Mechanismus und Idealismus, Naturphilosophie und Kulturphilosophie ist daher das auf wissenschaftliche Erneuerung einer idealistischen Lebens…
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…zu können schien. Hier im Reich der organischen Natur, wo er den Ausgangspunkt seiner Metaphysik genommen hatte, schien Aristoteles unüberwindlich. In Darwin sollte dem Aristotelismus in der biologischen Naturwissenschaft der bedeutendste Gegner erste…
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9 einer klassifikatorischen Ordnung fähig macht. Im Typus des Artbegriffs scheint die Fülle des Lebendigen sich zu bestimmten Lebenskreisen zu ordnen, die ihrerseits wiederum umfassenderen Ordnungen eingefügt werden können. Der universalen …
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… organischen Prozesses als eines solchen zielstrebigen auf das Ganze des Organismus gerichteten aber war es gerade, die Aristoteles bestimmte, die besondere das organische Geschehen kennzeichnende Kausalität, die Kausalität des Telos, des Endzwecks zu…
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11 So wie Platon und Aristoteles durch den Kosmos der Ideen Einheit, Ordnung, Schönheit, Wahrheit, Entwicklung, Voll״ kommenheit in das Universum bracht…
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12 wie immer Darwin die Entwicklung erkläre, d. h. auf welche reale Ursachen er die Entwicklung zurück führe, zuerst muß die Tatsache der Entwicklung der Arten gesichert sein. Ist dies der Fall? So groß das Verdienst Linnes ist, durch die s…
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13 Arten angehören, die Entwicklung also weder in der fehlenden* Reihe von der Amöbe bis zu ihnen, noch der Stammbaum der erhaltenen Arten lückenlos rekonstruiert werden kann. So bedeutsam die Mitwirkung des Darwinismus bei der Entdeckurig …
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14 dieser Frage muß man bedenken, daß ja auch heut noch auf dem Wege der künstlichen Züchtung neue Rassen erzielt werden. Die unbewußte Züchtung ist nur durch das Fehlen des Bewußtseins des Tuns unterschieden, der Weg der Züchtung wird ders…
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15 Tierreich die Discrepanz zwischen der Menge der Lebewesen und der Zahl der Nahrungsmittel bestehen. Der sich in Pflanze und Tier, wie im Menschen regende Lebenswille wird zu einem erbitterten Kampf um die zum Leben nötige Nahrung führen.…
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16 Zerstörung des Unpassenden, züchtet das Zweckmäßige und steigert es notwendig in der Kontinuität der Entwicklung zu immer höheren Formen der Anpassung. Die Strenge dieses Gesetzes bewirkt im Untergang des Ungenügenden zugleich den Reicht…
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17 Mizellen, Pangene) halten die Mitte zwischen den chemischen Einheiten (Molekülen) und morphologischen Einheiten (Zellen). Über das Verhältnis der physiologischen Einheiten zu den che־ mischen und ihre Ableitbarkeit aus letzteren, also üb…
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18 heiten der Ide, sondern bestehen ihrerseits ans Biophoren. Die Biophoren sind die letzten lebenden Einheiten, mit allen Eigenschäften des Lebens ausgestattet (Ernährung, Wachstum, Vermehrung durch Teilung). Die Biophoren sind Träger der …
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19 an sich ziehen und dementsprechend stärkere und zahlreichere Nachkommen haben und so die Determinanten einer bestimmten Art sich vermehren. Diese Ungleichheiten des Keimplasmas vererben sich in die zweite Generation und steigern sich hie…
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20 Der Lamarckismus behauptet, daß die Instinkte vererbte Gewohnheiten und so willenmäßigen Ursprungs seien. Der Darwinismus hingegen hält auch hier an der mechanistischen Auffassung des Organischen fest und sieht in den Instinkten, zum min…
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21 ist, wie ja wirklich in den verschiedenen Stadien der Entwicklung der Insekten ihre Instinkte wiederholt wechseln. Diese nervösen Veränderungen und infolge die Reflexe und Instinkte unterliegen nun dem allgemeinen Gesetz der Zuchtwahl, w…
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22 Wie es die Determinanten zuwege bringen, den fehlende# Organismus aufzubauen, ist so wenig zu erklären, wie die Aufeinanderfolge der Entwicklungsstadien des Organismus nicht anders als auf ,,vitale Affinitäten“ d. h. unbekannte innere Kr…