Mannheim
Compact Memory
10,507 pages · page 18Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
19,689
176818892011
  1. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 44

    …s d!em Lehrfache zu widmen; mit Leipziger Meßfuhrleuten fuhr er durch Böhmen und Mähren und kam so eines Feiertags nacW Neu-Raußnitz, wo die Führleute ihre Sabbatruhe hielten. Der junge Blodh machte dort die Bekanntschaft der, wenigen halbgebildeten /j…

  2. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 45

    — 45 — nach Warschau zu reisen und dort Geschäfte zu machen, wo viel zu verdienen sei und sein Oheim Saulsohn (gleichfalls ein Oesterreicher) ihn gewiß fördert! werde. Mit dem Wagemut der Jugend brachte der 21jährige Kaufmann seine Wiener W…

  3. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 46

    … Schwiegersohnes Jakob Aschkenasi, dessen Sohnes Hirsche! Aschkenasi (alias Chacham Zewi) und des Sohnes des Letzteren, Jacob Emden, für denjenigen, der sich für die Stellung dieser unserer Altvorderen in den Kämpfen jener Zeit und ihr wechselndes Ver…

  4. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 47

    — 47 — tische bei bemittelten „Baalebatim" (Familienväter) genossen. Auch hier erregte Kohens Predigt, der Ruf seiner Gelehrsamkeit, das Mitgefühl für sein und der Seinen Mißgeschick Aufsehen; da zufällig gerade hier der Rabbinatssitz erled…

  5. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 48

    — 48 — vWeise jung verheiratet und dadurch1 unabhängig, wie er war, entwickelte sich in ihm ein Unabhänigigkeitsgeführ, ein Bewußtsein seiner Würde als Größe des taTmudischen Wissens. Infolge der Belagerung von Ofen, die ihm seine junge Fra…

  6. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 49

    - 49 — Schwester Genendel, welche den wackeren Charakter ihrer Altvorderen und deren Begabung geerbt hatte und in einem Leben von seltener Dauer (1713—1817) nach einander mit drei der geaditetsten Männer der deutschen Judenschaft, Salomon H…

  7. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 50

    — 50 — handhabte er die hebräische Sprache, selbst in Gedichten mit moderner Tendenz, mit seltener Meisterschaft. Ein reger geistiger Verkehr, ein ununterbrochener Austausch literarischer Liebesgaben verband ihn mit den geistig hochstehende…

  8. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 51

    — 51 - Er tauchte (um die Zeit des Wiener Kongresses) in Raußnitz wieder auf, tat, wie gewöhnlich, wieder nicht gut, und sein Schwager Jellinek entsprach nicht ungern seinen Wünschen, ihn mit Mitteln zu versehen, um nach Rußland zu gehen, w…

  9. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 52

    …rden, reichlich durch dieses Doppelgeschäft wettmachen konnte. Er gelangte so durch die polnischen Lande allmählich bis Wilna, ohne daß er natürlich eine Ahnung hatte, w i e weit eigentlich seine Wanderung gehen sollte. So weit das ehemalige pol…

  10. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 53

    …t (die Rußland Ausländern, die sich zwecks Begründlung einer Industrie im Lande niederließen) gewährte, eine Weberei in Radom. Nadhum hegte ein zu weit gehendes Vertrauen zu den meisten Mensdhen, bei denen der durch und durch redliche Mensdh unw…

  11. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 54

    …en wiederbelebt fand, in deren Verehrung er seine Jugendjahre, wie wir gesehen, verlebt hatte. Inzwischen war Bloch von Radom nach Warschau übersiedelt. Seine Gattin und zwei der Tödhter suchten durch Seidienfärberei und Putzmadlerei den Erwerb …

  12. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 55

    alfjüdisches Gemeindeleben. Von Dr. Max Grunwald. (Vgl. diese * Mitteilungen« V, 92, XVI, 159, XLI, 1 ff. u. XLVI, 127.) X 40. Der Lehrerstand. Bestellung des Jacob ben…

  13. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 56

    Warburg, Dienst, 22. Siv. 5549 (= 1789). R. Jakob Beverungen stellt vor (wegen des Testamentes seines verst. Schwagers, des Vorst. Hn. Schim'on b. R. A., nach dem 50 Tlr. von der S…

  14. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 57

    — 57 — X 16. (Hebr. und jüd.) t6? Liebendorf 5. Marcheschw. 5553. Zu dem Termin im Rechtsstreit mit Itzig (Lehrer in Meckenheim) wahr nit [(möglich] zu erscheinen, weilen ich [heut zum Markt) Hiidesheim muß, einige fette Rinder zu kaufen, w…

  15. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 58

    — 58 - TIr. jährt, reduzirt und ihm schließlich ein Jahr darauf für 1781 gänzlich gekündigt. 406. (Hcbn u, jüd ) Da (1778 in der Gemeindeversammlung dem Vorbeter R. Hirsch) ist vorgestellt worden, wie unser (Vermögen) nit mehr wäre (für) vo…

  16. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 59

    — 59 — verfangen will, die Entscheidung der Sache was rechtens angedeihen soll. Da nun aber die Judenschaft mit Ihren ungerechten Verfahren täglich weiter fortschreitet, und gestern Nachmittag gar Ppalen durch dHr Pror Stamm Jur. die wurckl…

  17. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 60

    — 60 — 5) Deshalb will wissen ob ich — Qott bewahre! —• die Lehre Moses übertreten, wie auch sollen sie mir einen Make! erweisen, weilen sie mich nit behalten wollen. 6) Berufe mich auf mein' Chazanuthbrief von 5535, welcher lautet auf 3 Ja…

  18. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 61

    …n jeder Vorbeterbestallung geheißen hat: in der Zusammenkunft der Vorsteher mit den anderen Gemeindemitgliedern hier in Beverungen haben wir, jeder nach seinem Rang, alle mit einem Munde und einer Lippe beschlossen, den Vorbeter anzustellen, nicht ab…

  19. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 62

    …Copia Decreti J. W. Brandt act (Hebr.) »Herrn Samuel Steeg. Hochfürstl. Paderborn Rabiner der Juden schaft in War bürg. Beverungen, Mont. d. 22. Teb. 5552. Vergangenen Freitag erhielt ich vom hiesigen Vorbeter die Aufforderung, vor dem Hn. Rabb. zum …

  20. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 63

    …ehen, bis dieses geschehen ist. (Alles dies schrieb ich in Gegenwart der Majorität -der Gemeinde und in ihrem Auftrage. Beverungen, Freitag den 23. Ijjar 5547 [i787] Schimschon Chazan, Voibeter und Beglaubigter hier in Beverungen.