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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 58

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
18 (1917)
Issue
3-4 (1917)
Date
1917-01-01
Page
Seite 58 (sequence 28)
Language
German
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— 58 - TIr. jährt, reduzirt und ihm schließlich ein Jahr darauf für 1781 gänzlich gekündigt. 406. (Hcbn u, jüd ) Da (1778 in der Gemeindeversammlung dem Vorbeter R. Hirsch) ist vorgestellt worden, wie unser (Vermögen) nit mehr wäre (für) vor[her] gehabten (Vorbetergehalt) ihm zu behalden, sondern (von neuem auf 1 Jahr,) so er mit (15) Reichstalern friedlich sein wollte, (nämlich Purim 177^ bis Purim 1779 zum Vorbeter bei uns) zu verbleiben, welches auch geschehen, — nunmehro aber (die Gemeinde) vernommen, wie daß er wirklich für (Vorbetergehalt) vom Herrn (Rabbiner) aufgenommen worden größer als ihm 1778 bestimmt worden, — (deshalb) da geschieht (nochmals ihm kundzutun, wobei die ganze Gemeinde) letzten verblieben: so er noch malen (zum Vorbeter) (vor 15 Tlr. auf ein Jahr von Purim 1779 bis Purim 1780 — das uns zum Guten kommen möge! — bei uns) verbleiben will, sich (sogleich) darauf zu resolviren (ja oder nein, damit von zwei Seiten) darnach zu achten haben. (Auch) wird ihm hiermit wissend gemacht, (wenn) er wirklich nun mehro (bis 1780 bei uns bis Purim) verbleibt (zum genannten Gehalt), so wird ihm doch aber in fernem das hiesige (Vorbeteramt) in Brocholt hiermit gänzlich aufgesagt (aus verschiedenen Gründen) und auch, da unser (Vermögen) nit mehr ist, (einen festangestellten Vorbeter) zu erhalten. (Alles dies ist nach Uebereinkunft der Unterfertigten geschehen. Kein Wort soll davon zu Boden fallen. Brocholt, den 22 Adar 1779). X 14. (Original hebr.) Schöningen, d. 18. Kisl. 5565 (= 1804). Mein Schwager Feis in Marburg, der von mir die 5 Louisd'or fordert, die ich von R. Abraham Rechenmeister in Berlin erhalten, sollte bis zum verflossenen Rosch haschanah seinen Anspruch begründen. Ich war damals, wie jedes Jahr, als Vorbeter in Hannover tätig. Ich habe ein zweites Mal den Herrn Rabbiner schriftlich gefragt, wie es mit der Angelegenheit stehe, bin aber bisher ohne Antwort geblieben. Kann Feis sein Anrecht nicht erweisen, so muß er mir unverzüglich meine Forderung begleichen. Mitte Tebet soll die Hochzeit meiner Tochter Scheinehe stattfinden, und ich brauche das Geld zur Mitgift. Ich bitte, die Sache zu betreiben. Leb Prop (?), Torarollenschreiber in Halberstadt. Die Adresse: Herrn Wolff Moses a Schöningen. Der Streit des Vorbeters Alex. Abraham mit der Paderborner Gemeinde 1786. X 42. Wohlgebohrner etc. Aus den sub A. hier neben liegenden Ggsten Bescheide vom 13ten d. M. wird des mehreren zu vernehmen seyn, wie unser ggster Fürst und Schutz Herr der Juden Commission ggt anbefielt, daß auf den Fall, wenn die zu versuchende Güte nicht

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