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'Tescgurun Januar 1916 3. Jahrgang Sch«bat 5676 Deutschland und die Ostjudenfrage. Die Ostjudentrage oder, enger gefaßt, die Frage der Juden Rußlands ist seit einem Menschenalter ein Problem der nichtjüdischen Welt, der Judenheit und des Ju…
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2 Deutschland und die Ostjuden frage. einem stark geschmälerten Besitzstand hervorgeht und damit, da es sieh der Natur der Sache nach nur um die Grenzprovinzen handeln kann, ein großer Teil der russischen Juden, die bekanntlich zumeist in d…
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Deutschland und die Ostjudenfrage. nie wird es sich sammeln, wenn sein Blick sich träumerisch in die Unendlichkeit verliert, wenn sein Ideal die räumliche Ausdehnung bleibt, und der Sinn für die Notwendigkeit des innerlichen Wachstums eines…
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4 Deutschland und die Ostjudenfrage. sondern unter einem anderen Titel bereits 1905 veröffentlicht wurde und eine Sammlung von Aufsätzen ist. die zum Teil zwanzig Jahre zurüekli egen *). Hier wurde die Entwickelung vorausgesagt und Richtlin…
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Deutschland und die Ostjudenfrage. 5 niederer Kultur, das durch das Beispiel der rationellen Bodenbebauung auf eine höhere Stufe gehoben werden könnte. So ist die Angliederung russischen Bodens sittlich berechtigt und politisch nicht nur nü…
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6 Deutschland und die Ostjuden frage. verdeckt die Fehler seines Volkes nicht: aber seinen glühender. 'Patriotismus zu bezweifeln, kann keinem Verständigen eintällen. Wer seine Schriften kennt, weiß, daß ihn nur das Interesse Deutschlands l…
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Deutschland, und die Ostiudenfrage. Kulturstaaten ein sittliches Unrecht ist. Geradeheraus wagt das die Presse noch nicht zu sagen, aber das Gewissen der Nationen spricht es laut aus in ihren gegenseitigen Beschuldigungen. Keine will den Kr…
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8 Deutschland und die Ostjudenfrage. zu .schonen nicht gewohnt ist, kann er mit seinen Millionenheeren uns erdrücken, besonders da die moderne Kriegführung eine Technik ist, die auch Barbaren erlernen und deren Werkzeuge sie zwar nicht erfi…
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Deutschland und die Ostjuden frage. 9 und Rußland, unsere Gegner“1) kommt er von völlig anderen Erwägungen ausgehend zu dem gleichen Resultat. Er will ohne weiteres zugehen, daß England uns angegriffen habe in der kaltblütigen Absicht, uns …
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IO Deutschland und die Ostjudenfrage. diesem Kriege nichts weiter erlebt als die Herstellung eines großen, leistungsfähigen Schienenweges durch Kleinasien und Syrien bis an die ägyptische Grenze, die militärisch-wirtschaftliche Kräftigung d…
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… es eine andere Verbindung nach dem Orient, die auch für den kritischen Fall sicher funktioniert außer über Belgrad und Konstantinopel? Nein, die gibt cs nicht. Wir können die Türkei nicht preisgeben und Rußland kann nicht anders als bis zur letzten Fase…
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12 Deutschland und die Ostjudenfrage. heit so sehr vergessen, daß er ein Freund der Juden geworden und seine politischen Zukunftsideale auch nur im geringsten durch eia spezifisches jüdisches Interesse bestimmen läßt. Das alles, was wir im …
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Deutschland und die Ostjudenfrage. * 3 reichte, so würden wir uns ebenso zuriickhalten. Schon aus dem Gebot unserer Religion heraus, die uns verpflichtet, das Wohl des Vaterlandes zu fördern und uns verbietet, es zu untergraben. Noch mehr! …
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*4 Deutschland und die Ostjudenfrage. Beweggründe zu unterlassen und uns allein auf den Nachweis zu beschränken, daß wir das ureigenste Interesse Deutschlands vertreten, wenn wir für die Erhaltung des überlieferten Judentums in den neuen Pr…
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Deutschland und die Ostjudenfrage. 15 der logischen Konsequenz des Weltgeschehens heraus glauben wir annehmen zu dürfen, daß solche Zwangsmaßregeln nicht beabsichtigt sind. Ein jüdisch-russisches Ansiedlungsrayon unter deutscher Ägide — den…
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i6 Deutschland nnd die Ostjudenfrage. bereichern. Aber freilich, diese Entspannung der Ostjudenfrage mit Hilfe der Auswanderung eines Teiles der russischen Juden nach der Türkei kann nur eine geringfügige sein. Denn diese kann sich, schon w…
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…us der Welt zu schaffen glaubt. WTir sollen alle Polen Deutschlands gegen die Deutschen in .Rußland austauschen! Da ist Leon Wasilewski „Die Judenfrage in Kongreß- Polen, ihre Schwierigkeiten und ihre Lösung“3). Er beweist uns vom polnischen Standpunkt, d…
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…sse völlig vergessen. Daß aber auch viele liberale Juden Deutschlands so denken — sie haben jedenfalls ihrem Wortführer Martin Philippson nicht widersprochen — ist der Gipfel der Unbegreiflichkeit. Wir setzen als selbstverständlich voraus, daß auch Philipps…
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Deutschland und die Ostjudenfrage. 19 Es kann Deutschlands Interesse unmöglich sein, die Juden in Nationalpolen zu verwandeln. Darüber ein Wort zu verlieren, erübrigt sich. Millionen neue Polen zu schaffen, die durch ihre Intelligenz, ihre …
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20 Probleme der Pentateuchexegese. Probleme der Pentateuchexegese. Von Rektor Dr. D. Hoffmann-Berlin. X. Zurückweisung einiger Angriffe gegen die Moral der Bibel. In Form eines Gutachtens sollte ic-11 einmal unter anderem die folgenden Frag…