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im dreißigjährigen Kriege. 361 kommen zu lassen, „da solches ein hochärgerliches Werk sein wollte, daß Christen ihnen an diesem hohen Feste dienen sollten" ^). An bestimmten Tagen war den Juden das Verlassen der Gasse ohne besonderen Erlaub…
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Z62 Kracauer: Beitrage zur Geschichte der Frankfurter Juden faßten Rathsbeschluß beigefügte Begründung, man habe die Juden so zu halten, daß sie sich als Sklaven und nicht als Herren fühlten. Und trotz alledem warfen die Bürger dem Rathe st…
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im dreißigjährigen Kriege. 363 teien hätte erwarten sollen. Ja, nach dem Zeugnisse des gelehrten Frankfurters Josef Nörlinger Hahn, der sein Werk „Josef Omez" in der Mitte des Krieges schrieb, erging es den Juden viel besser als den Christe…
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364 Kracauer: Beiträge zur Geschichte der Frankfurter Juden setzen. Währenddessen rückte Tilly von Süden her gegen diesen heran, und da sich Mansfeld nicht länger in Frankfurts Umgegend behaupten konnte, kam er den Juden auf halbem Wege ent…
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im dreißigjährigen Kriege. 365 hätte, an allen Juden im Reich Repressalien zu üben. Als Beweis aber für den Eiser der Juden für die kaiserliche Sache führte der Rath die Thatsache an, daß sie erst vor kurzem Tillh 25 Pferde nebst Geschirr f…
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366 Kracauer: Beiträge zur Geschichte der Frankfurter Juden bürg, Namens Lazar Brumen — mit dieser Forderung ab. Da erschien Reinhard von Walmerode als kaiserlicher Commissar Mitte August in Frankfurt. Er citirte „die ehrsamen, lieben Juden…
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… zwar immer von neuem die Einlösungsfrage auf 2), in der That aber verblieben die Juden der Stadt, und 1685 verzichtete Leopold I. feierlichst auf das Wiedereinlösungsrecht. Dagegen trat im Auftrag des Kaisers schon im nächsten Jahre (Juni 1626) der…
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368 Kracauer: Beiträge zur Geschichte der Frankfurter Juden Verarmung der Gemeinde betheuerten und zugleich die dem Kaiser bisher geleisteten Zahlungen hervorhoben, so wollte Johann von den Birgden an erstere nicht glauben, letztere aber fa…
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im dreißigjährigen Kriege. 369 und nachträglich vom Kaiser ratificirte Abkommen sich nur auf die verflossenen Zeiten beziehe. Zugleich ersuchte der uns bereits bekannte v. d. Birgden als Subkommissarius Wissenbachs den Rath, ihm ein Berzeic…
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370 Kracauer: Beiträge zur Geschichte der Frankfurter Juden Majestät selbst repräsentirten, zu setzen; nichtsdestoweniger habe man den Juden den Kontrakt zum Untersiegeln zugeschickt, doch diese hätten sich damit entschuldigt, daß sie sich …
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…mmt allem Zugehörigen für den Dienst der schwedischen Armee ^). Zuerst beschloß der Rath bei dem Kanzler mit Einführung allerhand Motiven durch die Herrn Deputirten für die Juden vorbitten zu lassen. Doch da deren Fürbitte wahrscheinlich ') s. Brgm.…
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372 Kracauer: Beitrage zur Geschichte der Frankfurter Juden zc. erfolglos blieb, so befahl er den Juden 2000—3000 Thaler zur Beschaffung der Wagen zu geben. Vier Wochen später mußten sie auch noch 6 Pferde zur schwedischen Armee liefern^). …
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…: Zur Kritik der neuesten jüdischen Geschichtschreibung. 373 Zur Kritik der neuesten jüdischen Geschichtschreibung. Von Ludwig Geiger. Während in jüngster Zeit innerhalb des deutschen Reiches wenige darstellende Werke über Geschichte der Juden in Deutsc…
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…lungen dem Verfasser zu folgen ist meine Sache nicht. Ich kann nur kurz die Geschichte des Haupthelden ins Auge fassen. Samson Wertheimer, aus Worms stammend, befand sich feit dem 2. December 1684 dauernd in Wien. Dort machte er zuerst in Verbindung mit Sam…
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…eit, Ehren und Größe Rücksicht genommen werde, er heirathe vielmehr die Tochter eines in Israel angesehenen Gelehrten." Samson Wertheimer starb am 6. August 1724. Es wäre fiir die Geschichte der Juden in Deutschland ein großer Gewinn, wenn Kaufmann diesem e…
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376 Geiger: Zur Kritik der neuesten jüdischen Geschichtschreibung. Voreingenommenheit, ohne phrasenhaftes Gerede und doch zugleich mit voller Wärme für den behandelten Gegenstand und die geschilderte Person. Während D. Kaufmann in dem eben …
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Geiger: Zur Kritik der neuesten jüdischen Geschichtschreibung. Z77 Werken andererseits, ergiebt sich nun freilich der unangenehme Umstand, daß Wolf allzuhäufig auf sich verweisen ^) und Dinge wiederholen muß, die er in anderweitigen Veröffe…
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378 Geiger: Zur Kritik der Neuesten jüdischen Geschichtschreibung. ganz angebracht ist, den peinlichen Vorgängen, die sich bei der Leichenausstellung Kaiser Wilhelms I. in Berlin abspielten, die musterhaste Ordnung entgegenzustellen, welche…
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Geiger: Zur Kritik der neuesten jüdischen Geschichtschreibung. 379 welche gegenwärtig Fabriken besitzen oder große Güter erworben haben. Endlich ist das spezifisch Wienerische gar zu sehr ausgeprägt, und man kann doch wohl zweifeln, ob jede…
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380 Geiger: Zur Kritik der neuesten jüdischen Geschichtschreibung. Rabbi" gedacht wird. Daß wirklich ein solcher, wie Güdemann es darstellt, das ihm zu Theil gewordene Dekret „einfach in seinen Papierkorb geworfen und niemals versucht habe,…