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164 Jos. Goldschmidt, Die Rückkehr der Juden nach Franks. a.M. i. 1.1360. Rückkehr der Juden die Ausgleichung erleichtern mußte, lag auf der Hand, und darum widmeten die Beteiligten derselben ihr größtes Interesse. An Bedeutung stehen die H…
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Jos. Goldschmidt, Die Rückkehr der Juden nach Franks, a. M. i. I. 1360. 165 dem Kaiser zuwandte, nebenbei auch in dieser Angelegenheit eine günstige Stimmung erzeugen wollte. Erreichte sie auch nicht die Auslieferung des Domkirchhofs, so do…
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166 Jos. Goldschmidt, Die Rückkehr der Juden nach Franks, a. M. i. I. 1360. künftig in die Stadt zögen, für die Rente nicht aufzukommen brauchten. Vielmehr sollte die Stadt entweder jährlich 900 T oder sofort die entsprechende Ablösungssumm…
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…ie Summe festsetzen sollte, welche jeder einziehende Jude zu zahlen habe. Am 3. und 10. September wurden acht Juden aus Seligenstadt 6), Mainz, Kassel, Heilbronn, Sobernheim, Basel, Stolzenberg ') Untergew. Jud. X, 49. 2) Faust Soll. Uff. 22, S. 70. 5)…
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168 Jos. Goldfchmidt, Die Rückkehr der Juden nach Franks, a. M. i. I. 1360. aufgenommen. Sie zahlten jährlich (Martini) größtenteils 15 fl.') an die Stadt, dies hieß das städtische Halbteil, der Judenschoß, die Judenbede, auch der Judenzins…
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Jos. Goldschmidt, Die Rückkehr der Juden nach Franks. a.M. i.J. 1360. 169 einer Urkunde von 1365 in welcher das Bartholomäusstift der Stadt gegenüber ganz formell auf die Hauszinse der betreffenden Hofstätten verzichtete. Im übrigen wissen …
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170 Jos. Goldschmidt, Die Rückkehr der Juden nach Franks, a. M. i. 1.1360. teidinge an uch zu suchen. Wie sie mugen, des scribt in uwern Willen. Gegeben under eime gebeten Jnsigele." Die beiden Bittsteller sind nicht ausgenommen worden. V. …
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Jos. Goldschmidt, Die Rückkehr der Juden nach Franks, a. M. i. 1.1360. 171 Geld zu verschaffen, zur wahren Kalamität werden! Was konnte es frommen, wenn nach Jahrzehnten einmal eine Handvoll Juden alles Geldes verlustig ging und an den Bett…
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Zur Geschichte der Juden in Osterreich. Bon G. Wolf. IV. Der Proceß Meisel. Mardochai Meisel (er schrieb sich deutsch Marcus Mehsel) wurde von seinen Zeitgenossen und von denjenigen, die ihn überlebten, außerordentlich gelobt und gepriesen.…
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G. Wolf, Zur Geschichte der Juden in Österreich. 173 bmdungen angeknüpft wurden ^). Wie man übrigens weiß, waren die Juden fast ausschließlich auf Handel und Geldgeschäste hingewiesen und selbst im Mittelalter, als ihnen der Grundbesitz all…
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174 G. Wolf, Zur Geschichte der Juden in Österreich. sonst in keiner anderen stadt die der Herschaft oder RiLterschafft zuegethan ist weder in den Markten oder Dörffern, in irr Stabtbuechern oder Registern nirgent in keiner Canzlei zu Prag …
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G. Wolf, Zur Geschichte der Juden in Österreich. 175 des Zahlmeisters Joan Medori zwei tausend Thaler geborgt, die zum Theil für den Küchenbedarf verwendet, „wie dies dem Kuchelmeister wol bewußt ist" und zum Theil nach den Niederlanden ges…
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176 G. Wolf, Zur Geschichte der Juden in Österreich. der Landesordnung vergleichen oder denselben worinnen zuwider und der kaiserl. Maiestät oder den Inwohnern des Königreichs Böhmen zu Schaden sein nach Notdurst beratschlagen und vollends …
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G. Wolf, Zur Geschichte der Juden in Öfterreich. 177 die Juden auf die Register nichts leihen dürfen. Es komme noch Folgendes hinzu: Wenn ein Christ bares Geld verleiht und davon über den gewöhnlichen Zinsfuß von 6 o/o verlangt oder „Verehr…
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178 G. Wolf, Zur Geschichte der Juden in Österreich. genießen nicht befugt gewesen, noch Recht dazu gehabt, wie auch dieser Meisel, da er in Rechtfertigung bei den Landrechten gestanden, in die Landstuben noch in die Schranken nicht treten …
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…llt hat, diesen Schurkenstreich herbei- und ausgeführt hat (derselbe hat verzweifelt viel Ähnlichkeit mit dem Weinberge Nabot, über welchen im Buche der Könige I, 21 berichtet wird). Wir haben es hier nur mit dem Votum der Procuratur, mit einem …
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180 G. Wolf, Zur Geschichte der Juden in Österreich. Kaiser die Gnade erbeten, wenn er (M.) seiner Zeit aus dem Leben scheide, sein Vermögen seiner Familie zu vererben^), was ihm auch in dem Majestätsbriese vom 23. December 1598 zugestanden…
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…, denn diese war es, welche das Recht verdrehete. Im Jahre 1614 schritt Maaser Sax Meisel, der sich einen Sohn von Marx Mardechai Meisel nannte, bei der böhmischen Hofkammer ein und bat, ihm das Privilegium zu geben, rohe Felle aus Prag ausführen zu…
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Mittheilunzen über Jüdische Interieurs M Ende des siebzehnten Jahrhunderts. Bon G. Schnapper-Arndt. Gelegentlich wirthschaftsgeschichtlicher Studien über das 17. Jahrhundert fielen mir im Frankfurter Stadtarchiv einige Jnventare jüdischer B…
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Schnapper-Arndt, Jüdische Interieurs zu Ende d. 17. Jahrh. 183 ferner in den Keller und endlich inventarisier! sie das nicht in der Judengasse selbst, sondern in der nahen Gasse „Hinter den Predigern" gelegene Gewölbe.') Nichts Ausnahmsweis…