Mannheim
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  1. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 15

    63 nur der Eine Satz wäre: Es giebt einen Gott; ja wenn es selbst der bloße Begriff von einem Gott wäre, immer wäre es doch noch ein Etwas; aber bei Anwendung der Regeln und Vorschriften des Herrn Rabbiners ist es gewiß, daß auch dieser Ein…

  2. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 16

    64 gar keine Apologie schreiben, wir geben vielmehr zu, daß leider in unfern „Gesetzbüchern," in unfern „Sitten" und in der täglichen „Wirklichkeit" sehr viel „Unrecht" zu finden ist. Aber man sage nur nicht, daß es von rabbinischer Seite d…

  3. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 17

    65 lassen, der nicht irgend eine Unkeuschheit an ihr entdeckt hat; denn sie erklären den Vers 5 Mos. 24, 1 nach seinem einfachen Sinn: wenn sie nicht Gnade findet vor seinen Augen, weil er eine Unkeuschheit an ihr gefunden hat. Die Schule H…

  4. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 18

    ,66 über die Völker hat und wieder ein anderes, wenn ihnen die Gewalt genommen ist, davon zeugt namentlich das Verhalten der Rabbinen gegen die Armen, Amhaarez. „Befragen wir erst die Wirklichkeit," wie sie sich zu aller Zeit kund gab und n…

  5. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 19

    67 Menschen einsam und gesondert auf Erden, dann ist kein Recht vor« Händen, denn Alles, was er thäte, wäre Recht." Nur in „der Verbindung der Menschen mit den Menschen" giebt es ein Recht; „und darum ist Recht: was innerhalb" der „großen Z…

  6. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 20

    68 liebe aus. Rach diesem Grundsätze, meint er, müsse es auch nur „Ein Recht für Alle" geben, oder was dem Einen recht ist, ist dem Andern billig. Der Herr Dr. hat uns eben mit Verachtung an unsre ungerechten „Gesetzbücher," an unsre Rohhei…

  7. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 21

    69 lange Israel eristirt; und weil die heilige Schrift, die wir Christen doch als göttliches Buch anerkennen, solche Vorschrift giebt, so sei es ja nicht mehr als billig, daß wir der heiligen Schrift gemäß handelten, und zwar um so mehr, da…

  8. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 22

    ziöser Verfälschung" die Rede und der Herr Rabbiner Ph. läßt das ohne Weiteres drucken, bekennt also doch wohl damit seine Zustimmung zu dem Urtheile des Res. Was muß nun aber wohl das sein, wenn der Herr vr. Ph. ein ganzes Wort einschiebt?…

  9. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 23

    71 des Aberglaubens mehr Vorschub als der Hochmuth und die Selbstüberschätzung der Civilisation." Doch nun zurück zu dem Einerlei Recht. Wir haben die Worte gefunden azh n\T ins mwo; hat der Herr Dr. das Wort oaV in oW? verändert, indem er …

  10. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 24

    72 für den Fremdling, wie für den Einheimischen, da ja der Fremdling und der Einheimische eben die Gesammtheit, das Ganze, die „Alle" bildeten. Jndeß, so scheinbar dies auch sein mag, ist es doch nur Schein, und als solcher weit von der Wir…

  11. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 25

    73 zum Volk Israel gehört, aber durch Annahme der Beschneidung in die Gemeine Israels ausgenommen ist. Man unterscheidet aber im Jüdischen zweierlei Gerim oder Proselyten, nämlich den sogenannten Ger Zedek, d. h. Proselyten der Gerechtigkei…

  12. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 26

    74 niederzulegen und dann — „Nur keine Zweideutigkeit" — in unzähligen Artikeln, in Zeitungen und Predigten und überall zu rufen, zu schreiben, zu fordern: Einerlei Recht für Alle?! Meint denn vr. PH. wirklich, die Christen müßten sich jede…

  13. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 27

    75 erdulden hatten, als auch die hinlänglichsten Beweise, daß die Anklage grundlos war. Der „Bericht des Herrn G. W. Pieritz"*), welcher Damaskus zur Zeit, als die Verfolgung so grausam wüthete, besuchte und die besondern Umstände, welche m…

  14. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 28

    76 » in Konstantinopel gebracht und, wie es sich erwarten ließ, als ganz falsch erwiesen. Seit jener Zeit haben andere solche Ausbrüche der Leidenschaft und Bigotterie stattgefunden, eben so sinnlos, aber den Juden keine geringe Gefahr und …

  15. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 29

    77 cari (griechischen Glaubens) von der Polizei aufgefordert, seine Meinung abzugeben, obschon er dem benachbarten Fürstenthume angehörte und daher ein fremder Beamte war. Er wich in einigen Punkten von dem anderen Arzte ab, wurde aber nich…

  16. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 30

    78 Ausnahme des griechischen, der Sache annahmen und den Katmakam veranlaßten, eine Special-Commission von Bucharest nach Fokschan zu senden, um die ganze Angelegenheit genau zu untersuchen und die Bewegung zu stillen. Die Commission that j…

  17. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 31

    79 brachten die Sache vor den Fürsten und die Consular-Agenten und verlangten die Zusammensetzung einer gemischten und unparteiischen Commisston, die. sich ausmachen und die Sache an Ort und Stelle untersuchen solle. Die Regierung weigerte …

  18. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 32

    80 Commisston und ihre Handlungsweise durch die Insinuation anzuschwärzen, daß ihre Mitglieder durch jüdisches Geld bestochen seien, und daß jetzt allein die Frage sei — ob Christen oder Juden? Evangelium oder Talmud? Selbst ein angesehener…

  19. 1859-01-01 · 6-7 (1859) · page 1

    Dibre Emeth oder Stimme« -er Wahrheit a N Israeliten und Freunde Mraels. In Verbindung mit Dr. Biesenthal und Missionar Lauge, herausgegeben von £§* Hantm«««. M O tt* T. 1859. IS Birhrgang. Zur Würdigung und Charakteristik des Wahrspruches …

  20. 1859-01-01 · 6-7 (1859) · page 2

    :'v, 82 , . —’ , » tischen Volksbünd eingetreten. Von 4 Mos. 9, 14. gilt ganz dasselbe, denn die Stelle handelt ebenfalls vom Passah. Bei 3 MG K4^M. ist es fraglich, "Sb unter demHremdkintzem Proselyt deS Thors oder der Gerechtigkeit zu ver…