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in der jetzigen Judenheit» 147 häusliche Leben, den Sitz ächt jüdischer Frömmigkeit, wo im wahrhaft heiligen Kreise, zu dem gleichsam das Herz des Einzelnen sich erweitert, wo in der Vereinigung mit denen, die alles Höhere und alles Zarte i…
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148 I. Der Mangel an Glaubensinm'gkeit keit, die einen gänzlichen Untergang noch eine Zeit lang abwehren will und nicht kräftig genug ist, sich zum wahren lebendigen Geiste zu erheben, der sie selbst und mit ihnen die ganze Synagoge durchdr…
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in der jetzigen Judenheit. 149 ligiöser Sinn im Herzen, wie können sie sich denn dabei beruhigen, daß das Religionssystem, zu dem sie sich bekennen, in dem ihre Kinder unterrichtet, nach dem sie in allen Lebensbeziehungen genannt werden, ga…
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150 1. Der Mangel an Glaubensinnigkeit rc. Kraft mit dem wunden Flecke austreiben. Als Mittel gegen den Aberglauben wird Gleichgültigkeit gepriesen, aber diese zerstört grade den wahren Glauben, und dessen Bodensatz, der Furcht- und Wahngla…
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…enschaftliche Ausbildung des Judeuthums in den zwei ersten Jahrhunderten des zweiten Jahrtausends bis zum Auftreten des Maimonides, (Fortsetzung.) Zur Zeit, die uns hier beschäftigt, brachen die drei genannten Richtungen kräftig hervor, aber dennoch …
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152 II. Die zwei ersten Jahrhunderte gen Richtung, in welcher der Mensch selbstquälerisch sich gewissermaßen der Mangelhaftigkeit seiner Natur erfreut und in zerknirschendem Abhängigkeitsgefühle seine innere Thatkraft zu ertödten bemüht ist…
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des zweiten Jahrtausends.' 453 oder Herzenspflichten*), die er den äußern oder Glieder-- pflichten entgegenstellt, unter jenen die Reinigung der Gesinnungen, unter diesen die Ausübung der Gebote verstehend, bitter darüber, daß bis zu seiner…
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154 II. Die zwei ersten Jahrhunderte wird verlangt, sondern eine beständige Zerknirschungein Aufgehn in den Anblick göttlicher Majestät und eine Entfernung von der Welt, eben um diesen schwärmerisch süßen Betrachtungen sich ganz hingeben zu…
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155 des zweiten Jahrtausends. der Strafe, durch welche ja eben der Herr sich als Herrn und das Übertretens Gebot als wirklich seinem Willen entsprechend zeigt, kein verwerfliches Moment, im Gegentheile betrachtet er sie als ein gutes Mittel…
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156 II. Die zwei ersten Jahrhunderte Consequenz gefolgt, wenn ihm nicht das Judenthum mit seinem praktischen Gehalt entgegengestanden hätte. Daher giebt er zu, daß die Art von Absonderung, welche ganz von der bewohnten Welt sich zu entferne…
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157 des zweiten Jahrtausends. freilich, darin daß er sie bloß als Mittel betrachtet, sich widerspricht. — Bei diesen Ansichten, die nun mehr in der damaligen arabischen Bildung als un Judenthume wurzelten,' konnte es nicht fehlen, daß er au…
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158 H. Die zwei ersten Jahrhunderte barer für seine Entwickelung und einwirkender auf seine Gestaltung war derjenige Mysticismus, der in seiner Poetischen Weltanschauung, in seiner Ahnung über Las Jneinandergreifen des Sichtbaren und Unsich…
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des zweiten Jahrtausends. 159 Wie also ein Lebenswandel in reinen Gesinnungen doch ohne das Erkennen der rechten Handlungsweise noch nicht wohlgefällig sei in den Augen Gottes, ist hier von vorn herein aufs Bestimmteste angedeutet, und so z…
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100 II. Die zwei ersten Jahrhunderte dessen Wahrheit können nun nach ihm gar nicht durch einen anderswoher genommenen Maßstab für Wahrheit gewonnen werden, da ja eben dieses Glauben über dem menschlichen Wissen steht, letzteres aber in so v…
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161 des zweiten Jahrtausends. der Wahrheit gelangte, sondern es ist, wie in der ganzen Schöpfung, so auch in der Menschheit, eine artmäßige Verschiedenheit der Anlagen verbreitet, und einzelne Glieder aus dieser großen Menschengesellschaft …
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162 H. Die zwei ersten Jahrhunderte geben weiß und es Andern bekzubringen vermag, dennoch aber tief unter Jenem stehet und nur durch Anschließung an ihn sich ihm nähert. Diese höhere natürliche Anlage ist nun sowohl Menschen zu Theil geword…
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des zweiten Jahrtausends. 163 damit verknüpften Umständen liegt es, wenn die Handlung auch ihren Werth behalten soll, sowie es bei der Hervorbringung eines Wesens nicht bloß auf den befruchtenden Samen, sondern auch auf das Zusammentreffen …
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164 H. Die zwei ersten Jahrhunderte sowohl, deren er sich als der ersten Stütze seines Glaubens bedient, als auch die Grundansicht des Verfassers, daß Israel im heiligen Lande zur hohem Gotteserkenntniß ganz besonders geeignet sei, bilden b…
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165 des zweiten Jahrtausends. Ansicht abgeleitet wird, nicht begründet sein und, vom exegetischen Standpunkte aus, das Recht den Karaern eingeräumt werden, so bleibt die Sache doch, da sie als Einrichtung Solcher erscheint, welche am Orte, …
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166 II. Die zwei ersten Jahrhunderte anstchten hervorgeht, aber auch zu einer freisinnigen, nicht dem starren Stillstände huldigenden, ebenso auch einer freien Exegese volle Gewalt einräumenden Behandlung des Judenthums führt. — Auch diese …