Mannheim
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  1. 1896-01-01 · 1896 · page 13

    …h. Die den grausamen Verfolgungen in der alten Heimath entronnenen Flüchtlinge waren glücklich, eine für den Augenblick Striegau (1242), Landshut und Leubus (1249), Brieg und Wansen (1250)* Liegnitz und Hundsfeld (1252), Trachenherg und Glogau (125…

  2. 1896-01-01 · 1896 · page 21

    17 erwuchsen z. B. aus den drei Herzogthümern Breslau, Liegnitz und Glogau, die um die Mitte des dreizehnten Jahrhunderts (1252) bestanden im Laufe der nächsten Jahrzehnte, …

  3. 1896-01-01 · 1896 · page 25

    21 zu nehmen. Alle Betheiligten mussten vielmehr zum Herzog Bolko nach Liegnitz ziehen, und erst nachdem der Jude dem Herzog sein Recht abgetreten hatte, erwarben es die Klosterbrüder als wahres und …

  4. 1896-01-01 · 1896 · page 26

    …terhaufen für die Ketzer. In Schweidnitz allein mussten fünfzig־ irrgläubige Männer, Frauen und Kinder, mehrere auch in Breslau, Neisse und an anderen Orten den Holzstoss besteigen1). Mit Grauen und Entsetzen sahen es die Juden. Was hatten sie für…

  5. 1896-01-01 · 1896 · page 28

    …ar,. Hessen sie sich in. den aufblühenden Städten nieder, in denen der Handwerker und der Kaufmann ihrer bedurfte. Dass Breslau bald die grösste jüdische Ansiedlung des Landes in seinen Mauern sah, ist in der Handelsgeschichte Schlesiens begründet…

  6. 1896-01-01 · 1896 · page 29

    überschritten, von dort weiter nach Brieg zogen, hier die beiden Strassen, die über Grottkau, Neisse, Jägerndorf und Troppau nach Wien und Venedig und über Lande…

  7. 1896-01-01 · 1896 · page 30

    Gr. Glogau 1280) ף), Troppau* 2) (1281), Münsterberg 3) (1285), Glatz 4) (1300), Liegnitz5) (1301), Görlitz6) (1304?), Goldberg7) und Haynau 7) (132…

  8. 1896-01-01 · 1896 · page 31

    …ben einander wohnten, mit Vorliebe zur eignen Stärkung 1) Schönwälder, 111,394. 2) Schirrmacher, Urkundenhuch der Stadt Liegnitz, S. 298 3) Schirrmacher a a. 0. 4) Vgl. Häusler S. 296 241. — Hebr. א־לזא (Steinsehn. C. B., p. 3101, Nr 78. Benj. 753 …

  9. 1896-01-01 · 1896 · page 32

    …sse, der Kupferschmiedestrasse ג) Die Ausführungen Oelsners, Schles. Urk, S. 16, 24 f. sind nach Markgraf, die Strassen Breslau’s nach ihrer Geschichte und ihren Namen, S. 225 zu berichtigen und zu ergänzen Die Notiz über die Brwähnung der Judenga…

  10. 1896-01-01 · 1896 · page 33

    29 und Stockgässe 1)j in Troppau nahe beim RatiborerThor2), in Ratibor in der Wollenwebergasse3), in Glatz auf dem Rossmarkt und in der Sweidler- und No…

  11. 1896-01-01 · 1896 · page 36

    32 -Der Beamte der Gemeinde trug־ den wohlklingender! Titel eines Judenbischofs. Noch im Jahre 1315 vereinigte er in Breslau in seiner Person die Aemter des Rabbiners und Schächters, des Vorbeters und Religionslehrers1), und in den kleinen Geme…

  12. 1896-01-01 · 1896 · page 38

    …mit zu benutzen pflegten, auch zu ihrer Anlage und Erhaltung beigesteuert haben. Soviel wir wissen, gab es deren nur in Breslau, Glatz1), Glogau2), Görlitz3), Liegnitz4), Neisse5), Schweidnitz6), und Troppau7). Die ältesten Nachrichten besitzen wi…

  13. 1896-01-01 · 1896 · page 39

    …eschichte des Grundstücks hingewiesen. Inzwischen hat Markgraf in seiner Abhandlung über ״den ältesten Judenkirchhof in Breslau“ (im Feuilleton der Breslauer Zeitung vom 5. und 12. Februar 1890) das Ergehniss bestätigt und das Material ergänzt und…

  14. 1896-01-01 · 1896 · page 41

    …. 2) So befanden sich Haynau 1320, Goldherg 1329 u. 1333 und in späterer Zeit Löwenberg 1341 u. 1348, Schweidnitz 1347, Troppau 1380 und Neurode 1388 zeitweise in jüdischem Pfandbesitz (S. Stenzel SS. I, 128. 143. Sammter, Chronik von Liegnitz I, …

  15. 1896-01-01 · 1896 · page 42

    …ard v. Schweidnitz (IV, 2) übernahm die Bürgschaft für diese ungeheuere Schuld erst dann, als der Liegnitzer Herzog ihm Nimptsch nebst seinem ganzen Gebiete verpfändet hatte2). Allein ob viele oder wenige reiche Juden unter ihnen lebten, fiel nicht…

  16. 1896-01-01 · 1896 · page 44

    … böhmischen Krone zu bringen. Am 6. April 1327 übernahm er die Oberherrlichkeit1) über das Herzogthum Heinrichs VI. von Breslau (I, 46), und schon wenige Tage später bestätigte er in einem besonderen Schreiben, die den Juden von’ den früheren Herz…

  17. 1896-01-01 · 1896 · page 45

    …42) und Heinrich V (1, 33) von Breslau, Bolko I (I, 34) und Bolko II (IV, 9 von Schweidnitz und Heinrich Iil (H, 3) von Glogau den Juden Privilegien gegeben. Davon sind uns unmittelbar nur diejenigen Heinrichs von Glogau (vom Jahre 1299, gedruckt…

  18. 1896-01-01 · 1896 · page 50

    … fünfzig Arbeiter ausser den Fuhrleuten neun Tage lang zu thun hatten, um die Leichensteine, die König Johann der Stadt Breslau am 27. September 1345 zur Ausbesserung ihrer Mauern geschenkt hatte, an den neuen Bestimmungsplatz zu befördern. Das gl…

  19. 1896-01-01 · 1896 · page 60

    …nden, aber noch nicht als Rabbiner entlassenen) 35 Hörer. Neu eingetreten sind im vergangenen Jahre: Robert Kaelter aus Breslau, Hirsch Feuering aus Zborow (Galizien) und Ismar Freund aus Breslau. Von den Zöglingen des Seminars sind im verflossene…

  20. 1896-01-01 · 1896 · page 64

    …s der Goldschmidt’schen Stiftung in Cassel erhielt ein Seminarist ein Stipendium. Der Vorstand der Synagogengemeinde in Beuthen O.-S. ertheilte einem Seminaristen aus Schlesien das Stipendium der Dr. Rosenthal-Stiftung. Die Synagogengemeinde in Op…