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18321833
  1. 1832-04-10 · Heft 1 (10.4.1832) · p. Seite 4

    …und Gebräuche eines fremden Glaubens die Waffen der rationalen Kritik mit einer Schärfe sü^t , daß man einen Bayle oder Voltaire im verjüngten Maßstabe zu hören glaubt. Daß das Judenthum gegen solche gehässige Angriffe nicht genug Vertheidiger gefu…

  2. 1832-06-01 · Heft 6 (1.6.1832) · p. Seite 42

    …tarrigkeit des bösen Geistes, weil man ihre Gottesverehrung für Gotteslästerung hielt, umgab man ihre Eidesleistung mit allerhand seltsamen spukhaften Formen, weniger wie eine Anrufung des höchsten Wesens, als wie eine Teufels-Beschwörung gestaltet.…

  3. 1832-06-22 · Heft 8 (22.6.1832) · p. Seite 62

    …n Angriffen bloßgestellt sein, und keinen Vertheidiger finden. Wem könnte auch eine Trennung Zusagen, der zufolge z. B. Moses Mendelssohn würde ausgeschlossen worden sein; denn er hat bekanntlich, seiner religiösen Ansicht folgend, alle jene angefochtenen C…

  4. 1832-07-06 · Heft 9 (6.7.1832) · p. Seite 69

    …slehren und über die Ursachen der fatalen Absonderung der Christen von den Türken, als Vorbedingung der Gleichstellung, allerhand Concessi'onen, Garantieen oder Erklärungen über zweifelhafte Punkte der christlichen Dogmatik verlangt, die ihnen in ge…

  5. 1832-09-07 · Heft 12 (7.9.1832) · p. Seite 95

    … nur auf Liebe und Religion begründet sind. Wir wollen uns nicht auf andere Beispiele berufen, nicht auf Thucydides und Tacitus, nicht aus so manche neuere Geschichtschreiber, um diesen Einwurf zu widerlegen. Die Sache selbst spricht laut genug. I…

  6. 1832-09-11 · Heft 13 (11.9.1832) · p. Seite 103

    …Juden von berühmten römischen Schriftstellern als Gegenstände des Spottes und der Verachtung bezeichnet, wie namentlich Tacitus sie Zeus impurissima nenne. Die von jeher bemerkte Richtung dieser Nation auf Vereinigung der Geldmittel bedürfe eines …

  7. 1832-10-09 · Heft 15 (9.10.1832) · p. Seite 117

    …Litteratur des Mittelalters steht auf derselben Höhe wie die christliche derselben Zeit, denn ihr gemeinsamer Boden ist Aristoteles, ihr besonderer die nationalen Werke eines jeden dieser Völker. Sogar die mystische Tendenz der christlichen Philosophi…

  8. 1832-10-09 · Heft 15 (9.10.1832) · p. Seite 118

    …nes oder das andere von den kleineren Büchern, besonders die in Verbindung mit dem Gottesdienst stehen, wie Klagelieder Jeremia u. A. Auch ist es gewiß sehr wünschenswerth, in der ersten Klaffe das Lesen unvocalisirter Bücher einzuüben: dazu wäre …

  9. 1832-11-06 · Heft 17 (6.11.1832) · p. Seite 129

    …ivilegio. Eigenthum des Herausgebers. In Commission bei I. F. Hammerich in Mona. Duldung und Gewissensfreiheit. Von Dr. Immanuel Wohlwill. ^ast du nur klagenden Ton, du Herz durchbebende Harfe, Wenn dich der sinnende Geist rufet zum ernsten Gesang Vom rastl…

  10. 1832-12-21 · Heft 21 (21.12.1832) · p. Seite 162

    …«; Auswahl getroffen und aus der uralten Rüstkammer die besten Waffen, hervorgesucht: Aus dem Talmud sowohl als aus dem Maimonides und anderen Schriften, die einer gewissen religiösen Autorität bei den Juden.geniessen, hat derselbe treffliche Stellen…

  11. 1832-12-21 · Heft 21 (21.12.1832) · p. Seite 163

    …ngerechtigkeit, wenn man ihn gerade den Juden zum Vorwurf macht. Durch ganz Baden hausiren Schwarzwälder mit hölzernen, Tyroler mit wollenen Maaren, und ich weiß aus Erfahrung, daß Beide, schlau von Natur, die an den Juden für so gefährlich gehalt…

  12. 1832-12-28 · Heft 22 (28.12.1832) · p. Seite 176

    …h einmal so einen Deutschen Professor, der seine Deutsche Nationalität aus dem Nibelungenliede und aus der Germania des Tacitus herausgelesen hat, einem jener Holländischen Soldaten beweisen, der an seiner Seite für die Sache des Vaterlandes kämpf…

  13. 1833-04-19 · Heft 2 (19.4.1833) · p. Seite 10

    …ung bestehen, fraget, wer sie gegründet und ausgestattet? Fraget in Frankfurt und Ham b u r g, in Münster und Dessau, m Seesen und Wolfenbüttel! Der Eine Israel Jacobson har für die Förderung der Bildung seiner Glaubensgenossen mehr gethan, als a…

  14. 1833-04-19 · Heft 2 (19.4.1833) · p. Seite 16

    …, sie sollen daraus weniger den deutschen, als den hebräischen Styl kennen lernen, sie soll der Bibel seyn, was Voß bem Homer; sie soll mehr noch: sie soll, so weit es bei der Verschiedenheit der Sprachen nur immer möglich, durch Wort und Wortst…

  15. 1833-05-24 · Heft 7 (24.5.1833) · p. Seite 57

    …annt, in welchen solchm Leuten der temporaire Aufenthalt versagt oder nur nach unsäglicher Mühe, mittelst Benutzung von allerhand Schleichwegen, ans kurze Zeit gestattet worden: so daß zu befürchten stehr, das Verheimlichen der Religion — welches be…

  16. 1833-07-09 · Heft 11 (9.7.1833) · p. Seite 86

    …en wollte, daß in irgend emem Loeal, außer der Gemeinde-Synagoge ein jüdischer Gottesdienst verrichtet werde. Nur durch allerhand Umwege u«d Borwände — man gab unter Anderem vor, die ganze Synagoge habe nicht Raum genug oder sei baufällig — gelang e…

  17. 1833-07-23 · Heft 13 (23.7.1833) · p. Seite 104

    104 z. B. an Johann Ludwig Ewald (in seinen Ideen über die nöthige Organisation der Israeliten in christlichen Staaten, Karls; ruhe 1806) eifrige und au…

  18. 1833-08-27 · Heft 16 (27.8.1833) · p. Seite 132

    …er gleichen Beachtung aller Interessen, des erhabenen Standpunktes über allen emrangeln und ein klägliches Machwerk von allerhand koalisirtem Eigennutz werden. Gott behüte die Schwächeren vor der Herrschaft einer solchen öffentlichen Meinung, gegen …

  19. 1833-10-18 · Heft 21 (18.10.1833) · p. Seite 166

    …ung fähig sein. Die Einführung des Choral-Gesanges gehörte daher mit Recht zu den ersten Verbesserungen, die der selige Israel Jacobson*), bekanntlich Urheber unserer meisten Cultusr Reformen, zu einer neuen Belebung der Andacht in unfern Gotteshäusern fü…

  20. 1833-10-18 · Heft 21 (18.10.1833) · p. Seite 168

    …Die Baukunst findet heutzutage bei uns ihre sehr enge *) Es ist in neuerer Zeit vielfach erkannt und beklagt worden, daßMoses Mendelssohn zu modern und elegant übechragen hat; nicht mit Unrecht. Nur muß man dabei den Standpunkt des großen Mannes genau erwäg…