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  1. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. [Seite]

    …lijahu Hoffmann, Gabriel Holzer, Lotte Lewald, Dr. Awraham Schalew Zum Andenken an die Gründung des Rabbinerseminars in Breslau vor 150 Jahren (1854*2004) Dank der Stiftung, laut dem Testament des grossen Philantropen der Breslauer Jüdischen Gemei…

  2. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 4

    …au zu Hause? ~ Juden in einer mitteleuropäischen Metropole der Neuzeit - hersg. f von Manfred Hettling, Andreas Reinke, Norbert Conrads, Dölling und Galitz Verlag) Andreas Reinke ist für die Leser unserer Zeitung kein Unbekannter. Seine tiefschürfenden Fo…

  3. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 5

    …slau des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts ln seinen Erinnerungen beschreibt der Breslauer Studienrat und Historiker Willy Cohn ein Fest im Hause seiner Eltern anläßlich der Bar Mizwa seines Bruders im Jahre 1894:"Bei diesem Fest [...] strömten di…

  4. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 8

    …fahrtspflege und Reformen im jüdischen Kultus waren die zentralen Motive bei den ersten Gründungen jüdischer Vereine in Breslau. Die Ausübung von Wohltätigkeit stand auch bei den traditionellen Vereinigungen in Verbindung mit geselligen Aktivitäte…

  5. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 11

    …t Pius XII. seinen Amtssitz mitten in Berlin. Hier wäre, wie der katholische Theologe an der Universität Münster, Prof. Hubert Wolf, einer Zeitung sagte, interessant zu erfahren, was Pacelli dem Papst z.B. über die Reichspogromnacht vom November 1938 …

  6. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 12

    …Berliner "Scheunenviertel", in der Dragonerstraße 22, das jüdische Volksheim gegründet, mit dem so prominente Namen wie Martin Buber, Gustav Landauer, Chaim Arlosoroff, Werner Senator, Erich Gutkind verbunden sind. Schon diese Namen machen deutlich, da…

  7. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 13

    …tät und Autorität verleihen. Inbrunst und Eklektismus halten sich in diesem Programmentwurf die Waage und lieferten, so Gerhard Scholem, die willkommene Vorgabe, seinen Unmut über die "ganze Richtung" zu formulieren: "Was bei Buber falsch ist, ist bei ihn…

  8. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 14

    …r Mut zum Überleben, von Marion Kaplan jüdische Frauen und ihre Familien in Nazi~Deutschland Aus dem Amerikanischen von Christian Wiese, Aufbau Taschenbuch-Verlag, 1. Aufl. 2003, 409 S. Jüdische Frauen und ihre Familien, d.h. ihre Kinder, aber auch ihre M…

  9. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 15

    …gen übernimmt", da sie sich von dem seit 1822 als Oberrabbiner in der Stadt fungierenden traditionsorientierten Salomon Abraham Tiktin nicht vertreten fühlten. Daraufhin wurde der schon zu dieser Zeit bekannte Reformrabbiner Abraham Geiger vom Breslauer …

  10. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 18

    …tellt hatte. Der Berliner Initiative folgten sehr rasch weitere Gründungen in anderen Städten des Deutschen Reiches; in Breslau nahm die erste Zweigorganisation des U.O.B.B., die 'Lessing-Loge', im Jahre 1885 ihre Tätigkeit auf. Beide Gründungen m…

  11. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 19

    … sie daran aktiv teil. Die Biographie des eingangs zitierten Breslauer Lehrers, Sozialdemokraten, Historikers und Juden Willy Cohn belegt dies in eindrucksvoller Weise - zugleich aber erinnert sie auch an die Grenzen, die Juden im Deutschland des 19.…

  12. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 20

    …ffnung für das Koordinationsbüro des Internationalen Auschwitz- Komitees in Berlin durch den Präsidenten des IAK, Herrn Noach Flug (Jerusalem), in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand statt. Die Festrede hielt der Bundesminister des Innern, Herr Ott…

  13. 2004-01-01 · No. 77 (2004) · p. Seite 2

    Jiddisch-putkamerisch verpackt Oscar Wassermanns Grüße zum Neuen Jahr von Avraham Barkai Im Jahre 1900 zog der 31jährige Oscar Wassermann von seiner Geburtsstadt Bamberg nach Berlin. Er war der erstgeborene S…

  14. 2004-01-01 · No. 77 (2004) · p. Seite 4

    …iner Antisemitismusstreit" - als der Antisemitismus gutbürgerlich wurde “Ich habe nichts oder fast nichts bewirkt." Als Ignatz Bubis kurz vor seinem Tod 1999 seine Bemühungen um die deutschjüdische Verständigung in diesem reisgnativen Satz zusammenfass…

  15. 2004-01-01 · No. 77 (2004) · p. Seite 6

    Arnold Zweig und seine Geburtsstadt Glogau "/Hein J2eben begann also damit, dass Lek zu ^f-estun^ vetuttelLt jvuzde." Es sind nur we…

  16. 2004-01-01 · No. 77 (2004) · p. Seite 7

    …Einzug hielten und die Steinheims Kindheit prägte, nicht mit der Garnisons- und Handelsstadt Glogau vergleichen, in der Arnold Zweig das Licht der Welt erblickte. Schließlich waren die Glogauer Juden stolz darauf, in ihrer fast 600jährigen Geschichte n…

  17. 2004-01-01 · No. 77 (2004) · p. Seite 8

    Arnold Zweig und seine Geburtsstadt Glogau (Fortsetzung von Seite 7) nach Hamburg kamen und sich Anfang des 19. Jahrhunderts in Nied…

  18. 2004-01-01 · No. 77 (2004) · p. Seite 9

    …n öffentlichen Auftritten und vor großem Publikum in Berlin beschuldigte, ihn vergiften zu wollen, denn, so Pückler, in Glogau "sind die größten Scheusale versammelt und der Satan selbst hat seine intimsten Bekannten nach Glogau gesandt, um die u…

  19. 2004-01-01 · No. 77 (2004) · p. Seite 11

    …nd einem veränderten Verhältnis zwischen Gemeinden und Rabbinern zu erfüllen. Eine führende Gestalt der Reformbewegung, Abraham Geiger (1810-1874), argumentierte schon seit den 1830er Jahren dafür, eine Ausbildungsstätte für moderne Rabbiner zu schaffen.…

  20. 2004-01-01 · No. 77 (2004) · p. Seite 14

    …er nach Nordwesten sich ausdehnenden neuen Stadt herstellt. Gleich neben dem Tor hat man zu Ehren des deutschen Kaisers Wilhelm II, der seinen feierlichen Einzug in die Altstadt halten wollte und dem der Eingang zu eng war, ein Stück der Stadtmauer h…