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  1. 1908-01-01 · Heft 6 · p. Seite 661 · Die Stellung des Simon ben Zemach Duran in der Geschichte der jüdischen Religionsphilosophie

    …mon ben Zemach Duran. - Nicht jüdische Quellen. Die Kenntnis der griechischen Philosophie beschränkt sich bei Duran auf Aristoteles und dessen Kommentatoren1). Über Plato ist er so wenig orientiert, daß er ihn, vermutlich dem Alfarabi folgend, zu den …

  2. 1908-01-01 · Heft 6 · p. Seite 662 · Die Stellung des Simon ben Zemach Duran in der Geschichte der jüdischen Religionsphilosophie

    … des Simon ben Zemach Duran etc♦ durch prophetische Eingebung zu teil geworden seien1). Von den alten Kommentatoren des Aristoteles werden Themistius2 3) und der Erklärer Alexander Aphrodisias erwähnt, dessen Lehre, daß die Seele nur eine Anlage und k…

  3. 1908-01-01 · Heft 6 · p. Seite 665 · Die Stellung des Simon ben Zemach Duran in der Geschichte der jüdischen Religionsphilosophie

    …ten stellt, und dem er in der Darstellung der philosophischen5) und besonders der naturwissenschaftlichen Ansichten des Aristoteles vielfach zu folgen bekennt6}. Aus einer Schrift, in der Averroes, ähnlich wie Maimonides im More, die Thora oder die Of…

  4. 1908-01-01 · Heft 6 · p. Seite 667 · Die Stellung des Simon ben Zemach Duran in der Geschichte der jüdischen Religionsphilosophie

    …ekt erwähnt Duran die Ansicht des Abu Be kr אבו בכר ן׳ אלציאס),, der Averroes gefolgt sei, um sich dann im Kommentar zu Aristoteles De anima von ihr loszusagen8), und an einer anderen Stelle nennt er Abu Bekr und Djaa’far al״Siddik (אבו געפאר ן׳ פאנק)…

  5. 1908-01-01 · Heft 6 · p. Seite 671 · Die Stellung des Simon ben Zemach Duran in der Geschichte der jüdischen Religionsphilosophie

    …des »heiligen Geistes« bezeichnet wird2 *). Er stimmt der Ansicht des Kusari zu, daß der Gott Abrahams von dem Gott des Aristoteles verschieden sei8), daß die Beweise der Philosophen für die Ewigkeit der Himmelskörper als unzutreffend anzusehen seien4…

  6. 1909-01-01 · Heft 1 · p. Seite 50 · Die Stellung des Simon ben Zemach Duran in der Geschichte der jüdischen Religionsphilosophie

    …hre von der zeitlichen Schöpfung gelten dürfe8). Wir haben bereits bemerkt, daß Duran gegenüber der Fortentwicklung des Aristotelismus, wie sie sich ihm in Gersonides darstellt, in den wesentlichsten Fragen wieder zu dem Standpunkt des Maimonides zurückk…

  7. 1909-01-01 · Heft 1 · p. Seite 51 · Die Stellung des Simon ben Zemach Duran in der Geschichte der jüdischen Religionsphilosophie

    …tellt sich Duran dagegen auf die Seite des Gersonides. Der Grammatiker Jachja (Johannes Philoponus2) glaubt nämlieh aus Aristoteles selbst die Erschaffenheit der Welt beweisen zu können. Wäre die Welt ewig, so meint er, so müßte sie eine unendliche Kr…

  8. 1909-01-01 · Heft 1 · p. Seite 56 · Die Stellung des Simon ben Zemach Duran in der Geschichte der jüdischen Religionsphilosophie

    …s vorübergegangen *wäre^),;Erst in seinen letzten Lebensjahren scheint ihm diese durch ihre.prinzipielle Bekämpfung des Aristotelismus eine ganz neue Epoche in der Geschichte der jüdischen; Religionsphilosophie;einleitende Schrift zu Gesicht gekommen zu …

  9. 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 217 · Die Stellung des Simon ben Zemach Duran in der Geschichte der jüdischen Religionsphilosophie

    …hützt und die auch Gersonides vergeblich zu erschüttern versucht hat Auf Maimonides geht die Darlegung zurück, daß auch Aristoteles nicht behauptet habe, einen stringenten Beweis für die Ewigkeit der Welt führen zu können, daß er vielmehr nur geglaubt…

  10. 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 218 · Die Stellung des Simon ben Zemach Duran in der Geschichte der jüdischen Religionsphilosophie

    …eit vergangen wäre, so lange dieser Vervollkommnung entbehrt haben soll1). Diesem Einwande hatte, wie es scheint, schon Aristoteles zu begegnen gesucht durch die Annahme, daß sich die Menschheit in Folge einer beständigen Veränderung, der alle Teile d…

  11. 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 226 · Die Stellung des Simon ben Zemach Duran in der Geschichte der jüdischen Religionsphilosophie

    …den er doch für einen göttlichen Religfonsstifter halte, nicht gefolgt, weil zu seiner Zeit bereits die Philosophie des Aristoteles verbreitet gewesen sei, in der nicht nur die Existenz, sondern auch die Ein- , 1j Vgl. Crescas בטול, S. 14. Nach Saadja…

  12. 1910-01-01 · Heft 2 · p. Seite 239 · [Rezension]

    …it vielem Scharfsinn im Gegensätze zur allgemeinen Auffassung nachzuweisen, daß der Maimunische Intellektualismus nicht Aristotelismus »sondern vielmehr echter, wahrer, ewiger Platonismus sei.« (S. 132). Schon Scheyer hebt in seiner Übersetzung des Moreh…

  13. 1910-01-01 · Heft 2 · p. Seite 240 · [Rezension]

    …lein die seines ethischen Wesens« (105). Bevor er aber seine These beweist, sucht er den Unterschied zwischen Plato und Aristoteles auf eine klare Formel zu bringen. Bekanntlich sind nach Cohen die platonischen Ideen keine Dinge, die etwa außerhalb de…

  14. 1910-01-01 · Heft 2 · p. Seite 241 · [Rezension]

    …h Aristotelischer Dualist? Sind bei ihm auch Natur und Sittlichkeit ohne jeden Zu- •sam menhang? Stimmt er wirklich mit Aristoteles überein, daß die Ethik nicht Sache der Erkenntnis sein könne? Darauf antwortet Cohen mit einem entschiedenen Nein! Doch…

  15. 1910-01-01 · Heft 2 · p. Seite 242 · [Rezension]

    …n des Maimunischen Gottes hingegen im Handeln, indem er die Welt leitet in Barmherzigkeit und Gnade (118). Der Gott des Aristoteles ist der Gott der Metaphysik, der des Maimuni der der Ethik. Und nun soll diese Ethik nur Sache der Meinung ohne jeden E…

  16. 1910-01-01 · Heft 2 · p. Seite 243 · [Rezension]

    …, Sage ich hingegen : »Gott ist nicht unwissend«, so bedeutet das, da der Gott Maimunis im Gegensätze zu demjenigen des Aristoteles »nicht nur sich selber denken darf«, »sondern die Menschen denken muß, indem er sich selbst denkt« (96), daß ihm nichts…

  17. 1910-01-01 · Heft 2 · p. Seite 244 · [Rezension]

    244 Besprechungen. besten den Abstand zwischen Maimuni und Aristoteles. Die Eudä־* mpnie ist ja die Seele der Aristotelischen Ethik, und Maimuni hat sie nicht nur abgelehnt, sondern noch dur…

  18. 1910-01-01 · Heft 2 · p. Seite 246 · [Rezension]

    … Arbeit. Trotz aller Verehrung für den Meister können wir ihm nicht in allen Punkten beistimmen. Gewiß ist der Gott des Aristoteles mit dem Gotte Israels nicht zu identifizieren. Aber eben das ist das Charakteristische bei Maimonides, daß er das nicht…

  19. 1910-01-01 · Heft 2 · p. Seite 247 · [Rezension]

    …agnus ausgebeutet. Vornehmlich sind es diejenigen Punkte, in denen der offenbarungsgläubige Theologe mit den Lehren des Aristoteles in Konflikt zu geraten droht, bei welchen der Einfluß Maimunis auf ihn sich geltend macht. In noch viel umfassenderer W…

  20. 1910-01-01 · Heft 6 · p. Seite 752 · [Rezension]

    …ore (Nebuchim) wollte er sein Mütchen kühlen, denn dieses Buch war ihm besonders verhaßt, als auf den Lehren des Heiden Aristoteles basierend. In seinen bisher noch nicht veröffentlichten Schriften (ein Brazlawer Chassid soll nach Horodezky dies in se…