Mannheim
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  1. 1890-01-16 · Heft 1 (16.1.1890) · p. Seite 14

    … dieser Geist in allen Sphären der Gesellschaft, auch in den höheren, ausdehnte, zeigte sich bei dem Regierungsantritte Friedrich Wilhelm IV. Wie kann man nun diese Anschauungen, dieses immer schärfer sich gestaltende Verlangen nach Zuständen, die jetzt längst…

  2. 1890-01-16 · Heft 1 (16.1.1890) · p. Seite 15

    …mt dazu, daß einige Juden für die Anreger und Führer des jungen Deutschlands angesehen werden, wie Heine und Börne, wie Eduard Gans und die Rahel. Dies erweckt den Zorn des Berliner Historiographen in unbeschränktem Maße, und er ergießt die Gluth sein…

  3. 1890-01-19 · Heft 2 (19.1.1890) · p. Seite 29

    …er und Anreger des jungen Deutschlands, nämlich Börne und Heine in seinem tiefen Ingrimm sich erlaubt, zu denen er auch Eduard Gans und die Rahel zählt, um diese vier als „Juden" zu brandmarken. Natürlich spricht er nicht von „Juden", sondern von „den…

  4. 1890-02-21 · Heft 6 (21.2.1890) · p. Seite 91

    …ft, ziemlich getreu ihre Chronologie bestimmen. Für mich ist der Eintritt der Brüder Humboldt in das Haus der Hofräthin Henriette Herz (1790) ein so bedeutsames und für die Entwickelung der Berliner Gesellschaft so charakteristisches Moment, daß ich dara…

  5. 1890-02-21 · Heft 6 (21.2.1890) · p. Seite 92

    92 dclsohnS. Seine Gattin, gleichfalls die Tochter eines jüdischen Arztes de Lemos, ist die schönste Frau Berlins, Henriette Herz. Kann man sich da noch wundern, daß auf solchen Vorbedingungen wohl ein Salon begründet werden durfte? Marcus Herz war …

  6. 1890-02-21 · Heft 6 (21.2.1890) · p. Seite 93

    … die Jugend an. Ich habe die beiden Humboldts schon genannt, von denen Alexander seinem Freund Wagener im Mai 1789 über Henriette Herz schrieb: „Es ist die schönste und auch die klügste, nein! ich mutz sagen, die weiseste unter den Frauen." De» Humboldts…

  7. 1890-02-21 · Heft 6 (21.2.1890) · p. Seite 94

    …ngift nehmen, nachdem er die Gewißheit erlangt hatte, daß Frau Herz ihm keine Gegenliebe schenke. Die Briefe Börne's an Henriette Herz sind die interessantesten Aktenstücke dieses seltsamen Liebesprozesses. Und doch hatte der geniale Prinz Louis Ferdinan…

  8. 1890-02-21 · Heft 6 (21.2.1890) · p. Seite 95

    …chen Gedanken erkannt, so hätten sie es bei ihrer großen geistigen Begabung und freien Gesinnung gewiß nicht verlassen. Henriette Herz, die mit großer Pietät an den Traditionen ihrer Familie hing, am allerwenigsten. Aber wer, so frage ich noch einmal, er…

  9. 1890-04-18 · Heft 14 (18.4.1890) · p. Seite 210

    …aren die Namen Frau Dutitre oder Theaterdirektor Eerf angeriihrl, so floh von allen Leiten Material zusammen; auf König Friedrich Wilhelm IV. lausen eine Menge von Ealembourgs und ans den alten Wränget eine Reihe von Schnurren, von denen ivvhl ein groster Thei…

  10. 1890-04-18 · Heft 14 (18.4.1890) · p. Seite 211

    … lebte in den letzten Jahrzehnten als eine Unbekannte und Bcrgesscnc; in früheren Zeiten hätte sie als die Dritte neben Henriette Herz und Rahcl Levin genannt werden müssen, wenn es sich darum gehandelt batte, den Einfluß geistvoller jüdischer Frauen mtf…

  11. 1890-04-25 · Heft 15 (25.4.1890) · p. Seite 222

    …e poetische Gabe, den Rest bilden Nebersetzungen aus französischen und deutschen Dichtern. Von letzteren ist namentlich Paul Heyse bevorzugt. Tb aus poetischer oder verwandtschaftlicher Zuneigung? Ich weiß es nicht, erzähle aber sicherlich ein nicht …

  12. 1890-05-09 · Heft 17 (9.5.1890) · p. Seite 2

    … vorliegen. Man will uns ja zurückschraubeu weit hinter das Jahr 1847. Unter der Regierung eines so frommen Königs, wie Friedrich Wilhelm IV., hätte rnan es nicht für möglich gehalten, daß mall einem Abiturienten die Alternative stellt, entweder ein halbes Jah…

  13. 1890-06-20 · Heft 23 (20.6.1890) · p. Seite 319

    …den deutschen Kaiser und den Herzog von Anhalt, des Herrn Obcrschulraths Rümelin ans die Familie Mendelssohn, des Herrn Ernst Mendelssohn-Bartholdy Namens dieser Familie auf das Fest-Comitö, des Herr» Oberbürgermeisters Funk auf den Festredner, des Pros. Lasso»'ans d…

  14. 1890-07-11 · Heft 26 (11.7.1890) · p. Seite 356

    …uch einmal einen Brief in der Londoner „Times" über den bekannten Empfang einer Deputation seitens des damaligen Königs Friedrich Wilhelm IV. veröffentlicht; beides aber anonym. Wie sollte Herr von Hinkeldcy also Kcnntniß davon erlangt haben, daß ich der betre…

  15. 1890-08-15 · Heft 31 (15.8.1890) · p. [Seite]

    … Dr. Jo öl Müller. — Die Tofifta. Von Dr. A. Le Win. — Feuilleton; Die Marter der Hoffnung. Von F. Saphra. — Die Mutter Giacomo Meyerbeer's. Von Dr. Ad. Kohut. — Litterarische Mittheilungen. Der Gemeindedote. Korrespondenzen und Nachrichten; Berlin, Magdebu…

  16. 1890-08-15 · Heft 31 (15.8.1890) · p. Seite 415

    … und Ludwig Robert; die Musiker: B. A. Weber, Zelter, Lauska und Reichard; den Schauspieler Jfflaxxd; die Naturforscher Alexander von Humboldt und Trallcs u. a. in. Sie war kein sogen. Schöngeist und glänzte nicht durch brillante Einfälle und blendende Augen; si…

  17. 1890-08-29 · Heft 33 (29.8.1890) · p. Seite 437

    … belebte, war übermächtig; sie begann ihre Wänder»»g am nächsten Tage vor Mitternacht. Dort, wo sie oft mit der schönen Henriette Herz ihre Gedanken ausgetauscht, war an Stelle des unscheinbaren Hauses, in welchem der Liebling der holden Königin Luise ge…

  18. 1890-09-19 · Heft 36 (19.9.1890) · p. Seite 476

    …äterlichen Schlosse Tegel aus, wo durch bic kränkliche Mutter eine trübe Stimmung herrschte, schrieb er oft an die Frau Henriette Herz Briefe, und zwar — in jüdisch-deutscher Schrift, die er bei der schönen Frau erlernt hatte. * A.: „Warum reisen nur so …

  19. 1890-11-06 · Heft 43 (6.11.1890) · p. Seite 557

    …ist - ans sie. übergegaitgrn. In-ihre» jnngen Jahren war das Cmbdcn'sche Haus ein Mittelpunkt edelster Geselligkeit, wo Karl Gutzkow. Franz Liszt. Ludwig Wihl, Feodor Wehl, K. Töpfer, die Familie Aising Therese v. Bacharacht oft und gern verkehrte». Ch…

  20. 1890-11-13 · Heft 44 (13.11.1890) · p. Seite 566

    …tlva mürbe ich sprechen, wenn ich Pathctiker wäre, da ich aber diesen Stil nicht liebe, so sage ich ganz einfach: „Herr Eduard von Hartmann hat eine schwache Stunde gehabt und sich gar sehr — blamirt. . ." Nun, ist dergleichen dem Berliner Philosophen des Unb…