Mannheim
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  1. 1928-03-29 · Heft 13 (29.3.1928) · page 12

    …ches Gottvertrauen helfen, da kann nur eines helfen — Sieger wird derjenige bleiben, der Meine Reise nach Palästina Von Max Brod. (Ein Gespräch mit dem Dichter.) Das Judentum als geistiger, sittlicher, kultureller Faktor, als zentrales Erlebnis hat…

  2. 1928-03-29 · Heft 13 (29.3.1928) · page 13

    …lt annehmen wird. Im Augenblick aber gibt es nur einen triebhaften Gedanken: Palästina. or, ♦ Nach zehn Jahren erschien Max Brod zum erstenmal wieder in Wien am Vorlesepult, als Gast des Kulturbundes. Mit vonbildlicher reproduzierender Kraft las er…

  3. 1928-04-04 · Heft 14-15 (4.4.1928) · page 1

    …chte — um zwei Unsere Pessach-Festnummer ist 24 Seiten stark und enthält 27 Illustrationen, darunter Reproduktionen von Marc Chagall, St. Bender, Rembrandt, Bilder aus dem Nikolsburger Ghetto, aus alten Hagadah-Drucken, aus dem alten und neuen Palästin…

  4. 1928-04-04 · Heft 14-15 (4.4.1928) · page 3

    …Lösung auf geben: Gehören Zionisten, national bewußte Juden, welche die deutsche schöne Literatur bereichern, wie z. B. Max Brod. Beer-Hofmann, Arnold Zweig und viele, viele andere, „kulturell“ zum „Deutschtum“ oder zum „Judentum“? Wie ist es mögli…

  5. 1928-04-04 · Heft 14-15 (4.4.1928) · page 4

    …chten. Eine „sterbende“ jüdische Branche? Eine Studie zum Wirtschaftsleben der Juden in Deutschland. Von Ministerialrat Hans Goslar (Berlin). Die Wirtschaftsgeschichte der Juden in der zivilisierten Welt ist, soweit sie nicht Rechtsgeschichte, sondern…

  6. 1928-04-04 · Heft 14-15 (4.4.1928) · page 12

    …ichts, rein gar nichts!« Es wurde an die Tür geklopft. Söldner, die vorübergingen und sahen, daß hier eine Schenke war, Marc Chagall: Jüdische Hochzeit (Original aus der Kunsthandlung Würthle, Wien I., Weihburggasse 9). »III "'llUj,. wollten Schnaps ha…

  7. 1928-04-04 · Heft 14-15 (4.4.1928) · page 13

    Nr. 14 15 DIE STIMME Seite 13 Marc Chagall: Das Grab des Vaters (Original aus der Kunsthandlung Würthle, Wien 1., Weihburggasse 9). •V JW* ren im wesentlichen hol…

  8. 1928-04-04 · Heft 14-15 (4.4.1928) · page 14

    …te sein Angesicht und fügte leise hinzu: „Aber nicht bei uns!" DER NARR Aus dem zweiten Kapitel des Romans „Simson“ Von Wladimir Jabotinsky. .Jabotinsky, neben seiner zionistischpolitischen Tätigkeit eine der stärksten schriftstellerischen Begabungen, welche …

  9. 1928-04-04 · Heft 14-15 (4.4.1928) · page 18

    …r Erwartung war, daß der Sieg des reinen Monotheismus in historischer Gewißheit bevorstehe, bezeugt eine Bemerkung, die Franz Rosenzweig berichtet, dem der Siebzigjährige einmal erklärte, er hoffe noch selber die messianische Zeit zu erleben. In solchen Id…

  10. 1928-04-19 · Heft 16 (19.4.1928) · page 1

    …istischen Palästina-Exekutive wieder, der die gegenwärtige Situation im Aufbauwerk behandelt: Die Lage in Palästina Von Harry Sacher (Mitglied der Zionistischen Exekutive). Die gegenwärtige Exekutive ist jetzt ungefähr sechs Monate im Amte, und es ist …

  11. 1928-04-19 · Heft 16 (19.4.1928) · page 7

    …erichte über den Prozeß erwähnt wurden: Als einer der Privatkläger seitens der Frau Tempelton erschien vor Gericht Herr Harry Sacher, Mitglied der Zionistischen Exekutive. Der Vertreter der Zionistischen Exekutive, der als Vertreter der Privatanklago v…

  12. 1928-04-19 · Heft 16 (19.4.1928) · page 8

    …tei enthält, waren s e c h s u n dsi e b z i, g Veranstaltunigen vermerkt, die nur an zwei Tagen statfefanden. Obgleich Adolf Hitler, dem N i c lb treichsdeutschen, in großen Teilen Deutschlands das Sprechen in öffentlichen Versammlungen untersagt ist,…

  13. 1928-04-19 · Heft 16 (19.4.1928) · page 14

    …rblüffenden Einfachheit wie eine Offenbarung. Und nun noch ein sehr lehrreiches Bauernendspiel, Es entstammt der Partie Erich Cohn—'Rubinstein, Petersburg 1909. Weiß hatte die Türme getauscht, in der Hoffnung, das resultierende Bauernendspiel sei lei…

  14. 1928-04-26 · Heft 17 (26.4.1928) · page 6

    …einzureichen, wurde den Verurteilten aberkannt. * In Paris trat am 12. April unter dem Vorsitz des Romanschriftstellers Schalom Asch der zweite Kongreß der jüdischen Studenten Frankreichs zusammen, auf dem die Vereinigung aller jüdischen Studentenverei…

  15. 1928-04-26 · Heft 17 (26.4.1928) · page 12

    …n Preisen, schüttere Liebhaberei einzelner Privatmenschen mit künstlerischen sT'*' Ss. Der französisch-jüdische Dichter Jean Richard Bloch, bekannt durch seine Werke „Simler & Co., „Levy** u. a., hat vor kurzem in Berlin zwei vielbeachtete Vortrüge gehalten.…

  16. 1928-04-26 · Heft 17 (26.4.1928) · page 13

    …mit Gesang. Beginn täglich 8 Uhr. Ende 11 Uhr. Mit Ausnahme Sonn- und Feiertage freier Eintritt. Für Mußestunden Schach Rudolf Spielmann „Nur eine eilte Säule zeugt von verschwundener Pracht,.“ So steht er da, in der modernen, in der Meistergilde von heute…

  17. 1928-05-03 · Heft 18 (3.5.1928) · page 12

    …ls seine Wiener Abart, Scbalom Asch‘s Roman „Glaubensmartyrium" dramatisiert Der bekannte Roman „Glaubensmartyrium" von Schalom Asch, welcher die Zeit der Chmielnicky-Pogrorae behandelt, wurde von Dr. Michael W e i c h e r t für die Bühne bearbeitet un…

  18. 1928-05-03 · Heft 18 (3.5.1928) · page 13

    …rt fest. Von oben bis unten in Flammen gehüllt, bewegte er sich’ gegen die Menge, stürzte kopfüber hin und blieb Schach Rudolf Spielmann Haben wir letzthin über SpieLmann Allgemeines gesagt, so wollen wir heute den klassischen Angreifer an einigen Beispiel…

  19. 1928-05-10 · Heft 19 (10.5.1928) · page 1

    … Wedgwood, M. P. (London). Verknöcherte Kunstpolitik. Von Prof, Dr. Max Eisler. Das jüdische Element in Frankreich. Von Jean Richard Bloch (Paris). Die Geschichte vom »Bolschewiken« Uscher Luserowitsch. Von N. Brind (Odessa). Was das Schulamt der Wiener Kult…

  20. 1928-05-10 · Heft 19 (10.5.1928) · page 3

    …zahl der Parteimitglieder verhaftet. Das Jüdische Element in Frankreich Literatur, Kultur, Ghetto, jüdisches Leben. Von Jean Richard Bloch (Paris). (Nach einem Gespräch.) Als einen »echten Pilger der Menschlichkeit« bezeichnete sich Jean Richard Bloch, der a…