Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 1 (1928)
- Issue
- Heft 17 (26.4.1928)
- Date
- 1928-04-26
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/3053752-3053753-3053769--0277-3055544- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 12 DIE STIMME Nr. 17 linden 10.000 Vorsteherinnen und Professorinnen an höheren Schulen, etwa 800.000 Lehrerinnen gegenüber nur 95.000 Lehrern. Soziale Arbeit und Jugenderziehung sind im wesentliehen Domäne der Fnau. Von den 726.000 Studenten und Studentinnen der sehr ufigleiohwertigen Collegs entspricht nur ein; Teil der Qualifikation unserer Universdtätsstudenten. Die rhythmische Gymnastik und die Frau Die „Rhythmische Gymnastik" ist heute keine Angelegenheit mehr, die nur die Modefrau angeht. Sie ist nicht auf einen kleinen Kreis von Frauen beschränkt, die die nötige Zeit und das nötige Geld haben, den Gesetzen der letzten Mode zu gehorchen und ihren Körper aus Gründen der Eitelkeit den Anforderungen einer wissenschaftlichen Kontrolle zu unterwerfen. Die „Rhythmische Gymnastik“ ist eine Lebensnotwendigkeit vor allem für die im Berufe stehende Frau. Denn sie muß besonders darauf bedacht sein, ihren Körper möglichst lang gesund und ungeschwächt zu erhalten. Denn nur im Vollbesitz ihrer körperlichen Kräfte kann sie erfolgreich den Konkurrenzkampf mit dem Manne führen. Aber die „Rhythmische Gymnastik" ist keine bloße Neubenennung eines tänzerischen oder sportlichen Systems. Sie vermittelt nicht die bloße Freude am gesunden Körper, sie wendet sich an den ganzen Menschen, an die Summe aller seiner geistigen und körperlichen Fähigkeiten. Der intellektuelle Mensch des 19. Jahrhunderts, der Romantiker mit der kranken Seele und dem siechen Körper, gehört der Vergangenheit an; im Zeitalter des Radioapparates, des Aeroplans, der rastlosen Arbeit des technischen Genies ist kein Platz für Daseinsschmerz, für Sehnsucht nach blauen Welten. Der Romantikersalon, dem die Frau präsidierte, ist zur Welttribüne geworden, auf der sie ein gewichtiges Wort zu sprechen hat. Die „Rhythmische Gymnastik" ist einer der großen Erziehungswege, den die Frau unserer Tage gehen muß, um die Herrschaft über sich selbst zu erringen, bevor sie sie in der großen Welt mit dem Manne teilt. Denn in der modernen Körperkultur bleibt das ideelle Moment nie ausgeschaltet. Der tätigen Entfaltung der Seele werden alle Wege geöffnet; die Frau lernt den organischen Charakter jeder Bewegung erkennen, das Verständnis für die Notwendigkeit, alle Bewegungen im ganzen Körper zu empfinden. Durch die schöpferische Erziehung, wie sie die rhythmische Gymnastik vermittelt, wird die Seele von den körperlichen Fesseln erlöst und die Kraft des körperlichen Ausdruckes gesteigert. Unerkannte Energiequellen erschließen sich, unbewußt vergeudete Kräfte werden ihrer wahren Bestimmung zugeführt, verborgen schlummernde Lebenssäfte der organischen Regeneration dienstbar gemacht. Freigemacht von allen Hemmungen, losgelöst von allen Verkrampfungen, ist jeder Frauenleib ein Reich für sich; nur wer den mühsamen Weg der rhythmischen Gymnastik gegangen ist, wird absoluter Herrscher in diesem Reiche sein. Er wird in jedem Lebensalter den Kampf gegen alle Gefahren siegreich bestehen, die seinem Reiche von äußeren Feinden, der Zeit und der Abnützung, drohen. Eine beseelte „Maschine Mensch" — sie ist nicht nur das allgemeine männliche Schönheitsideal unserer Tage, sie ist auch das weibliche; die rhythmische Gymnastik ist der erprobteste Weg, dieses Ziel zu erreichen. H. H. Kunst und Kunstgewerbe jüdischer Frauen in Wien Im Kurastgewerbemuseum am Stubenring war jüngst eine von der Wiener Frauenaikademie und von der Sdhiule für angewandte Kunst veranstaltete Ausstellung zu sehen, deren Wirkung weit über den engen Kreis der Fachgenossen hinausgedrungen ist. Hervorragende Lehrkräfte sind hier am Werk. Für angewandte Kunst Prof. Otto Friedrich und Architekt Zeymer mit Kursen für moderne Gewandung, Ziselieren, Emailarbeiten, Porzellanmalerei, Kunststickerei, Modisterei und Schneiderei; für Malerei Prolf. Seligmann, Harlfinger und Kitt; für Bildhauerei Zitta, für Graphik Prof. Martin, für Tbeaterdekoration Grom-Rottmuyer. Die Arbeiten bezeugen eine künstlerische Reife und'Sicherheit, die — ohne /himim eis türmend zu sein — 'beachtenswerte Qualität mit sich bringt. Aus der langen Reihe der ausgestellten Objekte verdienen Ihervorgehoben (und gekauft) zu werden; Kleidermodelle von Gerda G o 11 s t e i n, Landschaften und Porträts von Frau Sa x 1, Oelbilder von G o 1 d s t e i n, Entwürfe mit männlichem Wurf von W ei n w u r m, blendende Akte von Salzer, ebenso Aktzeichnungen von Maria Rappaport, Porträts und Blumenstüoke von Jainina Horowitz (Tochter des verstorbenen >großen Porträtisten Leopold Horowitz), Aquarelle von E, J r a n y i und Breche r-E i b u s c h i t z, Radierungen der routinierten Zeichnerin C. Epstein, Porträts von Malva S c h a 1 e k und eine Reihe ausgezeichneter Kahlenporträts der anerkannten Frau Olga Prager (darunter treffliche Bildnisse der Professoren Mach, Wiesner, Wettstein.) Eine kritisch-sezierende Einstellung und Einschachtelung erübrigt sich, da es sich um Werdende, Schülerinnen (mit wenigen Ausnahmen) handelt. Gegenwärtig soll ein Hinweis auf diese jungen jüdischen Talente genügen. —nf— Konferenz der zionistischen Frauen Polens Am 15, April sollte im Saale der Warschauer Bnei Brith- Loge die erste Landeskonferenz der zionistischen Frauen Polens, die dem Weltverband zionistischer Frauen (WIZO) angeschlossen sind, stattfinden. Es hatten sich etwa 5 0 Delegierte aus ganz Polen eingefunden. Unmittelbar vor Eröffnung der Konferenz erschien ein Polizeikommissär und verbot die Tagung wegen angeblicher Nichterfüllung von Formalitäten. Abg. Farbstein und Dr. H i n d e s erwirkten zwar bald beim Regierungskommissär die Erlaubnis zur Abhaltung der Tagung, jedoch eine halbe Stunde später wurde diese Erlaubnis widerrufen. Sonntag und Montag waren alle zionistischen Lokale Warschaus durch Polizeiorgane bewacht, die den Auftrag hatten, eine etwaige illegale Tagung zu verhindern. Erst am Montag abends konnte die Konferenz mit Erlaubnis des Regierungskommissariats beginnen. Ein Verband zionistischer Frauen in Jugoslawien In einer Konferenz sämtlicher WJZO-Gruppen Jugoslawiens, die am 14. und 15. April in Zagreb stattfand, wurde ein Verband zionistischer Frauen Jugoslawiens mit dem Sitze in Zagreb gegründet. Der elegante, vornehme Frühjahrshut ist die Sehnsucht jeder Dame. Aber Geschmack und Börse müssen in Einklang gebracht werden. In dieser Beziehung haben die Mary- Hüte in der Rotenturmstraße 22 keinerlei Vergleich zu scheuen. Sie haben sich als beste und billigste Einkaufsquelle populär gemacht und durch ihre Einheitspreise (7, 9 und 12 S) bereits einen großen Stammkundenkreis geschaffen. Entgeltlich. Wir ersuchen allen Manuskripten, die uns nicht über Verlangen eingesendet werden, Rückporto beizulegen, da sonst Rücksendung nicht erfolgt. Wissenschaft, Literatur, Kunst Die jüdischen Künstler Wiens — hungern Die schöne Fassade« In fast allen Wiener prominenten Ausstellungen sind Werke jüdischer Künstler zu sehen: im Künstlerhaus, im Hagenbund, in der Sezession, in der Kunstschau, in der Neuen Galerie, bei Würthle, im Salon der Bukum, in der Holbein-Galerie, in den Räumen der Kunsthandlungen. Das ist nicht befremdend. Wir wissen um den künstlerischen Betätigungsdrang des intellektuellen Großstadtjuden, wir wissen um sein Ringen nach geistiger Freiheit, um seine Sehnsucht nach Formbildung. Ein paar Federn schreiben mehr oder weniger ermutigende Kritiken, ein paar hundert Menschen erfüllen mit dem Durchwandern der Ausstellungssäle eine gesellschaftliche oder verwandtschaftliche Pflicht. Hie und da der ersehnte Papierstreifen; „Angekauft." Man spricht, debattiert, lobt, kritisiert, rückt den Künstler für einige Wochen in den Mittelpunkt publizistischer Beachtung. Wie schön ist es, anerkannt, populär zu sein! Vorüber. Eine neue Ausstellung kommt, neue Werke, alte Namen, neue Besprechungen, alte Besucher, bis die Saison abgerollt ist und ein neuer Herbst zu den alten Hoffnungen einlädt, Aber all den Kunstenthusiasten ist es nicht vergönnt, hinter die Kulissen, in die Werkstätte, in das Heim des Künstlers zu schauen, dorthin, wo der Schaffende mit seiner Alltagswelt lebt, arbeitet, träumt, leidet und — hungert. Die Angelangten und die Nichtangelangten. Ueberall gibt es Erfolgreiche, durch Talent, Konstellation, Beziehungen, Verbindungen, durch jene Art von gefälliger und liebenswürdiger Produktion, die auf den ersten Blick sympathisch ist und zum Erwerben animiert. Ist’s Mode, ist’s eine billige Einstellung auf das, was das Publikum will, ist’s ein glückliches Erraten dessen, was dem Zeitgeist genehm ist? Jedenfalls kann ein mit diesen Symptomen Vertrauter leichter arbeiten, leichter verkaufen, leichter anlangen. Charakter wird nicht verlangt. Jüdisches Wesen in Motiv und Form erscheint nicht an der Oberfläche. Man hat's nicht gern. Der kaufende Großstadtjude läßt sich nicht gern von der Wand über die Schulter blicken. Er will mit den Kunstwerken in der gleichen Gefühlssphäre leben und darum zieht er das Unwesentliche, Durchschnittliche, an die Konvention Gebundene, Allgefällige, kurzum: die Ware vor. Der sie produziert, hat einen Vorsprung vor dem Eigenwilligen. Dieser, von der Konjunktur unberührt, muß einsam bleiben. Das ist sein Verhängnis. Zumal, wenn er als Jude viel erlebt und viel mitbekommen hat und seine metaphysische Sehnsucht nicht unterdrücken kann. Ihm ist nicht zu helfen. Er hilft sich selber, indem er sich seine eigene jüdische, jüdisch-historische, jüdisch-gegenwärtige Welt auf baut. Wir haben einen solchen, einen einzigen. Die anderen, die auf den Markt gehen, auf den Tandelmarkt des Lebens, die Nichtangekommenen, entschlagen sich der Kunst. Da ist ein Maler, der den Pinsel mit dem Saxophon vertauscht hat und statt der Leinwand das Fell der Trommel bearbeitet. Nicht minder bezeichnend der Fall eines Plastikers und Bühnenarchitekten, dessen Kulissen jetzt an der Börse keine Schranken gesetzt sind. Da ist schließlich eine Graphikerin, die sich in die Leiterin der jüdischen Jugendfürsorge verwandelt hat. Also, Flucht vor den Qualen des Kunstschaffens, vor der Sorge, vor dem Hungern. Darin sind sie groß und stark: in ungeheizten Ateliers frieren, wenn man die engen Stuben Ateliers nennen darf, demütig Ausschau halten nach dem Käufer, der nicht kommen will, zeitweise es mit dem Ausstellen in der Provinz versuchen, zeitweise Handwerkerarbeit leisten (Kopieren, Schablonenporträts anfertigen oder Hochzeits- und Geburtstagsgeschenke), immer wieder hoffen auf das goldene Wiener Herz des jüdischen Mäzens. Eine durchführbare Anregung. Es ist keine Frage der Philanthropie, es ist die Frage des Gewissens, der nationalen Würde, der über allen Fragen stehenden Menschlichkeit, dem jüdischen Künstle* ein Zeichen der Anteilnahme zu geben. Zwischen ihm und dem jüdischen Publikum liegt ein langer, mit Entbehrungen und Leiden gepflasterter Weg. Kann man ihn abkürzen, kann man ihn erleichtern? Die Rothschildsche Künstlerstiftung mit ihren schmalen Preisen, schüttere Liebhaberei einzelner Privatmenschen mit künstlerischen sT'*' Ss. Der französisch-jüdische Dichter Jean Richard Bloch, bekannt durch seine Werke „Simler & Co., „Levy** u. a., hat vor kurzem in Berlin zwei vielbeachtete Vortrüge gehalten. Kauf- und Förderungsambitionen, zeitweilige Hinweise in der jüdischen Presse, Sporadische Vorträge über jüdische Kunst in Vereinen, die unter Ausschluß der Oeffentlichkeit wirken, genügen nicht. Die Parole an die jüdischen Künstler, aus ihren Vereinen auszutreten und eine Sondergruppe zu gründen, wäre einseitig, verderblich, unpraktisch und unzeitgemäß! Nur keine Paragraphenpolitik! Zumal die jüdischen Künstler mit ihren nichtjüdischen Kollegen durch viele gemeinsame Interessen verbunden sind. Aber was nottut — nicht nur den Künstlern, sondern dem jüdischen Interessentenkreis —, wäre alljährlich zumindest eine Ausstellung, in der ausschließlich jüdische Künstler repräsentativ vertreten sind. Im Rahmen einer solchen Ausstellung könnte dem Käufer und Liebhaber eine harmonisch gestaltete, mit allen Zeichen des Niveaus, der öffentlichen Kritik, des gesellschaftlichen Prestiges ausgestattete Uebersicht gegeben werden, die suggestiv wirken müßte auf Herz, Hirn und — Brieftasche. or. Einstein über Judentum und Wissenschatt In Berlin ist soeben das erste Originalwerk in jiddischer Sprache über die Einsteinsche Relativitätstheorie erschienen. Zu diesem Werke, dessen Verfasser Tobia Schalit ist, hat Professor Einstein ein kurzes, aber charakteristisches Vorwort geschrieben, das hier wiedergegeben sei; es lautet: „Früher hatte unser jüdisches Volk einen festen Zusammenhang durch die strengen Traditionen. Die Segnungen dieser Bindungen mußte es durch kulturelle Abschnürung bezahlen, die zu einer großen Einseitigkeit der geistigen Betätigung und Weltanschauung führte. Kann dieser Mangel behoben werden, ohne die nationale Existenz zu gefährden? Ich glaube, daß dies möglich ist: das Leben des Individuums und der Gemeinden nach Traditionen; das Denken keiner anderen Hemmung unterworfen als der Beschränktheit des menschlichen Geistes. In diesem Sinne freue ich mich über das vorliegende, jiddisch geschriebene Werk über die Relativitätslehre." „Chochme un charifcs“ Es ist ein gutes Zeichen, daß neuerdings, hüben und drüben, mit gewissem Eifer darangegangen wird, jüdischen Volkswitz und Humor in Sammlungen festzuhalten und vorzuführen, um der Sache willen selber und nicht mit dieser oder jener, dem ursprünglichen Wesen des jüdischen Humors bei- oder (nach der Meinung der betreffenden Sammler) übergeordneten Intention. Denn eigenartig, wie das Lebensschicksal des jüdischen Volkes, ist, so oft sie erfolgt, seine humoristische Einstellung zur Welt. Im jüdischen Humor und im jüdischen Volkswitz wird plastisch ersichtlich, wie die äußere Welt, von gleichsam weiter, weiter Ferne her, an das Ghetto in nuce, die Klaus, brandend, in ihr seihst in Form starrer Naivitätsmaske durch nichts anderes als kraft ihres eigenen Reflexes zur mehr oder minder belebten, sinnvollen Allegemeinkarikatur wird. Gemeint ist hier allerdings nur jener jüdische Humor, wie er sich episch und künstlerisch — im gewissen Sinne also schon mittelbar, durch ein einziges intuitives Temperament — bei einem Schalom Alejchem äußert und in der gänzlich unmittelbaren Demonstration des o s t - jüdischen Volkswitzes, da der westjüdische heute bereits zur Gänze die degenerierte Form des mehr noch geistigen als sprachlichen Gemauschels der verschiedenen westeuropäischen großstädtischen Kais zu zeigen imstande ist. Der Unterschied ist fast so groß, wie zwischen dem natürlichen, wenn auch unmeßbar eigentümlichen Reagieren des kontemplativen Judentums und der verkommenen jüdischen Hysterie, als die die verschiedenen jüdischen Surrogatsphänomene anzusehen sind. Als eine einschlägige Publikation musterhaften jüdischen Humors von besonderem Wert ist die unter dem Titel „Chochme un charifes" von M. A. Wiesen (im Selbstverlag, Wien) erschienene Sammlung anzusehen. Sie erscheint als treffliche Illustration der oben angedeuteten wesenhaften Eigentümlichkeit jüdischen Volkshumors, zum Teil auch direkten Volkswitzes. Was diese Sammlung ziemlich radikal von bisher bekannten Sammlungen unterscheidet, ist das ganz und gar einheitliche, echte Kolorit, dem die sehr zu begrüßende, konsequente jiddisch-sprachliche Diktion — an dem Stoff gemessen, ein nicht ohne weiteres zu gestaltendes Unternehmen — zu Hilfe kommt. Zum ersten Male ist in einer solchen Sammlung der äußere Habitus dem inneren ganz konform. Der vorzüglichste ist jener Teil, wo die Welt satirisch gesehen wird, sub specie des umgestülpten Sinnes eines Talmudzitats. Die Sammlung ist reichhaltig, viele Teilgebiete umfassend, wenn sie auch aus ihnen wohl nur mannigfache Proben bietet. Allerdings sind die nicht mehr rein jüdisch-offensiven, sondern von allgemeiner Schwankstimmung beherrschten Abschnitte rein folkloristisch zu bewerten, da sie ein natürliches Volksleben offenbaren, das von der oft gewechselten Umgebung nicht unbeeinflußt sein mag. Diese Abschnitte bedürften in ihrer allgemein witzigen Formulierung, um mehr als folkloristisch genossen zu werden, einer schärferen Pointierung, umsomehr.