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  1. 1934-07-01 · Heft 4 (Juli 1934) · p. 188 · Friedrich Nietzsche und der jüdische Geist

    … pflegt, im Gegensatz zum zivilisierten Mittel- und Westeuropa, geistige Dinge toternst zu nehmen. Goethe, Flaubert und Oscar Wilde wurden bestenfalls mit Liebe gelesen, Dostojewski und Tolstoj mit Einsatz des ganzen östlichen Menschen erlebt. Nietzsc…

  2. 1934-07-01 · Heft 4 (Juli 1934) · p. 189 · Friedrich Nietzsche und der jüdische Geist

    …erzl darf man denn liberalistisch nennen? Der „Ismus" Herzls, der nur von politischem Belang war, wurde kulturell durch Achad Haam fundiert. Ihn, Nathan Birnbaum und Buber hat man unter dem Aspekt dessen zu betrachten, der damals der Gipfel seiner Ze…

  3. 1934-08-01 · Heft 5 (August 1934) · p. 240 · Vom Geist einer Stadt [Rezension]

    …t, so verschieden gerichtete Bestrebungen zu nennen, wie sie sich mit den Namen Hofmannsthal, Schnitzler, Beer-Hofmann, Peter Altenberg, Weininger, Freud, Karl Kraus und Martin Buber verbinden, in dessen Werk Tietze die letzte große Schöpfung des Wiener J…

  4. 1934-11-01 · Heft 8 (November 1934) · p. 362 · Die christliche Wissenschaft vom Judentum

    …e darstellen, so ist inzwischen durch die Arbeiten mannigfacher Forscher, nicht zum mindesten von Franz Delitzschs Sohn Friedrich Delitzsch, unsere hebräische Sprache in eine gleichgeordnete,, häufig sogar nachgeordnete Stellung gegenüber ihren orientalischen…

  5. 1934-11-01 · Heft 8 (November 1934) · p. 364 · Die christliche Wissenschaft vom Judentum

    …tischen Geist, den Juden ab- und einer anderen Urhebergruppe zuzuschreiben, mochten sie nun Perser (Gobineau), Sumerer (Friedrich Delitzsch) oder Hethiter (Chamberlain) heißen. Eine weit ernstere und tiefere Gefahr droht dem Judentum und der Wissenschaft vom …

  6. 1934-12-01 · Heft 9 (Dezember 1934) · p. 412 · Juden in den deutschen Landschaften

    …ls eine „christliche oder deutsche" Gruppe, wobei das „Christliche" freilich nur für einige inbrünstige Konvertiten wie Siegfried Lipiner oder Rudolf Borchardt zutrifft. Als Vertreter einer deutsch-jüdischen Bindung und Verbindung können Schriftsteller wie …

  7. 1935-01-01 · Heft 10 (Januar 1935) · p. 463 · Sombarts "Deutscher Sozialismus" [Rezension]

    …en grundsätzlichen Erkenntnissen nachgewiesen. Diesen Forschungen haben u. a. so hervorragende Kenner des Altertums wie Eduard Meyer und Busolt zugestimmt. Ihre gesamten Studien werden von Sombart außer acht gelassen. Mag der antike Kapitalismus auch e…

  8. 1935-04-01 · Heft 1 (April 1935) · p. 12 · Jüdische Gelehrtenköpfe

    …strakten Mathematiker und Physiker Minkowski, die gefahrliebenden, abenteuernden Orient- und Afrika-Forschungsreisenden Hermann Burchardt, Eduard Schnitzer und Richard Kandt, und den — wie Kant — bürgerlich seßhaften Mendelssohn; Erwerbsunfähige wie Salomon…

  9. 1935-04-01 · Heft 1 (April 1935) · p. 42 · Mächte der Verweltlichung und Entgöttlichung in der jüdischen Welt

    …n unserem deutsch-jüdischen Kreis ähnlich wie in den Fällen der Gesamtleistungen der verewigten Meister wie Wellhausen, Eduard Meyer, Gressmann begreiflich, aber ungerecht und dem objektiven Erkenntnisstreben schädlich ist. In Gunkels Geist stellt Wend…

  10. 1935-08-01 · Heft 5 (August 1935) · p. 240 · Englische Philosophie der Gegenwart [Rezension]

    …ger aber ist, daß die außer Bertrand Rüssel bedeutendsten englischen jüngsten Denker J. E. Mc Taggart, A. N. Withehead, Samuel Alexander, soweit ich sehe zum erstenmal, einem breiteren deutschen Publikum erschlossen werden. Ich muß mich hier darauf beschrä…

  11. 1935-09-01 · Heft 6-7 (September 1935) · p. 267 · Polen und Litauen

    …hochberühmter polnischer Rabbinerfamilien; Martin Buber ist der Erbe einer vielgliedrigen Lemberger Gelehrtentradition; Henri Bergson stammt aus Warschau. Und so könnte man die Reihe noch lange fortsetzen. Aber was soll aus der heutigen Generation werde…

  12. 1935-09-01 · Heft 6-7 (September 1935) · p. 274 · Die Juden im Donauraum

    … Wesenheit erwacht" ist, von der Folklore eines Franzos und Kompert zum weltstädtischen Literatentum der Karl Kraus und Peter Altenberg, von den christlichen Anklängen bei Lipiner und Werfel zum barocken Humanismus von Stefan Zweig, um schließlich einzule…

  13. 1935-09-01 · Heft 6-7 (September 1935) · p. 322 · [Rezension]

    … kleine, prägnante und geistreiche von Alfred Einstein, die größere von Dommer-Schering und das umfassende Handbuch von Guido Adler besitzen? Zur jüdischen Musik: bei vielen kleinen unwesentlichen Aufsätzen fehlt die Nennung der (englisch geschriebene…

  14. 1935-11-01 · Heft 8 (November 1935) · p. 349 · Jüdische Kunstsammler

    …den Worten über dessen Sammelmethodik aus. Pate stand Bode auch bei der Entstehung und dem Ausbau des Kunstbesitzes von James Simon. Bei der Eröffnung des Kaiser-Friedrich-Museums am 18. Oktober 1904 stiftete dieser Berliner Kaufmann die im Rahmen der…

  15. 1935-11-01 · Heft 8 (November 1935) · p. 350 · Jüdische Kunstsammler

    …er „der warmen Kunstliebe" des Stifters und seinem „erleuchteten Gemeinsinn" ein Denkmal gesetzt ist. Als im Jahre 1920 James Simon dem Kaiser-Friedrich- Museum eine zweite Schenkung zuführte, rühmte Bode in einer Denkschrift über diese Stiftung „den …

  16. 1935-12-01 · Heft 9 (Dezember 1935) · p. 416 · Der echte Ring

    …echina. Und warten darauf, daß er einmal ihren Moschiach treffen wird. Dann würde der Stein im Weltall zur Ruhe kommen. Bertha Pappenheim Ein neuer Beitrag zum Problem der Orthodoxie Die kleine Schrift „Wege zum Glauben" (Verlag P. Fink, Köln 1935), die vor…

  17. 1936-01-01 · Heft 10 (Januar 1936) · p. 444 · Mendele Mocher Sforim

    …ischen Literatur, und Altmeister, Großvater, „Seide" hat ihn auch die folgende Generation der Scholem Aleichem, ßialik, Achad Haam, Dubnow, Rawnicki genannt. Sie alle haben ihm Unschätzbares zu danken, vor allem die Nutzbarkeit ihrer Sprache, und bes…

  18. 1936-01-01 · Heft 10 (Januar 1936) · p. 459 · Juden als Übersetzer

    …Schalit für Galsworthy, Fulda übersetzte Moliere und Rostand, Ehrenstein chinesische Lyrik, von Alexander Eliasberg und Raphael Löwenfeld stammen wesentliche Übersetzungen aus dem Russischen, um nur die Wichtigsten zu nennen. Ein zweites könnte hinzukommen:…

  19. 1936-01-01 · Heft 10 (Januar 1936) · p. 465 · Roman um den zweiten Jesaja [Rezension]

    …r Größe der künstlerischen Vision Meissingers zurück. In einem von Superlativen erfreulich freien Geleitwort bezeichnet Selma Lagerlöf das Buch Meissingers als eines von denen, auf welche die Inschrift der Bibliothek zu Alexandria passen würde: „Heilung …

  20. 1936-01-01 · Editorial · p. None

    …udentum, unpolitisches Judentum, Solitisiertes Judentum......... 301 rganisation der Diaspora........ 101 Mayer, Felix, Sigmund Freud und die Psychoanalyse..... 77 Mayer. Paul Yori, Sport — jüdisch gesehen: Geschichtliches . . . 200 Meyer, Edith L^, Ged…