Mannheim
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  1. 1925-08-01 · Heft 3 (August 1925) · p. 290 · Die Zerstörung des Volksgedankens durch den Rassenwahn

    …nung: Beethoven, Balzac und Sokrates, von kleineren Geistern bildet er ab: Fritz Reuter aus dem nordischen Mecklenburg, Justinus Kerner und Ebner-Eschenbach; es gehören hierher aber auch Schubert, Reger, Menzel, Schwind, Schadow, Liliencron u. a., von Aus…

  2. 1925-10-01 · Heft 4 (Oktober 1925) · p. 506 · Die Entwicklung des jüdischen Frauentypus seit dem Mittelalter

    …s, einer Tochter Daniel Itzigs, gingen Mirabeau, Frau von Geulis, Frau von Stael aus und ein. Es geht auch die Legende, Achim von Arnim habe sich dort mit Bettina Brentano verlobt Das Haus des Bankier B. Meyer war durch die Schönheit, Liebenswürdigkeil un…

  3. 1925-10-01 · Heft 4 (Oktober 1925) · p. 509 · Die Entwicklung des jüdischen Frauentypus seit dem Mittelalter

    … hell machte, wie etwa ein prächtiger Rosenslock dies tue, wohin man ihn auch stelle. Und noch die alternde Frau vermag Ludwig Börne nicht genug zu rühmen. „Sie iul so wohl wie die Sonne im Mai", schreibt er seiner Freundin Jeanette» Wohl. „Die Gabe de…

  4. 1925-10-01 · Heft 4 (Oktober 1925) · p. 512 · Die Entwicklung des jüdischen Frauentypus seit dem Mittelalter

    …erst auf den Irrpfaden ihrer Liebe zu Savigny und Brentano findet, findet Rahel erst über Finkenstein und d'Urquijo bei Varnhagen van Ense ihr Ziel. Wie es Caroline von Lengefeld wegtreibt von ihrem Manne zu Schiller, zu Wolzogen, zu Dalberg, so treibt es Re…

  5. 1926-02-01 · Heft 6 (Februar 1926) · p. 651 · Die Entwicklung des jüdischen Frauentypus seit dem Mittelalter

    …inhalt als die nur mehr formelhaft bewahrte, im Wesen nicht mehr verstandene alte Tradition. In diesen Rahmen fügt sich Jeanette Wohl. Sie ist, im Gegensatz zur Emanzipationsjüdin, nicht indifferent jüdischen Dingen gegenüber, aber es fehlt ihr für sie …

  6. 1926-02-01 · Heft 6 (Februar 1926) · p. 652 · Die Entwicklung des jüdischen Frauentypus seit dem Mittelalter

    …en ursprünglich Briefe an die Freundin und wurden erst auf ihr Drängen hin dem Drucke übergeben. Es ist bezeichnend für Jeanette Wohl, die man ein Genie der Freundschaft nennen kann, wie sie still und bescheiden ihre eigene Person hinter das Werk 652

  7. 1926-04-01 · Heft 1 (April 1926) · p. 85 · Die Schriftzeichen vom Sinai und das Problem der "heiligen" Schrift

    … das Experiment des Ägypterkönigs, die älteste Sprache durch Abhorchen kindlicher Sprachäußerungen zu er-' mittein. Was Jacob Grimm an diesem Experiment „höchst abenteuerlich" nennt, ist nur die rationalistische Fassung, die Herodot dem Versuch gibt. …

  8. 1926-04-01 · Heft 1 (April 1926) · p. 113 · Zu einer Übersetzung und einer Rezension [Rezension]

    …prachwerk und kann recht wohl als ein solches für sich betrachtet werden, ja es ist daran für einen, der von Luther und Jacob Grimm herkommt, mancherlei zu sehen, was die IN ur¬ Hebräer nicht zu sehen bekommen. Voraussetzung dafür ist nur eben so viel…

  9. 1926-06-01 · Heft 2 (Juni 1926) · p. 167 · Goethe und die Juden

    …sagt sich später der von Frankreich her wirkenden demokratischen Bewegung, weil sie sich nur auf eine Idee stützt . . . Ludwig Börne, der ein ehrlicher Mensch und ein vortrefflicher Publizist, aber ein leidenschaftlich einseitig politisierender Geist w…

  10. 1926-06-01 · Heft 2 (Juni 1926) · p. 207 · [Rezension]

    … an den Bettelstab gebracht, darben kann ich nicht sehen, geben muß ich." Er hatte das höchste Bewußtsein seiner Kunst. Bettina von Arnim schrieb 1812 an Goethe: „Kein Kaiser und kein König hat so das Bewußtsein seiner Macht, und daß alle Kraft von Ihm ausg…

  11. 1926-10-01 · Heft 4 (Oktober 1926) · p. 354 · Die Erforschung des nachbiblischen Judentums im Rahmen der Universitas Litterarum

    … beginnen, sei bloß auf die Tatsache hingewiesen, daß die Geschichte der hebräischen Sprache, die ihr erster Darsteller Wilhelm Gesenius (i8i5) nur bis zum Abschluß des alttestamentlichen Kanons geführt hatte, durch fast zwei Jahrtausende weiter bis zur Ge…

  12. 1927-02-01 · Heft 6 (Februar 1927) · p. 599 · Der Jude in der Musik

    Der Jude in der Musik Eine andre Gattung von Juden malt vielleicht, fünf Jahre früher, Carl Maria v. Weber in dem Chor der Gläubiger, den er bei der Komposition seines Singspielchens „Abu Hassan" zuerst in Angriff genommen hat…

  13. 1927-04-01 · Heft 1 (April 1927) · p. 125 · [Rezension]

    …ng seiner Gespräche mit erschöpfendem Fundnachweis. Natürlich, ohne z. B. Heines Niederschriften über die Gespräche mit Ludwig Börne aus seinem Börnebuch einfach nachzudrucken. 125

  14. 1928-06-01 · Heft 2 (Juni 1928) · p. 162 · Juden als unfreiwillige Werkzeuge der Weltpolitik

    …ilna schickten ihm einen warmen Dankbrief nebst einem schwungvollen hebräischen Gedicht, verfaßt von dem berühmten Adam Lebensohn (siehe seine „Schire sephath kodesch", I, S. 166—9). Diese auffällige Anteilnahme des russischen Diplomaten an dem Schi…

  15. 1928-10-01 · Heft 4 (Oktober 1928) · p. 383 · Heinrich Heine

    …gen hinzudeuten. Die Themen und die Art ihrer Behandlung waren jedoch dem zeitgenössischen Schrifttum keineswegs fremd. Lord Byron hatte mit seinen „Hebräischen Melodien" das jüdische Thema aufgenommen. Zu den wesentlichen Merkmalen romantischer Dich…

  16. 1929-04-01 · Heft 1 (April 1929) · p. 102 · [Rezension]

    … aber erweicht und verwischt durch Wohltätigkeit." Hätte man das nicht einfacher ausdrücken können? Elise Dosenheime r. Arthur Schopenhauer. Randbemerkungen zu den Hauptwerken Kants. Aus den Handexemplaren zum ersten Male herausgegeben von Dr. Robert Gruber. …

  17. 1932-08-01 · Heft 3 (August 1932) · p. 165 · Streifzüge durch die wissenschaftliche und scheinwissenschaftliche Rasseliteratur [Rezension]

    …tischen Blutanteil." „Alpin ostisch" ist die Kronprinzessin Cäcilie, „deren Lippen auf afrikanischen Einschlag zeigen". Justinus Kerner hatte „mongolischen Einschlag"; und so „versenkte er sich in mystische Spekulationen, glaubte, da sein eigener Geist ni…

  18. 1932-08-01 · Heft 3 (August 1932) · p. 235 · Alte und neue Götter [Rezension]

    …ischen Staatsauffassung in seinem Sinne. Radowitz sowohl, der Katholik und geistvolle Berater der preußischen Krone als Ludwig Uhland, der charakterfeste schwäbische Demokrat, vereinigten sich indem Gedanken, daß die Volksreohte nur dort wohl aufgehoben…

  19. 1933-11-01 · Heft 5 (November 1933) · p. 312 · Die Gestalt des "Verworfenen Juden"

    …stellung mit dem lebendigen Stamm der Juden, die unter den Völkern zerstreut ihr Dasein lebten. II. Kein Geringerer als Jacob Grimm hat uns (schon vor fast 100 Jahren) in der Einleitung zu seiner „Deutschen Mythologie" darüber belehrt: „Sage und Gesch…

  20. 1934-08-01 · Heft 5 (August 1934) · p. 216 · Vom Geist der jüdischen Legende

    …schen diesen beiden Formen des geistigen Schaffens der Juden unverkennbar, und unser eindringlicher Geschichtsphilosoph Nachman Krochmal (1785—1840) hat sicherlich recht mit seiner Charakteristik, daß die Halacha auf das praktische Tun, die Legende dagegen…