Mannheim
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  1. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 142

    den, wenn sie eine allzugroße Ausdehnung gewonnen haben, in die Höhe. (Hochhäuser, deren Aufkommen wiederum durch die Erfindung des elektrischen Aufzuges begünstigt wurde.) Eine Höhenentwicklung der Stadt wird jedoch durch die ständige Vers…

  2. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 143

    20. August 1845 kam auf dem Prager Staatsbahnhof, dem jetzigen Masarykbahnhof, der erste Eisenbahnzug an. Der Bahnhof befand sich damals noch im Grünen außerhalb der Prager Stadtmauern. Die Zufahrt erfolgte auf dem großenjetzt durch Karolin…

  3. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 144

    halb sich auch der Automobil- und Wagenverkehr auf ein Minimum reduziert. So sind die alten Stimmungen in diesem Stadtteil von seltener Reinheit und die vielen aristokratischen Privatpalais, die nur selten Veränderungen dulden, verankern di…

  4. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 145

    Platzes vom Roßtor abwärts. In der Mitte stand damals ein Wenzelsmonument. 1874 sind die Laternenpfähle durch massive sechsarmige Gaskandelaber ersetzt. Der Verkehr, der sich nach dem Abbruch des Roßtors und der Befestigungswerke aus dem mi…

  5. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 146

    derne Bank- und Industriegebäude aufzuzählen, wäre ermüdend. Ein typischer Fall ist der Bau der Riunione oder die Verballhornung der Anglobank in der Hybernergasse, wo ein altes Barockpalais durch eine Betonkonstruktion überschnitten wird. …

  6. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 147

    ten Teils der Befestigungswerke und einer Reihe alter z. T. künstlerisch wertvoller Tore entgegen. Das Sandtor und das Vysehrader Tor sind noch erhalten geblieben. Eine wichtige Umschichtung, die ihren Grund in einer geistigen Begebenheit h…

  7. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 148

    befriedigte auch seinen Bedarf nach theatralischem Erlebnis und nicht zuletzt nach Bildung. An Stelle des Kirchenbaues sehen wir heute das Anwachsen von öffentlichen Bildungsstätten einerseits, von Vergnügungsstätten andererseits. Der primi…

  8. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 149

    die breiten Massen nicht jenes leidenschaftliche Interesse an ihrer ehrfurchtsvollen Konservierung nehmen, deren die Architekturen einer Stadt wie Prag allerdings vollauf würdig wären. So fielen nach dem Umsturz von 1918 eine Reihe prächtig…

  9. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 150

    genwölbung mit dem Chor verbunden. An Stelle der späteren Niklaskirche (die erst 1673 begonnen wurde), steht noch ein gotischer Hallenbau. Auf dem späteren Radetzkyplatz und dem Kleinseitner Ring sehen wir lange niedrige Marktschuppen. Das …

  10. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 151

    gang der Theinkirche ist ein großer Utraquistenkelch angebracht. Das Kruzifix auf der Karlsbrücke fehlt. Maria Schnee ist durch einen Dachstuhl geschlossen. Stadtprospekte und Abbildungen aus dem 18. Jahrhundert zeigen weitere Veränderungen…

  11. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 152

    befinden sich Läden. Der untere Teil der Hauptfront hat durch gotisch gehaltene Pilaster eine neue Charakterisierung erhalten. Der sich heute bietende, aus dem Jahre 1838—48 stammende Umbau fällt im Gegensatz zu dem früheren Bau durch das a…

  12. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 153

    ten und im Zdekauergarten Obst, die sich über das Gebiet des jetzigen Riegerparks bis zum König-Georgsplatz und bis an die Grenze der Gemeinde Zizkov in der Nähe des Judenfriedhofes erstreckten. Dann wurde ein Teil in Jugendspielplätze umge…

  13. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 154

    Kettensteg. In kaum dreißig Jahren hat sich das Bild der Stadt fast völlig verändert. Der Weihnachts- und Josephimarkt auf dem Altstädter Ring mit all seiner Romantik hat aufgehört zu existieren und ist auf den Heuwagsplatz jetzt, Havlicekp…

  14. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 155

    räumen köstlichsten Geschmacks, die der Herrlichkeit des Äußern im vollsten Maße ebenbürtig sind. Die folgenden Ausführungen haben es sich jedoch nicht zur Aufgabe gestellt, die Schönheiten dieses kostbaren Kleinods der barocken Baukunst mi…

  15. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 156

    Goldschmiede siedelten, war das Markgrafenhaus von zwei kleinen Häusern flankiert, die den Raum bis zum Eck dieser Gasse einnahmen. Gegen den damals noch viel kleineren und um ein gutes Stück weiter zurückliegenden Marienplatz, auf dem vor …

  16. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 157

    …wager dem Grafen Trcka, dem Frhr. Illow und dem Rittmeister Neumann in der Mordnacht vom 25. Feber 1634 auf der Burg zu Eger dem Herzog von Friedland im Tode voranging. 157

  17. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 158

    Aus Wilhelm von Kinskys der Konfiskation anheimgefallenem Nachlasse schenkte Kaiser Ferdinand II. mit dem Donationsbriefe vom 8. August 1634 das Haus in der Prager Altstadt neben der Kirche Mariae an der Lacke und den dazu gehörigen schönen…

  18. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 159

    ging als ältester Sohn Johann Wenzel hervor, dem Prag als Bauherrn das herrliche Haus in der Husgasse verdankt. Geboren in Hofenowes in Böhmen am 23. Mai 1669, genoß Johann Wenzel Graf Gallas im elterlichen Hause unter der sorgsamen Aufsich…

  19. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 160

    nung seines erfolgreichen Wirkens wurde er im Verlauf der nächstfolgenden drei Jahre mit Titeln und Würden förmlich überschüttet. Er wurde kaiserlicher Geheimer Rat, Ritter des goldenen Vließes, spanischer Grande, Oberstlandmarschall in Böh…

  20. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 161

    hunderts notdürftig wiederhergestellt wurde. Ferner geht aus einzelnen kurzen Bemerkungen in Briefen des Grafen Franz Ferdinand hervor, daß er, nachdem er die Gräfin Gaschin in sein Prager Haus heimgeführt, wiederholt daran zweckdienliche B…