Mannheim
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  1. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 162

    ßes führt ein hohes, schöngegliedertes Portal ins Haus. Ganz links im Risalit vermittelt den Zugang von der Gasse eine einfache niedrige Türe. Uber dem Portale erhebt sich, das mit drei unschönen Dachluken versehene Dach um ein geringes übe…

  2. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 163

    vollendete ihn tatsächlich in Jahresfrist, denn am 5. Juni 1700 quittierte er den Empfang des bedungenen Honorars. Die Steinmetzarbeiten bei diesem Baue hatte der Hof-Steinmetzmeister Johann Peter de la Torre übernommen, der hiefür nach Aus…

  3. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 164

    geht, stellte sich bei dieser Bauuntersuchung heraus, daß „die Grundmauer gegender Gassen sehr schlecht sei und seind die Keller 1/2 Elle tiefer, als gemelte Grundmauer gegen der Straße steht, welches die Hauptursache, daß das Haus sich sen…

  4. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 165

    rend seines jahrelangen Aufenthaltes in fremden Ländern die Möglichkeit in Fülle geboten war, die herrlichsten Bauwerke bewundern zu können, zu dem Entschluß gebracht zu haben, seinem Palaste, zumal er auch über die dazu notwendigen Mittel …

  5. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 166

    zusetzen, daß jener in die sofortige Demolierung seines Erkers gegen eine Entschädigungvon30ofl.rh.einwilligte. Die Zurückverlegung der Stirnmauer des Wussinschen Hauses in die Front mit dem Palais wurde einem späteren Zeitpunkte vorbehalte…

  6. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 167

    hann Wenzel in einer an den Altstädter Magistrat gerichteten Zuschrift vom 20. August 1714 bemerkt, kaufte er die beiden gen annten Häuser in der Leonardigasse, und zwar das erste, das ganz aus Holz gebaut war, um 1840 fl. rh., das andere u…

  7. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 168

    der Aufbau des Hoftraktes eingeleitet und in den folgenden drei Jahren in verlangsamtem Tempo im großen und ganzen zu Ende geführt. Der Name Fischers von Erlach wird bei diesem Palastbau am 18. Feber 1718 zum letztenmal genannt. An diesem T…

  8. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 169

    im Jahre 1725 das väterliche Erbe. Ausgestattet mit hervorragenden Gaben des Geistes und des Herzens, die unter der klugen Leitung der Großmutter, die seine Erziehung von klein auf sorgsam überwacht hatte, zu schöner Entfaltung kamen, wurde…

  9. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 170

    Diese Arbeit verpflichtete sich Carlone „mit unermüdetem Fleiß binnen drei Jahren zu verfertigen, für welche Mühe und Hinzugebung der schönsten und besten, dauerhaftesten, guten, beständigen Farben Herr Graf von Gallas ihme 6000 fl. rhein. …

  10. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 171

    am 23. Mai 1757 in Budweis auf der Flucht vor den neuerdings in Böhmen eingebrochenen Preußen. Da seine Ehe kinderlos geblieben war, setzte er seine Gattin als Erbin ein, falls sie im Witwenstand bliebe. Für den Fall ihrer Wiederverehelichu…

  11. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 172

    den Gebrüdern Sternberg mit manchem der führenden Geister seiner Zeit in reger Verbindung stand, schuf das Palais Clam-Gallas zu einem Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens und des wissenschaftlichen und künstlerischen Strebens in der b…

  12. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 173

    AUS ALTEN PRAGER MUSIKERAKTEN. Paul Netil. Die folgenden Texte sind einer von mir angelegten größeren Sammlung von Aktenabschriften entnommen, die dem Archiv des tschechoslowakischen Ministeriums des Innern entstammen. Den Grundstock dieser…

  13. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 174

    scher composition und tentz" und „Etlicher gutter teutscher und polnischer Tentz..." — beide bei Scharffenberg in Breslau gedruckt) und sind als Instrumentenmacher zu ihrer Zeit sehr angesehen.1) Musikgeschichtlich interessiert vielleicht d…

  14. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 175

    zieht. Nr. X scheint die Mitteilung des Oberposauners Zigotta betreffend die Beistellung einer Musik „Zu Ehren der königlichen Maith" zu sein, während Nr. XI eine Geldüberweisung an die Musiker von St. Thomas betrifft. Nr. XII und XIII sind…

  15. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 176

    …n das ist von eingang des negstverschienen neünundsechzigisten Jars, vertretten, unnd das er der Musicen zum pesten, zu Preßlau, umb Instrument funnfunddreißig schockh meißnisch schuldig worden, so haben wir ime Zigota von eingang berürtes neünund…

  16. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 177

    len diesen hohen Kirch thurm auf die geringe und schlechte Besoldtung Sommerszeit in so groser Hiczundt Winterszeiten in solcher großen Kelte und Frost, den hohen gefehrlichen und finsteren Schneckhen zu steigen täglich nit dienen können, a…

  17. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 178

    der iczigen schweren undt immerwährenden grosen Teurung. Alß piet Euer kay. Maj. ich undt meine Mitconsorten allerunderthenigist, sie geruhen in Erwegung obberürter Umbständt, unß die Besoldung inmaßen dann den anderen EürMaj. Musici auch b…

  18. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 179

    Stell oder Placz wieder mit einer tauglichen Person, soll unnd mus erseczt werden. Demnach ich mich aber an villen Ortten hin unnd wieder gebrauchen lassen, auch ieczunder erst aus Preussen khummen unnd dergleichen Dienst ohne Rumb zu melde…

  19. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 180

    VIII. 1602, August 27. Rudolff der Annder................................................. Weichermassen wir, Unseren Organisten auch gewesten Quardaroba und getreuen lieben Carln Layton umb seiner nit allein weillandt Kayßer Maximilian, un…

  20. 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 181

    X. 1629, Oktober 18. Ihrer Königlichen Maith zu Ehren. Zehen oder zwölffTrömetter beneben ein Par heer Pauckhen. Einem jeden Trometter deß Königsfarb eine Fahn undt Trumetter Schnuer, die Fahn von Damaska undt dem heer Pauckher auch zwo Fah…