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Alt-Prager Almanach · 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 153

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Alt-Prager Almanach
Volume
1926
Date
1926-01-01
Page
Seite 153 (sequence 163)
Language
German
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ten und im Zdekauergarten Obst, die sich über das Gebiet des jetzigen Riegerparks bis zum König-Georgsplatz und bis an die Grenze der Gemeinde Zizkov in der Nähe des Judenfriedhofes erstreckten. Dann wurde ein Teil in Jugendspielplätze umgewandelt, die man später verbaute, während der Rest der Gärten sich zu einer öffentlichen Parkanlage gestaltete. Das große heute fast ganz zugebaute Feld unterhalb der Weinberger Markthalle war durch einen tiefen Graben von der Jungmanns- (jetzt Foch-)straße geschieden. In der Nähe befand sich eine Puppenfabrik, welche ihre mißratenen Erzeugnisse in diesem Graben ablagerte, wo wir Knaben dann einzelne Puppenköpfe, Arme, Beine und Rümpfe, die sich nicht einander anpassen ließen,zum Spielen vorfanden. In der Nähe lagen die Eichmannschen Gärten und Heines Garten mit dem hölzernen Sommertheater. Im Winter konnte man dort Schlittschuhlaufen, ebenso wie im Hofe von Lhotka auf dem Wenzelsplatz an der Stelle der jetzigen ,,Ceskä banka", wo es auch ein tschechisches Kabarett gab und der Riese Machnow nebst anderen Attraktionen zu sehen war. Eisplätze, die heute nicht mehr bestehen, gab es auch im Hofe des Palais Silva Tarouca auf dem Graben, ferner auf der Juden- und der schon verschwundenen Primatoreninsel. Damals stand auf dem Wenzelsplatz noch das alte Palais Aehrenthal, an Stelle der Koruna das niedrige Haus des Cafe Wien, gegenüber auf dem Graben an Stelle des Bankvereins das niedrige Haus des wohltätigen Fräuleins Grohmann und an Stelle des Hotels Palace in der Heinrichsgasse das Einkehrgasthaus ,,U Rajtknechtü". Uber die Hetzinsel führte noch die alte Pilotenbrücke, die Svatopluk- Cech- Brücke bestand noch nicht, an Stelle der Manesbrücke verband beide Ufer der stets im Winde schwankende i53

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