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  1. 2002-01-01 · No. 73 (2002) · p. Seite 8

    …e zu begreifen ist. Aber damit wird ein Manko der "Wissenschaft des Judentums" überhaupt angesprochen, das insbesondere Gerschom Scholem mit Bitterkeit zu kommentieren pflegte. Trotz solcher Einschränkungen wird man sagen dürfen, daß in Breslau der Typ des…

  2. 2002-01-01 · No. 73 (2002) · p. Seite 9

    … somatoforme Schmerzstörungen die Überlebenden dazu bringen, Hilfe zu suchen. Es soll aber hier an die Einschätzung von Heinz Galinski s.A. erinnert werden, der, selbst ein Auschwitz- Überlebender, feststellte, dass man, trotz aller Bemühungen, das "Über…

  3. 2002-01-01 · No. 73 (2002) · p. Seite 10

    Tanzt der Teufel mit? Vergnügungen und Zerstreuung in der jüdischen Gesellschaft des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit "Ach wie bitter und traurig sieht es heute bei chassene [Hochzeit] aus, wieviel leschon hara und lezanuss [Klats…

  4. 2002-01-01 · No. 73 (2002) · p. Seite 11

    11 Glücksspiel der Wöchnerinnen ln der frühen Neuzeit war das Glücksspiel, vielfach belegt, bei den aschkenasischen Juden eine ebenso verbreitete, alltägliche Gewohnheit, wie unter der christlichen Bevölkerung. Zumindest in Deutschland war …

  5. 2002-01-01 · No. 73 (2002) · p. Seite 12

    12 "Wer Täter ehrt, mordet ihre Opfer noch einmal" von Barbara Mattes (Ernst Klee: Deutsche Medizin im Dritten Reich. Karrieren vor und nach 1945. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2001, 416 S.) Sei…

  6. 2002-01-01 · No. 73 (2002) · p. Seite 13

    …gungssituation in den betreffenden Ländern ergänzten die Texttafeln. An erster Stelle sei hier der schwedische Diplomat Raoul Wallenberg genannt, der in Budapest u.a. fast 15.000 Juden in 30 "Protektoratshäusern" unterbrachte und alle Möglichkeiten für ihr…

  7. 2002-01-01 · No. 73 (2002) · p. Seite 14

    …Stadt niemals Nutzen gebracht. Als Friedrich der Große Schlesien, die Perle aus der Krone Maria Theresias raubte und so Breslau von Österreich, seinem natürlichen Hinterland trennte, sank die einst so reiche und mächtige freie Stadt zu einem langw…

  8. 2002-01-01 · No. 73 (2002) · p. Seite 15

    15 Nachbarn (Mord an den Juden von Jedwabne, von Jan T. Gross) C.H. Beck-Verlag, München 2001, 196S. mit zahlreichen Abb. Publizisten freuen sich, wenn sie ein breites Publikum erre…

  9. 2002-01-01 · No. 73 (2002) · p. Seite 16

    … Brief von Herrn Eckhard Rieke, Lehrer in Berlin, an Herrn F. Meyer in Annecy le Vieux, über den Friedhof Lohestraße in Breslau. Lieber Herr Meyer, Im Letzten Jahr waren wir, wie üblich, wieder eine Woche auf unserem "Friedhof". Diesmal mit 15 Sch…

  10. 2002-01-01 · No. 73 (2002) · p. Seite 17

    …was an, die Breslauer Juden sind in alle Welt zerstreut, ein guter Teil aber ist nach Erez-Israel gekommen. Wenn wir an Breslau denken, dann nicht mehr an das Breslau, das noch da ist, sondern an unser Breslau, das einst war und nun dort ist, wo S…

  11. 2002-01-01 · No. 73 (2002) · p. Seite 18

    Eine Frau an seiner Seite - Ehefrauen in der SS-Sippengemeinschaft Am 28. April 1945 beobachtete ein Helfer des Schweizer Roten Kreuzes die Ränmung des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück. Er sah Kolonnen von jeweils etwa 5000 weiblichen…

  12. 2002-01-01 · No. 73 (2002) · p. Seite 19

    Mittelpunkt der Geschichte Wroclaw oder Breslau oder gar Preslaw? Mit jedem Namen ist die Stadt ein "Mikrokosmos" modernen Zentraleuropas von William Underhill Einst w…

  13. 2002-01-01 · No. 73 (2002) · p. Seite 20

    … in Wroclaw ist bemüht ehemalige Stiftungen von billigen subventionierten Wohnungen der früheren jüdischen Gemeinde von Breslau zurückzubekommen. Es handelt sich um die folgenden Stiftungen: Stiftungsname CARO Sternberg Stah Neumann Fraenkel Fraen…

  14. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. [Seite]

    Gegründet von Dr. Wilhelm (Seev) Freyhan .tu "jxnurn i^ODin!' Gexjvi ( iUDAlCA iANIAl aicaJ HXI' IIA1K IUI JllITT MITTEILUNGEN No. 74 S DES VERBANDES EHEMALIGER BRESLAUER IN ISRAEL E.V. VORSTAND: Mosche Goldstein (Vorsitzender), P.O.B. 3591…

  15. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 2

    …durften (Ärzte, Goldschmiede, Steinschleifer). Auch ein Fleischer und ein Koch, die für die rituelle Beköstigung der in Breslau wohnhaften sowieder dort vorübergehend zu den Marktzeiten weilenden Juden sorgten, gehörten zur Gemeinde. Am 3. Juni 16…

  16. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 3

    … Privilegien und Vertretungen so stark und gewichtig seien, daß die Stadt bzw. Kaufmannschaft gegen ihren Aufenthalt in Breslau nichts Ernstliches unternehmen könne. Bei einigen dieser Juden, die man vorladen wollte, fügte die Kommission spezielle…

  17. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 4

    …lung der den Erniedrigten aufrichtet aus dem Staube und aus dem Elend erhöht den Armen" (Psalm 113.1) Herausgegeben von Miriam Gillis*Carlebach und Wolfgang Grünberg Das Joseph Carlebach Institut in der Bar-Han Universität befaßt sich mit Forschungen auf dem Gebi…

  18. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 5

    5 (Fortseirung von Seite 4) Walter Laqueur an, Walter Boehlich und - ich glaube auch - Fritz Stern denkt, ist das sicher nicht übertrieben. Man könnte glauben, da…

  19. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 6

    … ist." Das Abzeichen - so konstatiert er - hat die entgegengesetzte Wirkung, als sich die Regierung gedacht hat. Obwohl Willy Cohn Zionist war und noch 1937 Palästina besucht hatte, blieb er in Deutschland. Auch darüber hatte er mit Leo Baeck gesproc…

  20. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 7

    Das Zwielicht wird immer greller Die Schweiz und die Nazizeit Es begann mit der eidgenössischen Flüchtlingspolitik. Warum, wurde in den 70er Jahren gefragt, wurden Flüchtlinge rigoros ins "Dritte Reich" zurückgeschickt, selbst wenn ihnen do…