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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 3

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
2003
Issue
No. 74 (2003)
Date
2003-01-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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3 (Fortseirung von Seite 2) auf Dyhernfurth besaß, wo sich seine Druckerei befand. Bei den restlichen 19 Personen begnügte sich die Kommission mit der kurzen Notiz: "adcitetur" (d.h.: vorzuladen). Wahrscheinlich sollte mit den Einzelnen verhandelt und dabei festgestellt werden, ob ihr Nutzen für die Stadt bzw. für die Kaufmannschaft sie vor einer Vertreibung schützt, bzw. ob ihre Privilegien und Vertretungen so stark und gewichtig seien, daß die Stadt bzw. Kaufmannschaft gegen ihren Aufenthalt in Breslau nichts Ernstliches unternehmen könne. Bei einigen dieser Juden, die man vorladen wollte, fügte die Kommission spezielle Bemerkungen hinzu. So ist bei dem kaiserlichen Münzjuden Lazarus Zacharias (dem Sohne des ersten Breslauer Juden Zacharias Lazarus bzw. Serach b. Eleasar halewi aus Nachod) vermerkt, daß man wegen der Gebühr und des Negotii mit ihm sprechen wolle. Anscheinend wollte Lazarus Zacharias, gestützt auf sein kaiserliches Privileg und auf seine Unentbehrlichkeit für die kaiserliche Münze, die von der Stadt beim jedesmaligen Einlaß eines Juden geforderte Gebühr nicht bezahlen. Ferner betrieb er, wie die Kaufmannschaft ihm vorwarf, neben seiner Silberlieferung für die Münze noch andere Geschäfte, die ihm nach Auffassung der Kaufmannschaft nicht gestattet waren. Auch ein anderer Hofjude, Lazarus Hirschei (bzw. Eleasar ben Hirsch Pösing aus Wien), der am 1. September 1704 zum kaiserlichen Hoffaktor und (zusätzlich zu Lazarus Zacharias) als Münzlieferant für Breslau ernannt worden war und also der Stadt gegenüber einen festen Stand hatte, sollte vorgeladen und ermahnt werden, "nicht so viel Leute zu halten". Die Kaufmannschaft warf ihm also vor, auf Grund seines kaiserlichen Hofjudenprivilegs, zuviel jüdische Bedienstete zu beschäftigen. Diese wurden nämlich von der Kaufmannschaft verdächtigt, unter dem Schutz ihres Dienstherrn eigene Geschäfte zu betreiben, was ihnen verboten war. Ferner weilten in Breslau zwei Angehörige der kaiserlichen Hofjudenfamilie Oppenheimer, Aron Austerlitz und Abraham Speyer. Auch aus der kaiserlich privilegierten Familie der Nachkommen des Benedikt Israel aus Glogau, des Begründers der Glogauer jüdischen Gemeinde zu Beginn des 17. Jahrhunderts, hatte sich ein durch das Privileg dieses Vorfahren dazu berechtigter Nachkomme, namens Hirschei Benedikt aus Glogau, in Breslau niedergelassen, der vorgeladen werden sollte. Wie eine spätere ausführliche, nach Wohnungen geordnete Liste, von Ende Mai 1707 beweist, sind die meisten Juden, die vertrieben oder vorgeladen werden sollten, auch weiterhin in Breslau verblieben. Nach diesem Verzeichnis des Judenamts lebten damals 232 Juden in 83 Haushalten in Breslau. Unter diesen 83 "Haushalten" gab es 44 Familien: 28 Familien mit Kindern und 16 Familien ohne Kinder. Diese 44 Haushalte, die mit ihren Kindern ungefähr 150 Personen zählten, waren die ersten in Breslau ansässigen jüdischen Familien. Sie gehören zum Grundstock der damals in der Stadt Breslau wiedererstandenen jüdischen Gemeinde. (Mit der frdl. Erlaubnis des Leo Baeck Instituts, Jerusalem)?Q8 Ifl, lud« Ubrorum Dfrenfurrenfium. 3» ) 'pID Jpopbibcgttut» Ptirunu* idiomatc Gcrmanico reddiu i/n. 4to Praia DyrcnLurtenfu totum nondum reliquit opulcuium, fed philytam ejus untuin unam & aiteram ibi recch* cxruCim vidi. wv3 ov' n;i&n 130nfrssn v» IJber Prccuttemmi tätiiu 4nni cum addiu Interpretation© Germanica. 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Sub finem nddnntur.Fimilitcr Gerrmnicc, h. e.Cönfejßones Ptceetomm inter judzoe ufitat* 169?. gvo Credo Verfionem efle Germar.icam Libri rrc7.n fnnß r. salomokis almlli in L.tb. Dort». Lit.it num, n6. rccenfici, 3g) 3210© *pnJ«w(Kum.XXVH, i l. ) l6pl. flvo, Cbinmentorius in cam pattem Scbjfetun Arueb, qux Cbofchen Mtfebpjrb inferibitur. Comptlafore R. JEKUTH1ELE KOI MAN (pffp) Y. R. Mcnoach ( pugiltri Krorokhinienfis. ' '2TK3 723 Liber Trum* jußt (Leiic.XlX, 36.) 1707, umo. PCtlreribm Hebräjeum aim duplici Commentario Rabbinico. In medio philyrx cujtnlibec habentur Pfalmi tluraclcribus quadratis cxcufi, quas bin* cohin;nx typo trunur fiimo circumdar.r. Altera vö~ eine “IN JV.CCH Exslanoncs DEL Compcndium cfl Ccntmcntatiomyn in Pfaimos a R.MO¬ SE ALSCHICH 1605. Vcneciiscdit -rum. AlteupTi "CfNS Jcr/rn* jttßa inferipta, complcflitur obfervatione«, quibus R. ISAACUS//*- quÜHM Cntcövirnßr F. 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