Mannheim
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  1. 1911-01-01 · 1 (1.1.1911) · p. Seite 13

    Alte Fassung. § 4. Die Delegiertenversammlung besteht auS den Delegierten der Verbandsvereine. Sie findet mindestens alle 2 Jahre statt. Der Versammlungsort soll nach Möglichkeit wechseln. Der Vorstand hat in dringenden Fällen das Recht und…

  2. 1911-01-01 · 1 (1.1.1911) · p. Seite 14

    …r Planen wir wiederum einen Geschichtszyklus, Vorträge, Freitagabende und besondere Veranstaltungen sowie Kurse. Alfred Goslar. Breslau. Nachdem bereits vor mehr als einem Jahr auf Anregung der Lessingloge ein vorbereitendes Komitee zur Gründung …

  3. 1911-01-01 · 1 (1.1.1911) · p. Seite 15

    dem letzteren Vortrag schloß sich eine sehr lebhafte, vielseitige Diskussion an. Die Versammlungen sind sonst leidlich gut besucht; es ist zu hoffen, daß das Interesse für jüdische Dinge auch in Stettin gute Fortschritte machen wird. Am 21.…

  4. 1911-01-01 · 1 (1.1.1911) · p. [Seite]

    Das von unserem Verbände berausgegebene NormalstaM gibt Aufschluss über Wesen und Tendenz der jüdischen Jugendvereine und über die Art ihrer Organisation. Es ist den neuzugründenden Vereinen ein zuverlässiger Ratgeber für die Abfassung ihre…

  5. 1911-02-01 · 2 (1.2.1911) · p. Seite 1

    MittrilmM des 7 ' ' der Mschen Illgendvereine Dklltschla«ds. Nummer 2. Berlin, Len 1. Februar 1911. Jahrgang 2. r, - -^ Monatsschrift Preis pro Quartal 60 Pfennig. Einzelverkauf 20 Pfennig. Erscheint am 1. jeden Monats. >- > .. ■ Anzeigen d…

  6. 1911-02-01 · 2 (1.2.1911) · p. Seite 2

    Ich blättere in dem evangelischen Gesangbnch weiter nnd siehe da, die Worte wie Amen.Eben- Ezer,Hallelujah,Hosianna,Zebaoth, kehren oft wieder. Diese müßten schleunigst entfernt werden, weil sie jüdischen Ursprunges sind. — Ich schlage den …

  7. 1911-02-01 · 2 (1.2.1911) · p. Seite 3

    Staat" in sich ausgenommen und auch jetzt noch aufnimmt, bilden „dunkle Punkte", sondern nur all diejenigen sind „dunkle Punkte" unter Gottes Sonne, die Jesum von Nazareth mit den Lippen bekennen, aber bei ihren Taten und Handlungen sich ni…

  8. 1911-02-01 · 2 (1.2.1911) · p. Seite 4

    des Menschen Hand hat Gott das Glück gelegt. Gott will das Leben, will das Schaffen und das Ringen der Menschen. Die Untätigen aber segnet Gott nicht. Auch Moses trägt in seinem Herzen ein tiefes Mitgefühl mit dem Leid der Menschen, aber er…

  9. 1911-02-01 · 2 (1.2.1911) · p. Seite 5

    …sem beschwerlichen und ermüdend langen Wege behülflich zu sein. Auch das Judentum gehört zu jenen Religionen, von denen Berthold Auerbach sagt: . „Alle Religionen sind schön, die nnö zu guten Menschen machen." Und diesen hohen erzieherischen Wert der jüdisc…

  10. 1911-02-01 · 2 (1.2.1911) · p. Seite 6

    Rundschau. Für die eifrige Förderung unserer Jugendbewegung hat sich nun auch offiziell der „Verband der jüdischen Lehrervereine im Deutschen Reiche" aus seiner Ende vorigen Monats in Frankfurt abgehaltenen Hauptversammlung ausgesprochen. D…

  11. 1911-02-01 · 2 (1.2.1911) · p. Seite 7

    gung der Gemeinden überhaupt nur moralischen, keinen Zwangseinfluß auf die ihm angeschlossenen Gemeinden auszuüben in der Lage ist. Die Absicht, diese Frage bereits auf dem im Monat Mai stattfindenden Gemeindetag zur Erörterung stellen zu l…

  12. 1911-02-01 · 2 (1.2.1911) · p. Seite 8

    ist, sich doch mit aller Entschiedenheit gegen das Taufjudentum wendet. Herr Rathenau wird damit gewiß auch in jenen Kreisen vielleicht Gutes wirken, die auf ihn wegen seiner hohen sozialen Stellung hören und den Versuchungen zum „Untertauc…

  13. 1911-02-01 · 2 (1.2.1911) · p. Seite 9

    des Schlichtens unter den Begriff der Tierquä/erei untersagt, stand in der zweiten Lesung zur Beratung. Der tierschützlerische Antisemitismus glaubte seinen „großenTag" zu.haben, aber der Antrag Gröber wurde mit großer Majorität angenommen,…

  14. 1911-02-01 · 2 (1.2.1911) · p. Seite 10

    Die Aufgaben, die Geiger dem durch die Emanzipation von den mittelalterlichen Fesseln befreiten Judentum stellt, bestehen noch in unserer Zeit. Er schreibt hierüber Seite 538: ,Vor allem aber haben wir ein teures Erbe unserer Vorfahren zu b…

  15. 1911-02-01 · 2 (1.2.1911) · p. Seite 11

    ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦»♦♦»♦*♦»*»***»♦»««*«< ♦♦♦♦ >*♦«»««*»*»»*«»» ♦♦♦♦>*»* J Presse-Schau. j „Im Deutsche» Reich" Nr. I, Iummr. In einem Bericht über die in einer der letzten Wochen vom „Zentralverein Dtsch. Staasb. jüdischen Glaubens" abgehaltenen Ve…

  16. 1911-02-01 · 2 (1.2.1911) · p. Seite 12

    Uervands Nachrichten. | Mitteilungen d-rGeschnftssteUe. Znr Keachtung. Die Vereine werden hierdurch aufgefordert, der Geschäftsstelle des Verbandes bis zum 20. Februar d. I. die Namen der Delegierte» für die Verbandstagung in Hannover am 10…

  17. 1911-02-01 · 2 (1.2.1911) · p. Seite 13

    …ere Stadt; und als wir dann am 10. Dezember die Feier unseres 1. Stiftungsfestes begingen, da war es zum ersten Male in Liegnitz die ganze jüdische Jugend beiderlei Geschlechts, die hier zur Teilnahme an diesem prächtig gelungenen Feste vollzählig,…

  18. 1911-02-01 · 2 (1.2.1911) · p. Seite 14

    …Gemeinschaft mit dem Literaturverein. Es sprachen Dr. Goldmann über „Das Taufjudentum in der jüdischen Geschichte" Herr Kurt Blumenfeld über: „Was niuß man von der preußischen Verfassung und der des Deutsch enReich es wissend" und Rechtsanwalt Wunderlich …

  19. 1911-02-01 · 2 (1.2.1911) · p. Seite 15

    die durch ein treffliches, von Herrn Salo Fische! dem Verein gewidmetes Tafellied und durch ausgezeichnete gesangliche und deklamatorische Vorträge unseres Mitgliedes Frl. Rose Stern eine angenehme Würze erhielt. Wir haben uns entschlossen,…

  20. 1911-02-01 · 2 (1.2.1911) · p. [Seite]

    Das von unserem Verbände herausgegebene Normalstatut gibt Aufschluss über Wesen und Tendenz der jüdischen Jugendvereine und über die Art ihrer Organisation. Es ist den neuzugründenden Vereinen ein zuverlässiger — Ratgeber für die Abfassung …