Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 1 (1910)
- Issue
- 2 (1.11.1910)
- Date
- 1910-11-01
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Mittwoch, 3. November, abends 9 Uhr: Herr Rabbiner Dr. B. May, hier: Die Geschichte der jüdischen Wohltätigkeit. Mittwoch, 10. November, abends 9 Uhr: Anläßlich der 150. Wiederkehr des Geburtstages Schillers: Herr Dr. I. Heinemann, hier: Zu Schillers Gedächtnis (mit Rezitation.) Mittwoch, 17. November, abends 9 Uhr: Musikalisch-deklamatorische Vorträge. Mittwoch, 24. November, abends 88/4 Uhr: Herr Geheimrat E. v. Heffe-Wartegg, Luzern: Jüdische Oasen- und Höhlenbewohner in der Sahara. Mittwoch, 1. Dezember, abends 9 Uhr und Mittwoch, 8. Dezember, abends 9 Uhr: Herr Rabbiner Dr. Arnold Lazarus, hier: Geschichte der Juden-Emanzipation. Samstag, 11. Dezember, abends 9 Uhr: Chanukka-Feier. Mittwoch, 15. Dezember, abends 9 Uhr: Herr Dr. med. Gustav Löffler, hier: Die sexuelle Frage im Lichte des Judentums und der Medizin. (Nur für Mitglieder.) Mittwoch, 5. Januar. Herr Architekt Dr. Julius Hülsen, hier: Die Entwickelung des modernen Stiles. (Mit Lichtbildern.) Mittwoch, 12. Januar, Herr Dr. W. Epstein, hier: Luftschiffahrt (Mit Lichtbildern.) Mittwoch, 19. Januar, Musikalisch-deklamatorische Vorträge. Mittwoch, 26. Januar, Herr Dr. Nathan Birnbaum, Czernowitz: Das jüdische Theater. Mittwoch. 2. Februar, Herr Dr. Julius Moses, Mannheim: Moderne jüdische Erziehungs-Probleme. Mittwoch, 9. Februar, Herr Dr. David Warmbrunn, hier: Luft und Licht (Experimental-Vortrag.) Mittwoch, 16. Februar, Musikalisch-deklamatorische Vorträge. Mittwoch, 23. Februar, Herr Rabbiner Dr. I. Horovitz, hier: Josef Hahn, ein Charakterbild aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde Frankfurts. Mittwoch, 2. März, Herr Lehrer B. Stern, hier: Palästina in geographischer und wirtschaftlicher Beziehung. (Mit Lichtbidern.) Mittwoch, 9. März, Herr Dr. Moritz Werner, hier: Frankreich im 19. Jahrhundert. Mittwoch, 16. März, Herr Rechtsanwalt A. Horovitz, hier: Leopold Komperts Leben und Werke. Mittwoch, 23. März, 13. ordentliche Hauptversammlung. Sonntag, 27. März, Purim-Feier. Mittwoch, 26. Mai, Herr Dr. B. May: lieber das Werk des sel. Herrn Rabbiner Dr. M. Horovitz: Frankfurter Rabbiner. (Im großen Saale der Adler-Loge.) Mittwoch, l. Juni, Herr Isidor Kahn: Die Kunst im Leben des Kaufmanns (mit Demonstrationen). Mittwoch, 8. Juni, Herr Heinrich Bachrach: Jehuda Halevy. Herr Ignatz Bergenthal: Versicherung der Privatangestellten. Herr Siegfried Oppenheimer: lieber Heyermans und seine Werke. Herr Sigmund Pinkowitz: Hygiene der Inneneinrichtungen. Herr Felix Meyer: lieber die seitherige Tätigkeit des Verbandes der jüdischen Jugendvereine. Herr Arnold Gersle: Mark Twain. Herr Dagobert Klang: Moses Mendelssohn. Herr Arthur Nordheimer: Magnetismus. Vereinscinrichtungcn. Jüdische Lehr-Vorträge. Französischer Anfangs-Kursus' Französischer Fortbildungs-Kursus. Englischer Anfangs-Kursus. Englischer Fortbildungs-Kursus. Stcnographie-Anfangs-Kursus. Turn-Unterricht. Literarischer Lesezirkel. Freitag-Abend-Zusammenkünfte. Bücher-Ausgabe. Rat- und Auskunfts-Erteilung. Gesellige Veranstaltungen. Auch im Sonnner sind gesellige Abende für unsere Mitglieder und deren Angehörige veranstaltet worden. Es sind ferner Führungen durch die Frankfurter Sehenswürdigkeiten, wie Städelsche Bildergallerie, Frankfurter Zeitung, Post- und Telegraphenamt usw., unternommen worden. Lesebezw. sSch reibzimmer und Restauration stehen täglich unseren Mitgliedern zu den bekannten Zeiten zur Verfügung. Nach dem Engagement des neuen Verwalters ist der Restaurationsbetrieb erweitert worden, so daß unsere Mitglieder nunmehr ein, wenn auch frugales Abendessen im Vereinslokal einnehnien können. Rus unseren Vereinen. Vorstavdssitzung des Bezirks - Verbandes der jüdischen Jugendvereine Nord - West - Deutschlands, Hamburg, 4. September 111X1 (Protokoll.) Anwesend: Rechtsanwalt Lichtenberg, Jüdischer Jugendverein, Hannover, Max Markreich, S. Zacharias, L. Eisner, Jüd. Jugendbund Freundschaft, Bremen. Dr. Nathan, A. Behrens, M. Joseph, H. Cohen, A. Rosenthal, Jüdischer Jugendbund, Hamburg. Herr Alfred Behrens begrüßt im Aufträge des Hamburger Vereins die erschienenen Gäste, insbesondere den nunmehr geeinten Bremer Verein. — Folgende Gegenstände stehen zur Verhandlung: 1. Geschäftsverteilung und Statutenberatung. 2. Propagierung der Verbandsidee in den Vereinen. 3. Gründung neuer Vereine und Aufnahme weiterer bestehender Vereine. 4. Besprechung von Anträgen des Bremer Vereins beim Hauptverband Berlin. 6. Verschiedenes. Zu 1 wird beschlossen, da Hannover eine weitere Arbeitslast nicht glaubt übernehmen zu können, dem Vereine Hamburg die Leitung der Verhandlungen, verbunden mit der Geschäftsstelle des Bezirksverbandes zu übertragen, während Bremen die Verwaltung und das Schristführeramt übernimnrt. Auf Vorschlag von Hannover und Bremen wird eine sofortige Beratung von Statuten für nicht erforderlich erachtet und auf eine spätere Vorstandssitzung verschoben. — Bei der Verhandlung zu 2 werden verschiedene Vorschläge gemacht und in der Aussprache wird außerdem die Frage erörtert, ob noch in diesem Jahre eine allgemeine Bezirksverbandstagung einzuberufen sei. Auf dieser sollte den Vertretern sowohl das Ziel der Jugendbewegung eingehend erläutert wie auch die nötigen Wege, die zur Erreichung dieses Zieles führen, angegeben werden. Leider erwiesen sich die entgegenstehenden Schwierigkeiten als zu groß, so daß der Vorstand es als richtig erachtete, seine nächste Sitzung zu einer erweiterten auszugestalten, an der sich jeder angeschlossene Verein durch eine beliebige Anzahl von Mitgliedern vertreten laffen kann. Hierauf wird die Abhaltung einer großen Propagandaversammlung mit einem Vorträge eines Mitgliedes des BezirkSverbandsvor« standes im Mittelpunkt und einer anschließenden Diskussion aus breiter Basis als geeignet angesehen. Bei dieser Hauptversammlung soll auch der Verband durch einen Redner vertreten sein. Demgemäß wird beschlossen: Die nächste Vorstandssitzung des Bezirksverbandes findet Mitte November lausenden Jahres in Bremen statt in Form einer Sitzung, zu der sämtliche angeschlossenen Vereine Delegierte entsenden können. Im Anschluß daran soll in einer öffentlichen Propagandaverfammlung die Idee der Jüdischen Jugendvereine, insbesondere der Zusammenschluß der Verbände, von einem Mitglieds des Verbandsvorstandes erschöpfend behandelt werden und in einer anschließenden Diskussion Anregungen zur Vertiefung des Vereinslebens gegeben werde». Des weiteren wird beschlossen, das Interesse der angeschloffenen Vereine durch Rundschreiben, die eingehend zu beantworten sind, zu wecken, und so das für die Tätigkeit des Vorstandes erforderliche Material zu sammeln. 13