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19081915
  1. 1913-08-01 · 29 (8.1913) · p. Seite 443

    w — 419 Einhebe» vor «p« zu halten, da dann die ganze Gemeinde, auch Frauen »nd Kinder,! zusammen sind. DieS habe sich zn einem derartig festen Bestandteil de» synagogalen Gottesdienste» bcrauSgedildrt. daß Redner, al» er innerhalb 12 Jahre…

  2. 1913-08-01 · 29 (8.1913) · p. Seite 444

    Der Vorsitzende der Kommission Herr Louis Kahn jr.-Frankfurt a. M. berichtete in längerer Rede über die mannigfaltige Tätigkeit der Kommission auf allen Gebieten der …

  3. 1913-08-01 · 29 (8.1913) · p. Seite 445

    …21 c/ US 3 jährige Vorstandsmitglied der „Freien Vereinigung", Herrn Kommerzienrat Louis Feist S’Jti, seitens des Herrn Louis Kahn, schließt die Sitzung der Kommission für ländliche Wohlfahrtspflege. Hl. Die Haupt-Versammlung Inzwischen hatten viele …

  4. 1913-08-01 · 29 (8.1913) · p. Seite 446

    Wir nennen uns frei und — orthodox, aber nicht als ob uns orthodoxes Judentum ein Parteijudentum wäre! Es gibt nur ein Judentum, das uns von unseren Väiern überlieferte sinaitische Judentum, das keinen Wandel der Zeiten und keine „Entwicklu…

  5. 1913-08-01 · 29 (8.1913) · p. Seite 447

    …en Nachfolger eines im und ci'sm den neuen Führer des schon al« verloren auSgeschrieenen Schiffleins, da erblickten sie Samson Raphael Hirsch S't, der er verstand, ihnen die Waffe aus der Hand zu schlagen, der dem gesetzestreuen Judentume zu seinem Bürgerrechte…

  6. 1913-08-01 · 29 (8.1913) · p. Seite 448

    …geeignet, Familien- und Gemeindeleben zu untergraben.— Wie nimmt sich ein Sederabend in Montreux oder eine n"i-Feier in St. Moritz aus? _ An den hohen _ Festtagen sollte die Parole in erster Linie »Heimat" heißen- Glaube und Heimat gehören da am ehes…

  7. 1913-08-01 · 29 (8.1913) · p. Seite 449

    /%' — 425 — den Anstrengungen einer solchen Tour, man den heimischen Penalen zueilt, wo ist da noch Sinn für jüdische Ideal« vorhanden! Rechter Hand, linker Hand — alles vertauscht! Ja man sucht sich in den Gedanken hineinzuleben, daß man d…

  8. 1913-08-01 · 29 (8.1913) · p. Seite 450

    I — 426 — dany haben wir jenen Grad von Vollkommenheit erreicht, der selbst unseren Gegnern, wen» auch keine Anerkennung — auf die rechnen wir ja gar nicht — so doch Achtung abringen mutz. Der aber, und da» ist die Hauptsache, den Keim in s…

  9. 1913-08-01 · 29 (8.1913) · p. Seite 451

    wr; — 427 n die Stadt ziehenden Söhne und früheren Schüler diesen Vereinen und Heimen zuzuführen. (Lebhafter Beifall.) Das Wort erhält Herr Zahnarzt Ehrmann. Werden a. d. Ruhr zu seinem Referat „Wohin führen die Richtlinien des liberalen Ju…

  10. 1913-08-01 · 29 (8.1913) · p. Seite 452

    u Vfi. — 428 »nh-naer der objektiven Religion find „die Richtlinien" die Form der Eheschließung und 'Ehescheidung in einzelnen Fällen, derart umwandeln wollen, wie sie eben dieser Ungeheuern Majorität des jüdischen Volkes ungesetzlich und d…

  11. 1913-08-01 · 29 (8.1913) · p. Seite 429

    …ben befleißigt hatten. - Zn ungezwungener Reihenfolge reihten sich nun an: Das bekannte schöne Gedicht von Direktor Dr. Mendel Hirsch b'W „Die beiden Laden" und zwei Kouplets von drei Frankfurter Herren vorgetragen, ein kleiner Einakter, den die Damen E…

  12. 1913-08-01 · 29 (8.1913) · p. Seite 430

    I t — 430 — j Akiva.-) H storische Erzählung vo» Rabbiner vr. M. Lehmann. (Fortsetzung). Wie kommen diese zwei zusammen? War nicht! Uriah zur Zeit des ersten Tempels und Sacharjah i zur Zeit des zweiten Tempels? Aber die heilige ' Schrift k…

  13. 1913-08-01 · 29 (8.1913) · p. Seite 431

    …aus weiter Ferne vernahmen sie den Jubel der Völksmassen; da standen sie still, und Tränen entstürzten ihren Augen; nur Rabbi, Akiba weinte nicht; ein glückliches Lächeln verklärte sein Antlitz. — Und seine Begleiter sprachen zu ihm: „Warum lachst Du, …

  14. 1913-08-01 · 29 (8.1913) · p. Seite 432

    432 Er da aufbewahrt für Seine Diener, deren einziges Streben es ist. Seinem heiligett Willen gemäß zu leben!" Und die Weisen sprachen: „Du hast uns getröstet, Akiba, Du hast stns getröstet. 7 Während das römische Polk mit seinen Jubelrufen…

  15. 1913-08-01 · 29 (8.1913) · p. Seite 433

    fV< — 433 — jenem schauerlichen Mahle benutzt hatte. Diese und der Sklave, der sie überbrachte, warerr ein Geschenk des Kaisers, eine Entschädigung für den ausgestandenen Schrecken. * XVI. Als die Rabbinen in Rom ankamen, herrschte dort gro…

  16. 1913-08-01 · 29 (8.1913) · p. Seite 454

    4rr — 434 — Kommission für ländliche Wohlfahrtspflege. rTTTTT▼▼▼▼▼▼▼▼▼TTTTl Gelernter Polsterer und Tapezierer sucht ein kleines Möbel- oder Tapeziergeschäft oder ähnliches Geschäft Hi einer mittelen Stadt oder in einem größeren Industrieor…

  17. 1913-10-01 · 30 (10.1913) · p. [Seite]

    cs /7/^ freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums. VOLK^Bote. Organ der Commission für Ländliche Wohlfahrtspflege ** <=> ' % Nr. 30. Tischri 5674.

  18. 1913-10-01 · 30 (10.1913) · p. Seite 436

    436 An kleinerem Platze in der Nähe von Frankfurt a. M. ist! w tüchtigem jüdischen Arzte -W» gute und einträgliche Praxis geboten. Die politische Gemeinde garantiert für ein Einkommen von Mk. 5000.— bis 6000.— allein aus der Kassenpraxis» E…

  19. 1913-10-01 · 30 (10.1913) · p. [Seite]

    Organ der Tommisston für Ländliche Wohlfahrtspflege der freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums. Frankfurt a. M., Tifchri 5674. 1913. N- 30. riJBTi iwn ein Dag des Ernstes und der frende. Es ist gewiß jedem schon ausg…

  20. 1913-10-01 · 30 (10.1913) · p. Seite 438

    438 Freude an Gott, sie ist eure Zuversicht". Wie sollen wir es uns nun erklären, daß m auf der einen Seite als der Tag des Emstes gilt, an dem die ftöhlichen Lieder verstummen muffen, daß er aber dennoch zugleich ein freudiges Gefühl in un…