Mannheim
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  1. 1929-09-01 · 5 (September-Oktober 1929) · p. Seite 250

    …äische Judentum gegenwärtig eine nicht höhere, vielleicht sogar niedrigere Sterblichkeit aufweist, als ***) Vergleiche: Jakob Lestschinsky — Die Probleme der natürlichen Bevölkerungsbewegung bei den Juden — Sonderabdruck aus der Internationalen Statistischen…

  2. 1929-09-01 · 5 (September-Oktober 1929) · p. Seite 251

    … Bevölkerung der Sowjet-Union im Jahre 1926. — Herausgegeben vom Statistischen Zentralamt. Moskau 1929 (russisch). ***) Jakob Lestschinsky: Probleme der natürlichen Bevölkerungsbewegung bei den Juden. — Metron. Padova 1926. 251

  3. 1929-09-01 · 5 (September-Oktober 1929) · p. Seite 252

    ständen des osteuropäischen, namentlich aber des sowjetrussischen und polnischen Judentums während der Periode um das Jahr 1926. Zum großen Teil darf aber die verringerte Sterblichkeit wohl eben als Folge der Erschütterungen, Seuchen und Hu…

  4. 1929-09-01 · 5 (September-Oktober 1929) · p. Seite 253

    die Größe der residualen Geburtenrate, d. h. der „derart korrigierten rohen Geburtenrate, daß sie die Zahl der Uberlebenden nach einem Jahre darstellt" (E. Czuber. Mathematische Bevölkerungstheorie. Verl. Teubner. Leipzig. 1923), ermittelt …

  5. 1929-09-01 · 5 (September-Oktober 1929) · p. Seite 254

    Diese drei Momente lassen traurige Ahnungen von der zukünftigen sozialen Gestaltung des osteuropäischen Judentums aufkommen, das, wenn nicht besonders starke, unvorhergesehene Abwehrkräfte auftauchen, an die äußerste Grenze der Not gelangen…

  6. 1929-09-01 · 5 (September-Oktober 1929) · p. Seite 255

    Aus der praktischen Arbeit Mütterschulkurse. Die in der Jüdischen Wohlfahrts- und Frauenarbeit seit Jahren gemachte Erfahrung, daß einem großen Teil der heutigen Genera'tion die einfachsten und notwendigsten Kenntnisse zur Erfüllung ihres M…

  7. 1929-09-01 · 5 (September-Oktober 1929) · p. Seite 256

    Möglichkeit zur Belehrung und Beeinflussung der jüdischen Frauen gefunden haben. Wir beabsichtigen deshalb, diesen Arbeitszweig auszubauen und zu spezialisieren. Es ist der Beginn einer Arbeit, die wir vorschlagen auch in anderen Gemeinden …

  8. 1929-09-01 · 5 (September-Oktober 1929) · p. Seite 257

    …sen Ausführungen nicht berührt. Mia Neter. Zentrale für jüdisches Pflegcstellenwesen und jüdische Adoptionsvermittlung, Elberfeld. Die Zentrale für jüdisches Pflegestellenwesen und jüdische Adoptionsvermittlung, Jüdischer Frauenbund e. V., Elberfeld…

  9. 1929-09-01 · 5 (September-Oktober 1929) · p. Seite 258

    14 Kinder vermittelt, 1 Adoption mit Hilfe einer anderen Organisation. Aus nicht jüdisch er Pflege wurden auf Veranlassung der Zentrale seit der Erhebung vom Februar 1927 bis zur Veröffentlichung des Jahresberichtes 32 Kinder in jüdische Pf…

  10. 1929-09-01 · 5 (September-Oktober 1929) · p. Seite 259

    …ziale Arbeit als Beruf" anläßlich der Berliner Jubiläumstagung des Jüdischen Frauenbundes am 4. Juni d. J. — Aussprache Bertha Pappenheim — Prof. Dr. Türk, Blätter des Jüdischen Frauenbundes, V. Jahrgang, Nr. 8, August 1929. von einer anderen Voraussetzung …

  11. 1929-09-01 · 5 (September-Oktober 1929) · p. Seite 260

    freien Wohlfahrtsorganisation gegenüber der öffentlichen Wohlfahrtspflege: daß sie ausgeht von persönlicher Initiative und den Mut haben darf — haben soll —, individuelle Leistungen zu vollbringen. Das ist der eigentliche Grund, weshalb an …

  12. 1929-09-01 · 5 (September-Oktober 1929) · p. Seite 261

    zum Helfen mit den heutigen Forderungen nach „Objektivität", nach neuer „Gerechtigkeit", dort glaubt sich die ehrenamtliche Arbeit mit folgenden Vorwürfen gegen die berufliche zur Wehr setzen zu müssen: Nur der ehrenamtlich, nicht der beruf…

  13. 1929-09-01 · 5 (September-Oktober 1929) · p. Seite 262

    Eines allerdings hat der „Berufliche" — abgesehen von den verhältnismäßig seltenen Fällen der lebenslänglichen Anstellung als Beamter — vor dem „Ehrenamtlichen" ausschließlich voraus: man kann ihm — man soll ihm — kündigen, wenn er nichts t…

  14. 1929-09-01 · 5 (September-Oktober 1929) · p. Seite 263

    rung ständig fortschreitet, ergibt sich als notwendige Folge die Einstellung jedes Gliedes der Gesellschaft auf diese Entwicklung, und es ist wesentliche Aufgabe jeder Berufsberatung, die Jugendlichen zu veranlassen, ihre Berufswahl unter d…

  15. 1929-09-01 · 5 (September-Oktober 1929) · p. Seite 264

    ist meist durch den geringeren Verdienst des Jugendlichen während der Lehrzeit teurer. Oft muß aus diesem Grunde der Berufswunsch des Jugendlichen zurückgestellt werden. Dem nichtjüdischen Jugendlichen stehen Stipendien zur Verfügung, die j…

  16. 1929-09-01 · 5 (September-Oktober 1929) · p. Seite 265

    halten und imstande sind, uns auf diese Entwicklung einzustellen. Lucie Zobel. Zur Reform der jüdischen Fürsorgeerziehung für Schulentlassene in Heimen (Siehe Nr. 3 der Zeitschrift, S. 136.) Zur Reform der jüdischen Fürsorgeerziehung für Sc…

  17. 1929-09-01 · 5 (September-Oktober 1929) · p. Seite 266

    das vollste Vertrauen des Gestraften besitzt und wenn ich annehme, daß dies nicht der Erzieher ist, dann spreche ich der Anstalt ein verdammendes Urteil. Sollten solche Richtlinien für die in Wolzig zu gründende Anstalt maßgebend werden, so…

  18. 1929-09-01 · 5 (September-Oktober 1929) · p. Seite 267

    Die Gesellschaft „OSE" betonte vom ersten Augenblick ihrer Gründung an gerade die sozialmedizinischen Momente ihrer Aufgaben, die nicht etwa in der Schaffung von neuen Krankenhäusern und Anstalten zur Behandlung von Kranken bestanden, sonde…

  19. 1929-09-01 · 5 (September-Oktober 1929) · p. Seite 268

    Erfolg an der Ausrottung dieser Seuche arbeiten. Dem Kampfe gegen die Tuberkulose dienen, außer den Maßnahmen der Kinder- und Jugendlichenfürsorge, spezielle Ambulatorien und insbesondere, mit nachweisbarem Erfolg, die hygienische Belehrung…

  20. 1929-09-01 · 5 (September-Oktober 1929) · p. Seite 269

    Tatsachen zu berücksichtigen sind, die zwar nicht mehr festgestellt aber glaubhaft gemacht werden können. Ist die Wartezeit erfüllt, aber die Zahl der Beiträge nicht mehr feststellbar, so beträgt der Gesamtsteigerungsbetrag bei Witwen- (Wit…