Mannheim
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19271931
  1. 1930-12-01 · Heft 7 (Dezember 1930) · page 6

    \ \ ten die Arbeiter zur sozialen Revolution gezwungen werden. Wir dachten einmal: Die sozialistische Gesellschaft und die soziale Revolution ist die höchste Frucht der freien sittlichen Schöpfungskraft des Proletariats. Jetzt aber lehrte m…

  2. 1930-12-01 · Heft 7 (Dezember 1930) · page 7

    .wälzung nicht nur auf politischem Gebiete liegt. Es gilt, den arbei* tenden Menschen innerlich zu erobern, bevor man die Staatsmacht erobert. Es gilt, Anfänge einer neuen Gemeinschaft zu gestalten, bevor man das Gemeinsehaftelebein des ges…

  3. 1930-12-01 · Heft 7 (Dezember 1930) · page 8

    wunden, in'dieser Zeit, in der ungeheure Keiehtümer der Menschheit von der herrschenden Klasse vergeudet worden, in der Verzweiflung aü der aljten Ordnung, an der alten Autorität Platz greifen, 'in dieser Zeit sollte sich der Sozialismus in…

  4. 1930-12-01 · Heft 7 (Dezember 1930) · page 9

    Miarktes, Aufhebung der Ejaxtelldiktatitr, Beseitigung der unsinnigen verschwenderischen Konkurrenz (zwischen den nationalen Wdrtschaften, Ueberwindung des nationalen Staates. Es wäre gut, 'diesen Weg allmäliliciihaugehen. Es wänegut,diesen…

  5. 1930-12-01 · Heft 7 (Dezember 1930) · page 10

    trennende Ideologien züchtet, wo die Eealität schon längst zur einheitlichen Erkenntnis und Tat verpflichten sollte. Die Träger des neuen Geistes zu sein, ist die wahre Aufgabe einer .innigen sozialistischen Generation. Für sie ist das Verg…

  6. 1930-12-01 · Heft 7 (Dezember 1930) · page 11

    der Menschen der Haschomer Hazair von heute ist im allgemeinem von dieser Art, und so ist es auch mit allen übrigen Jugendorganisationen, selbst in Deutschland. Jede unsrer Parteien und Bewegungen kann diese Aenderung bei sich verzeichnen. …

  7. 1930-12-01 · Heft 7 (Dezember 1930) · page 12

    liebenden, schöpf arischen Tat in Erez-Israel und ihrer unmittelbaren Bezidhung zu dieser. Das Geheimnis ihrer Vergrößerung liegt nicht in den 'besonderen Erziehungsmethoden, die so verschiedene waren, sondern im Einfluß des lebendigen Erez…

  8. 1930-12-01 · Heft 7 (Dezember 1930) · page 13

    …r Ausdruck einer wurzellosen bürgerlichen Jugend, die sich in ihrem Blürgertutm nicht mehr wohl fühlte, war und der von Karl Kraus so herrlich verspättet wurde. Darulm auch paßt er sich heute weitgehend der kommunistischen Phraseologie an. Im Mittelp…

  9. 1930-12-01 · Heft 7 (Dezember 1930) · page 14

    bewahrend Wir haben mit der letzten Alijah manche traurige Erfahrungen gemacht. Merkwürdig! Nicht diese und ähnliche Fragen standen im Mittelpunkt der Tagung (wenn sie auch in Kesolutionen behandelt wurden), sondern ein sektiererischer Kamp…

  10. 1930-12-01 · Heft 7 (Dezember 1930) · page 15

    Und der Irgun mesehutaf. In dieser Frage vußte der Referent auf der Konferenz, Chasan, nicht mehr zu versprechen, als daß er sagte: „Hätten wir schon vor fünf Jahren mit dieser Frage begonnen, so hätten wi…

  11. 1930-12-01 · Heft 7 (Dezember 1930) · page 16

    Woher kommt das alles? Woher die Abneigung gegen den demokratischen Sozialismus und gegen die sozialistische Intennationale?2) Wir haben eingangs festgestellt, daß der Haschomer Hazair sieh in seiner Ideologie (vielfach der Psychologie sein…

  12. 1930-12-01 · Heft 7 (Dezember 1930) · page 17

    KURT STECH ERT: VIER MONATE WANDERUNG DURCH ZWEIFEL UND BEJAHUNG. Diesen Beitrag schrieb iauf unseren Wunsch ein Genosse der Jungsozialisten in Deutschland, der eine Reise durch das Land und insbesondere die Arbeitersiedlungen unteirnahm. W…

  13. 1930-12-01 · Heft 7 (Dezember 1930) · page 18

    Wenn das in Palästina geschieht, ist die religiöse und traditionelle Betonung nur ein Uebergang, ein Rest aus dem Ghetto, auf das stolz zu sein das jüdische Volk gar keine Ursache hat. Das jüdische Volk will sich erneuern, aber das ist nur …

  14. 1930-12-01 · Heft 7 (Dezember 1930) · page 19

    Unterdrückter Jude — sein. Von mir weiß ich sicher: mich könnte Palästina nicht fesseln. Ich liebe die Stadt, die Quelle der Kultur, ich liebe Berlin, London, Wien, die Großstadt, die Weltstadt. Nicht den Luxus der Stadt, nein, das Leben de…

  15. 1930-12-01 · Heft 7 (Dezember 1930) · page 20

    heißt* darin zu leben. Ete gibt sicher viel ungemein.Wertvolles in den Kommunen, die Erziehung der Kinder ist im allgemeinen begeisternd, die geselkelmftliche Gleictetelliiiig der Frau ist erfreulich, wenn auch hier viel zu kritisieren ist,…

  16. 1930-12-01 · Heft 7 (Dezember 1930) · page 21

    für -vieles der Kwuzah, aber ich bin auch für die einzelne Wohnung, für den intimeren Kaum, der unbedingt an die Stelle des Hordenspeisesaals treten muß, der nicht annähernd sozialistisch, der kasernenmäßig ist und das Denken unmöglich mach…

  17. 1930-12-01 · Heft 7 (Dezember 1930) · page 22

    ALFREDBRAUNTHAL: BÜRGERLICHE UND SOZIALISTISCHE WIRTSCHAF rSTHEORIE. Keine Wissenschaft reicht so tief bis auf die Wurzeln des Gesellschaftslebens der Menschen, keine ist — zumal nach der materialistischen Geschichtsauffassung — so grundleg…

  18. 1930-12-01 · Heft 7 (Dezember 1930) · page 23

    …ations" (eine gute deutsche Volksausgabe erschien unter dem Titel „Der Beiehtum der Nationen" nach der Uebersetzung von Max Stirner im Verlag Alfred Kröner, Leipzig) auch heute noch für das Studium unserer Wissenschaft grundlegend ist. Ja, man tut uns…

  19. 1930-12-01 · Heft 7 (Dezember 1930) · page 24

    …e Gesamtausgabe ist bei Otto Meißner, 7. Aufl., Hamburg 1922, erschienen. Von der — im wesentlichen unveränderten — von Karl Kautsky herausgegebenen Volksausgabe ist bisher der erste und zweite Band erschienen (bei J. H. W. Dietz Nachf., Berlin); die A…

  20. 1930-12-01 · Heft 7 (Dezember 1930) · page 25

    der Tauschwert der Arbeitskraft ist ^raadsätzJäeh niedriger als der Wert, den der Arbeiter sohaff<t und der dem Unternehmer zufällt. Sind ähnliche Gedanken, wenn auch noch nie so scharf formuliert und — im Kähmen einer Werttheorie — so über…