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19271931
  1. 1928-11-01 · Heft 6 (November 1928) · p. Seite 183

    die Grundelemente der hebräischen Sprache, etwas Bibel, Jüdische Geschichte und die Anfangsgründe im Rechnen, in Naturkunde und Geographie lernen. Unsere Absicht ist es, dieses Lehrprogramm noch zu vermehren, und noch Hunderte, vielleicht s…

  2. 1928-11-01 · Heft 6 (November 1928) · p. Seite 184

    …Philosophie. Wir versuchten in diesem Jahre mit verschiedenem Erfolg, Seminare einzurichten, in Jerusalem, Tel-Aviv und Haifa und — last not least — das Seminar für die arbeitende Jugend, die aus dem ganzen Lande nach dem Jugenddorf Ben-Schemen …

  3. 1928-11-01 · Heft 6 (November 1928) · p. Seite 185

    GEORG LUBINSKI: ZIONISMUS UND SOZIALISMUS Dr. Gustav Krojanker hat in Nr. 68 der „Jüdischen Kundschau" vom 28. August 1928 in einem längeren Aufsatz zu der Einleitung Stellung genomm…

  4. 1928-11-01 · Heft 6 (November 1928) · p. Seite 186

    dem Zionismus fertig ist, weil sie offenbar niemals angefangen hat". Zionismus kann nach dieser Meinung keine Selbstverständlichkeit sein, sondern „bleibt wie jede geistige Entscheidung problematisch, solange Einer Leben in sich hat". Es is…

  5. 1928-11-01 · Heft 6 (November 1928) · p. Seite 187

    so, als ob die Zugehörigkeit zu diesem Volke für uns selb verständlich wäre. Es ist auch durchaus zutreffend, wenn Krojanker sagt, daß die sozialistische Weltanschauung uns für die Frage unserer eigenen Zugehörigkeit zum jüdischen Volke noc…

  6. 1928-11-01 · Heft 6 (November 1928) · p. Seite 188

    Wir sehen hier, daß eine doppelte Zuordnungs- und Bezugsmögliehkeit prinzipiell gegeben ist, und daß daher keine vor der anderen den Vorzug beanspruchen kann. In Wirklichkeit wird die Bezugnahme auf das eine als feststehend nur im Denken vo…

  7. 1928-11-01 · Heft 6 (November 1928) · p. Seite 189

    …G.). Hermann Geirson (Kameraden). Dr. Martin Goldner (Ä. B. Kameraden). Miki Katz (Zophim). Heinrich Kuhn (Bar Kochba). Erwin Loewenson. Alice Jacob Loewenson. Dr. Georg Lubinski (J. J. W. B.). Kurt Loewenstein (J. J. W. B.). Dr. Eilen Littmann (Iii). Wal…

  8. 1928-11-01 · Heft 6 (November 1928) · p. Seite 190

    tragen, soll sie mit ihrem Leben und mit ihren Bedürfnissen verbunden sein. Und das Wissen soll so vermittelt werden, daß die jüdische Bildung zu einem wirksamen Bestandteil der lebendigen Persönlichkeit wird. Ist das Wissen um das Judentum…

  9. 1928-11-01 · Heft 6 (November 1928) · p. Seite 191

    gende oder sie tief beeinflussende Wirkung haben Diese entscheidende Forderung wird unsere Schule von den bereits existierenden kulturellen Institutionen aller Art unterscheiden. Hierzu bedarf es eines eigentümlichen Typs des Lehrers. Er mu…

  10. 1928-11-01 · Heft 6 (November 1928) · p. Seite 192

    …gen Kursen und Arbeitsgemeinschaften behandelt. 3. Bibel, Talmud und Midrasch. Wir sind zu der Hoffnung berechtigt, Dr. Martin Buber dafür zu gewinnen, daß er im Winter dieses Jahres eine Arbeitsgemeinschaft über ein Gebiet aus der Bibel abhält. Sie so…

  11. 1928-11-01 · Heft 6 (November 1928) · p. Seite 193

    …ten sind in Aussicht genommen: Carl Frankenstain, Alice Jacob-Loewenson, Ellen Littmann, Max Mayer, Walter Mecklenburg, Moritz Spitzer, Werner v. d. ZyL Geschichte: 1. Üb er Sichtskurs, 6mal 2 Stunden. 2. 2 Sonderkurse zu 4 Doppelstunden. 3. Arbeitsgemei…

  12. 1928-11-01 · Heft 6 (November 1928) · p. Seite 194

    Jugend darf kein Milieu gegenseitiger süßlicher Anbiederung schaffen. Nichts würde sie von vorneherein mehr kompromittieren und geradezu zum Mißlingen verurteilen, als wenn sie eine Art Sammelpunkt flauer Gesinnungsgenossen aus allen Partei…

  13. 1928-11-01 · Heft 6 (November 1928) · p. Seite 195

    …ngen ist, kann uns, ä la longue gesehen, gefährlich werden. Ich erinnere Sie nur an die Zeiten von Zunz, Sachs, Geiger, Holdheim und Hirsch etc. Es gelang und es wird gelingen, die Menschen jüdisch zu erfüllen, es wird geschaffen werden ein klar um…

  14. 1928-11-01 · Heft 6 (November 1928) · p. Seite 196

    Galutharbeit dem zionistischen Palästinaaufbau schädlich sei; oder wenigstens heute noch schädlich sei (für spätere Zeiten bleibt diö Frage scheinbar offen). Dieser Trugschluß beweist aber gerade das, was er sicherlich am wenigsten beweisen…

  15. 1928-11-01 · Heft 6 (November 1928) · p. Seite 197

    und als Ersatz für direkte zionistische Arbeit hat nichts mit unserer Forderung zu tun. Kulturarbeit darf nur der Ausdruck zionistischer Stärke, ja eines gewissen Kräfteüberschusses sein. Ist sie das Gegenteil, so bleibt sie in der Tat bess…

  16. 1928-11-01 · Heft 6 (November 1928) · p. Seite 198

    prasselten zwei Feuersäulen ihre Lohe in die Luft. Und in der Tiefe der Höhle drinnen war das große Feuer, das Bundesfeuer. Es war ein imposanter Eindruck, die drei Feuergarben aus der frühen Nacht hervorleuchten zu sehen. Die Höhle war gro…

  17. 1928-11-01 · Heft 6 (November 1928) · p. Seite 199

    Geht man diesen Fragen tiefer nach, so kommt man zur Aufzeigung von zwei Spannungsverhältnissen: Der Kückgang der Zahl der Chaluzim heruht zweifellos auf der Verschlechterung der Verhältnisse in Palästina. Je mehr einer an bürgerlicher Sich…

  18. 1928-11-01 · Heft 6 (November 1928) · p. Seite 200

    …ina-Arbeiter- Fonds baut für die Zukunft einer starken palästinensischen Arbeiterschaft. S. Adler-Rudel, Alfred Berger, Siegfried Bernfeld, Eduard Bernstein, Kurt Blumenfeld, Martin Buber, Oscar Cohn, Simon Dubnow, Paul Löbe, Berl Locker, Fritz Naftali, Salm…

  19. 1928-11-01 · Heft 6 (November 1928) · p. Seite 201

    UMSCHAU Der Weltjugendfriedenskongreß in Erde Am 17. und 18. August trafen sich etwa 450 Delegierte aus 31 verschiedenen Ländern in Erde in Holland. Außer starken Abordnungen der größeren europäischen Nationen vor allem Japaner, Neger aus W…

  20. 1928-11-01 · Heft 6 (November 1928) · p. Seite 202

    nicht den Krieg bekämpfen könnte. Das Gebot der Stunde sei vielmehr: Krieg dem Kriege!, und wenn es eben not tue, mit Gewalt. Denn nur durch Gewalt kann man Gewalt überwinden. Was haben bisher alle Mächte erreicht, die beanspruchten, den We…