Mannheim
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  1. 1913-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1913) · p. Seite 132

    132 Ar. Fritz Wachsnerr Zur Verbesserung des jüdischen Meligionsnnterrichts °° «allein gehört; erst wenn man im liberalen Judentum bei Eltern und Schülern aufgechört hat, dasselbe zu erlernen; erst wenn die heilige Sprache wieder das geword…

  2. 1913-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1913) · p. Seite 133

    °o Ar. Fritz Machsner: Zur Urrdrsserung des jüdischen Kriigisnsnnterrichts 133 richt kann dem drohenden verfall unseres Glaubens Einhalt tun, d. h. ein in unserem Sinne positiver Unterricht, der auf historischer Grundlage fest aufgebaut, oh…

  3. 1913-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1913) · p. Seite 134

    134 Ar. Fritz Machsner: Zur Verbesserung des jüdischen Neiigionsunterrichts Die dritte Art der religiösen Unterweisung, der jüdische Religionsunterricht im Rahmen des Unterrichtes der öffentlichen Schulen, findet sich nur in Städten mit ver…

  4. 1913-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1913) · p. Seite 135

    o o D S Refsrmversuchr vor etwa 90 Jahren 135 bisher nicht für nötig gehalten worden ist, uuch auf dem Gebiet der Schule für Hie Gleichberechtigung seiner Religion kraftvoll einzutreten, wenn wir immer wieder über die religiöse Gleichgiltig…

  5. 1913-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1913) · p. Seite 136

    Nr. Behrens: Jugend und Judentum 136 Jugend und Judentum. Von Rabbiner Dr. Behrens-Göttingen. er unbefangen die Iugendvereinsbewe- | gung betrachtet, ohne durch jDarteibegriffe und den j)artikularismus der Schlagworte beengt und bedrängt zu…

  6. 1913-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1913) · p. Seite 137

    o O o Hermann Itzig: Mir Jungen 137 schäftigung mit dem Judentum nicht auch ein Saatkorn in das jugendliche, begeisterungsfrohe Herz fallen sollte, das dem religiösen Gedanken gilt, das das Werk des Iugendvereins fortsetzen würde zum fjetf …

  7. 1913-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1913) · p. Seite 138

    138 Hermann Itzig: Mir Jungen lagern, und mag man über Neutralität oder parteireligiöse. oder parteipolitische Beeinflussung der Jugend denken wie man mag — die Tatsache des Bestandes solcher Iugendvereine macht eine Diskussion über die Ber…

  8. 1913-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1913) · p. Seite 139

    Ar. Felir Frrudrnthal: Aeutfchland ohne Juden 139 Seite bisher nicht gebührend beachtet worden ist. Nur die Zionisten haben die körperliche Ausbildung ihrer Zugendmitglieder in ihren Bar - Kochba - Vereinen durchgeführt. So wird der andere …

  9. 1913-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1913) · p. Seite 140

    140 o o 0.0 Ar. Frlir Frrrrdrnthal: Beutschland ohne Inden Setzte sich die erstere Ansicht durch, so würde in gar viele arische Familien Leid und Jammer, Trauer und Glend einziehen. Ist doch eine erstaunlich große Anzahl Personen, die sich …

  10. 1913-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1913) · p. Seite 141

    o v 0 o Ar. Frlir Freudenthal: Neutschland ohne Juden 141 da geistige Irifektionsheerde zu gründen. Fromme Heuchler, trügerische ^yperpatrioten und rückständige Bodenheilige mit überwiegenden s)ortemonnaieinteressen waren es zumeist, die si…

  11. 1913-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1913) · p. Seite 142

    142 Mr. Felir Freudenthal: Arutschland ohne Juden Verzicht auf Epauletten und Staatskrippe die konservative Gesinnung nicht bald in ihr Gegenteil umwandeln würde. Die deutschen Juden aber sind zu allen Zeiten, ob verfolgt und zurückgesetzt,…

  12. 1913-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1913) · p. Seite 143

    Ar. Fr! iX Freudenthal: Arutschland ohne Juden 143 dem eisernen Würfelspiel des Krieges ist nun einmal nicht zu trauen und der liebe Gott ist, wie Napoleon sagte, meist mit den stärkeren Bataillonen. Aber dazu gehört Geld, Geld und abermals…

  13. 1913-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1913) · p. Seite 144

    144 Gedichte eines deutschen Juden denen die erdrückende Rlajorität der deutschen Juden, mögen sie noch so fortschrittlich gesinnt und freidenkend sein, in gar keinem inneren oder äußeren Zusammenhang steht. Sind wir doch fest überzeugt, da…

  14. 1913-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1913) · p. Seite 145

    0 o o o Gedichte eines deutschen Inden 145 Auch uns! Auch uns zieht sie das Herz zusammen. Die Not der Juden in der Welt; Muß sie dem Glauben doch entstammen, Der uns und sie zusammenhält! wir rufen keineswegs: ,Non dolet1, Treibt man den B…

  15. 1913-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1913) · p. Seite 146

    146 Gedichte eines deutschen Juden hebräisch öder Jargon? Der Iudenstaat, er ist in ganz besondrer Lage, Lr hat, bevor er ist, schon eine Sprachenfrage. Ratlosigkeit. Mer holt bei Juden sich und Christen In eigner Sache wahllos Rat? Mer häl…

  16. 1913-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1913) · p. Seite 147

    o o o o Gedichte eines deutschen Juden 147 Falscher T r o st. Nicht in den Himmel wachsen ja die Bäume, Dies gilt als Trost für schlimme Theorien; Doch gibt man sich der Herrschaft wilder Träume Nicht ungestraft im Völkerleben hin. Indes ic…

  17. 1913-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1913) · p. Seite 148

    …r's in deutschem Geist, Gin jüdisch Herz, in dem das Blut getreu den Vätern kreist. Des Moses denkend, gottgesandt, des Moses Mendelssohn, Der uns geführt in heiliges Land, wie jener erste schon; Der uns mit seiner Weisheit Kraft geführt durch Wüstenspur Zn…

  18. 1913-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1913) · p. Seite 149

    o o o o Mchrrfcha« 149 und Gesetz von Mendelssohn; Die Grundlehren des Glaubens von Leopold Löw und Michael (Lreizenach; Die Lehre von Gott von Ludwig Philippson; Monotheismus und Monismus von I. Rülf; Gottes Gerech…

  19. 1913-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1913) · p. Seite 150

    …ng der Haggadah abzuhelfen.*) In diesem Bestreben hat er übrigens schon Vorgänger: Der frühere Frankfurter Rabbiner Dr. Leopold Stein hat seinem neuen Gebetbuch eine Haggadah in vorwiegend .deutscher Sprache beigegeben. Sie ist etwas weitschweifig, was …

  20. 1913-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1913) · p. Seite 151

    …ng zu bringen vermögen. Die für unser Empfinden unmöglichen Zahlenspielereien des Rabbi Jose, des Rabbi Elieser und des Rabbi Akiba sind verschwunden,-) desgleichen das nichts weniger als geschmackvolle „äazenu". Bezeichnend ist es übrigens, daß alle …