Mannheim
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  1. 1925-03-01 · Heft 3 (März 1925) · p. Seite 65 · Gilgul

    M E N O R A H 65 HERMANN BLUMENTHAL / GILGUL Nachdruck verboten Wir hefern allen Abonnen Romanes ..Gilgul" broschiert zu, einsendung des Betrages. Ein Roman aus dieser und jener Welt Copyright by Interterritorialer Verlag ,,Renaissance", Wi…

  2. 1925-03-01 · Heft 3 (März 1925) · p. Seite 66 · Gilgul

    66 M E N O R A H in dem die Gäste des Hauses empfangen wurden, und das Studierzimmer.4' „Mag sein, daß sich alles so verhält", sprach Reb Joel nachdenklich. „Ihr müßt mir Einlaß in das Haus verschaffen", fuhr Elieser fort. „Ich werde bei de…

  3. 1925-03-01 · Heft 3 (März 1925) · p. Seite 67 · Der Anteil der Juden an den Naturwissenschaften

    …gen physiologischen Instituts. Er war der Sohn des bekannten Ghettodichters und naturwissenschaftlichen Schriftstellers Aaron Bernstein (Pseudonym A. Rebenslein). Bernsteins Verdienst war es, zuerst über die elektrischen Ströme m den Nerven gearbeitet zu …

  4. 1925-03-01 · Heft 3 (März 1925) · p. Seite 68 · Der Anteil der Juden an den Naturwissenschaften

    …andere. Aus der Fülle der Namen seien hier bloß einige genannt: Albert Moll (geboren 1862), bekannt als Scxualpatholog, Emil Zuckerkandl (1849 bis 1910), der langjährige Vorsteher des Anatomischen Instituts in Wien, der Dermatolog Oskar Lassar (1849 bis 19…

  5. 1925-03-01 · Heft 3 (März 1925) · p. Seite 69 · Unsere Mutter

    M E N O R A H 69 js 10 zaj Unsere Mutter Von A. K. Ihm, der meinem Lehen erst Sinn und Inhalt gnh. VORWORT. Unsere Mutter war keine berühmte Frau, keine Künstlerin, keine Wohltäterin der Menschheit. Aber sie hatte einen durchdringenden, kla…

  6. 1925-03-01 · Heft 3 (März 1925) · p. Seite 70 · Unsere Mutter

    70 MENORAH sie das Bedürfnis nach Schlaf hatte, denn sie wurde natürlich nie geweckt. Als sie eines Nachts bis zwei Uhr wach waren — es war knapp vor der Hochzeit — wettete ihr Verlobter mit ihr, daß sie bis mittags nicht aufwachen würde. S…

  7. 1925-03-01 · Heft 3 (März 1925) · p. Seite 71 · Von den Katzen, die nicht mausen wollten

    MENOR AH 71 W^Wl^^.^ V. WsMMm Von den Katzen, die nicht mausen wollten Von MAX NORD AU* Fortsetzung und Schild.', Miese ging ganz sachte, um sie nicht durch hurtige Bewegungen zu erschrecken, auf sie zu strich ihr mit der Samtpfote über den…

  8. 1925-03-01 · Heft 3 (März 1925) · p. Seite 72 · Von den Katzen, die nicht mausen wollten

    …ten, die durch ihre hervorragenden Tugenden unsere Bewunderung erregen. Jeden Chanukah hören wir mit Begeisterung, wie „Judas Makkabäus" sein Volk aus größter Bedrängnis so heldenmütig befreit hat; er ist es, der Israel sein Selbstvertrauen zurückgegeben …

  9. 1925-04-01 · Heft 4 (April 1925) · p. None

    … Mappenwerk von wunderbarer Schönheit. Herausgegeben von der Palestine Art Publishing Comp. Ltd Nach den Originalen von Abel Pann (Jerusalem) Bereits erschienen : * Genesis * Von der Schöpfung bis zur Sintflut. 25 Originalfarbenlithographien vom Kün…

  10. 1925-04-01 · Heft 4 (April 1925) · p. Seite 75 · Zur Eröffnung der Universität in Jerusalem

    MENORAH Illvxtrierte Monatjxct FVrDie Jvdis-che Familie _WTJEM^ FRANKFVRT A M._ III. JAHRGANG_APRIL 1925_NR. 4 Zur Eröffnung der Universität in Jerusalem Von Hofrat Professor Dr. S. FRANKFURTER, Direktor a. D. der Wiener Universitäts-Biblio…

  11. 1925-04-01 · Heft 4 (April 1925) · p. Seite 76 · Von der Chibath Zion (Zionsliebe) des Ramban

    …Jv nnw w. ro^^^ %h nwn&i >i)WJpv»s -n* y^n ">•>:> ">jw -i» \?« 'aanvps tynj ■>» flV j&h yjjj 3>b?> AUS DER DERASCHA DES NACHMANIDES ZU KOHELET (hebr. Handschrift aus dem 1 4. Jahrh., Biblioteca Casanatense Rom) In Spanien wie in Frankreich, den zwei Z…

  12. 1925-04-01 · Heft 4 (April 1925) · p. Seite 77 · Von der Chibath Zion (Zionsliebe) des Ramban

    …er Religionswahrheit erringen wir eine geläuterte Gotteserkenntnis. Nachmani unterscheidet sich dadurch vorteilhaft von Maimonides, daß er das jüdische Volk nicht durch philosophische Bildung, nicht durch Hinweis auf die Macht des Gedankens, sondern …

  13. 1925-04-01 · Heft 4 (April 1925) · p. Seite 78 · Von der Chibath Zion (Zionsliebe) des Ramban

    …erändert nicht die Hauptmotive seines Entschlusses. In seiner Schilderung über die Zustände in Erez Israel sagt nämlich Nachmanides unter anderem: ,,G elobte Stadt. Früher warst du voll Freude; heute sehe ich wie deine Einwohner seufzen und so ging in…

  14. 1925-04-01 · Heft 4 (April 1925) · p. Seite 79 · Eine späte Haggadahbilderhandschrift

    MENORAH 79 AUS DER DARMSTÄDTER HAGGADAH ..BELSAZARS MAHL" EINE SPÄTE H AGG AD AHBILDERHAND SCHRIFT (Die Darmstädter Haggadah Cod. hebr. Nr. 7.) VON ERICH TOEPLITZ (Abbildungen mit Genehmigung der hessischen Landesbibliothek) Unter den zahlr…

  15. 1925-04-01 · Heft 4 (April 1925) · p. Seite 80 · Eine späte Haggadahbilderhandschrift

    …Atem meiner Kehle . . . Und im Sonnenstrahlenstaub, Glitzere Frost, und übe Raub! (Nachdichtung aus dem Hebräischen von Isaac Schreyer.) AUS DER DARMSTÄDTER HAGGADAH „DAS LIED VOM LÄMMCHEN"

  16. 1925-04-01 · Heft 4 (April 1925) · p. Seite 81 · Kol Nidre

    …Der kleine blonde Student war mit seinem Gefährten in einen spitzfindigen Disput über irgend eine schwierige Stelle des Aristoteles vertieft. Sie sprachen leise und heftig, altes und neues Testament, antike Philosophen, Rabbinen und Scholastiker des M…

  17. 1925-04-01 · Heft 4 (April 1925) · p. Seite 82 · Kol Nidre

    82 M E N O R A H „Warum auch nicht?" Er sprach mit verächtlicher Absichtlichkeit nur mehr zu Van Deeken. „Jan, du bist noch jung, du kennst die Bräuche dieser Juden nicht, du mußt dir schon eine Belehrung gefallen lassen. Einen Festtag habe…

  18. 1925-04-01 · Heft 4 (April 1925) · p. Seite 83 · Kol Nidre

    M E N O R A H 83 Und ich verstand ohne Mühe, daß ich ein Knecht gewesen war im Lande Ägypten und daß ich ein Verfolgter gewesen war im Lande Spanien und daß sie uns mit Feuer und Schwert gezwungen hatten, unser Judentum abzuschwören, und da…

  19. 1925-04-01 · Heft 4 (April 1925) · p. Seite 84 · Das Mädchen von Kinereth

    …ßte und nur noch die Lichter auffing, die durch das seltsam geformte Abendgewölke strahlten. Wir zogen die Straße gegen Tiberias, die unsichtbar bleibende Stadt, die man im Dämmer nur ahnen mag. Das Halbdunkel schlang die Gestade ein, bedeckte den …

  20. 1925-04-01 · Heft 4 (April 1925) · p. Seite 85 · Das Mädchen von Kinereth

    MENORAH 85 So beginnen die Kolonisten ihre Arbeit in Palästina. ,,Wenn es regnet," erzählte die russische Mutter, „wir stehen im Wasser!" „Man vertrinkt nicht", repliziert die Tochter. „Haben wir das gebraucht", jammert die arme Frau fast u…