Mannheim
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19161920
  1. 1918-03-10 · Heft 11 (10.3.1918) · p. Seite 245 · Einigkeit

    245 3. sollten zu derjenigen Organisation, welche die-jüdischen Vereinigungen der Mittelmächte zum Zwecke der Aufstellung eines einheitlichen Judenprogramms für die Friedenskongreßfrage und zum Zwecke der Fühlung mit den Juden der Mittelmäc…

  2. 1918-03-10 · Heft 11 (10.3.1918) · p. Seite 246 · Einigkeit

    246 Synthese herbeigeführt, die wir insbesondere im Interesse des deutschen Taterlandes begrüßen. Den Engländern ist damit der Judenfang gelegt, der Judenwind aus den Segeln genommen, das Prestige, die Beschützer der Judcnheit zu sein, geno…

  3. 1918-03-10 · Heft 11 (10.3.1918) · p. Seite 247 · Viribus unitis

    7m Viribus unifis Von-Dr. Paul Nathan, Berlin S|^inc Reihe von Gründen hat die Juden Deutschlands veranlaßt, * W^k eino £emeirlsame Organisation ins Leben zu…

  4. 1918-03-10 · Heft 11 (10.3.1918) · p. Seite 248 · Viribus unitis

    243 haupt m einen Zusammenschluß gedacht werden sollte. Und es mußten gleichwohl gemeinsame Richtlinien aufgestellt werden, die doch ein einheitliches Handeln gegenüber den großen auftauchenden Problemen ermöglichten. Die Aufgabe war nicht …

  5. 1918-03-10 · Heft 11 (10.3.1918) · p. Seite 249 · Viribus unitis

    249 nicht täuschen,.daß die Schwierigkeiten, diese verschiedenartigen Kräfte zusammenzuhalten, nicht unbedeutende sind, Kräfte, die bisher vielfach gegeneinander gearbeitet haben. Die Klippen, die vorhanden und über die hinwegzutäuschen gan…

  6. 1918-03-10 · Heft 11 (10.3.1918) · p. Seite 250 · Ukraina

    25$ jsittlicheö'-'Bewußtsein und dem modernen Völkerrechtsgefühl zur besonderen 1 Befriedigung gereichen. Denn nicht Tatsächliches-AllzutatsäfeMicfiös,;'' sondern ein M,oment tiefster Innerlichkeit hat diese neue Volksexistexiz ins Leben ge…

  7. 1918-03-10 · Heft 11 (10.3.1918) · p. Seite 251 · Ukraina

    25t zeucrkannb wird, sein nationales Leben sebständig zu verwalten". „Die großrussische, jüdische und polnische Nationalität .— heißt es in diesem Entwurf weiter — haben von ihrem Rechte,-, auf national-personaler Autonomie bereits Gebrauch…

  8. 1918-03-10 · Heft 11 (10.3.1918) · p. Seite 252 · Ukraina

    252 Einhaltung der den nationalen Minderheiten zustehenden Rechte sind den Zentralorgajien der obersten Regierungskörperschaft vorbehalten geblieben. Bemerkenswert ist der Umstand, daß auch die Möglichkeit einer engen Verbindung der einzeln…

  9. 1918-03-10 · Heft 11 (10.3.1918) · p. Seite 253 · Ukraina

    253 wachseno mächtige ostjüdische Volkskörper unter den Qualen einer schmerzhaften Vivisektion. Ein dankenswertes Geschick hat die bedeutsamsten und lebenswichtigsten Glieder zu neuem einheitlichen Wachstum unter russischem Zepter vereinigt…

  10. 1918-03-10 · Heft 11 (10.3.1918) · p. Seite 254 · Ukraina

    254 ebensowenig als in Galizien. In Galizien hat die polnische Machtgier eine enge und herzliche Gemeinschaft zwischen Juden und Ukrainern geschmiedet. Sich selbst werden es die Polen zuzuschreiben haben, wenn bei einer Volksentscheidung im…

  11. 1918-03-10 · Heft 11 (10.3.1918) · p. Seite 255 · Zur Begründung einer Akademie für die Wissenschaft des Judentums

    255 Ersatz darbot für die Lücken, die in der jüdischen Laienwelt durch die Verminderung des Thorastudiums in ihren Reihen entstanden waren. Die Gelehrsamkeit war in den jüdischen Massen verringert, aber in den Rabbinern mit der modernen Wis…

  12. 1918-03-10 · Heft 11 (10.3.1918) · p. Seite 256 · Zur Begründung einer Akademie für die Wissenschaft des Judentums

    …nsproblem einer jüdischen Gelehrtenwelt! 1, Es ist nun das Verdienst des jungen Historikers und Philosophen, . ^des Dr. Franz Rosenzweig, der mit heiligem Glaubenseifer von seinem Felddienst aus in seiner Abhandlung „Zeit ist's" den Aufruf an die •deutsche…

  13. 1918-03-10 · Heft 11 (10.3.1918) · p. Seite 257 · Zur Begründung einer Akademie für die Wissenschaft des Judentums

    ..........................______..........._...........257 von der religiösen Isolierung abwendig zu machen und für die scheinbar einheitliche moderne Kultur ihn zu gewinnen. Schon aus dem apologetischen Gesichtspunkte bleibt die Anzahl der…

  14. 1918-03-10 · Heft 11 (10.3.1918) · p. Seite 258 · Zur Begründung einer Akademie für die Wissenschaft des Judentums

    258 2. Dem Mangel in der jüdischen Gelehrsamkeit steht zur Seiteder in der religiösen Bildung der modernen Juden. Dieser Mangel ist offenkundig und er richtet uns großen Schaden an, besonders im protestantischen Urteil über unsere religiöse…

  15. 1918-03-10 · Heft 11 (10.3.1918) · p. Seite 259 · Zur Begründung einer Akademie für die Wissenschaft des Judentums

    259 ihrer Kinder in der Höhe des Akademiesoldes ein angemessenes Gehalt auszuwirken. Und durch die Summierung dieser beiden Besoldungen wird der junge jüdische Gelehrte für den Beginn seiner wissenschaftlichen Wirksamkeit einen gesicherten …

  16. 1918-03-10 · Heft 11 (10.3.1918) · p. Seite 260 · Zur Regierungserklärung

    260 Ostjudenfrage geäußert. Ein über die Bedeutung der Erklärung von Prof. Oppenheimer in den ,Neuen Jüdischen Monatsheften* veröffentlichter Artikel kann den Eindruck erwecken, als ob die deutsche Regierung eine jüdische sprachlich-kulture…

  17. 1918-03-10 · Heft 11 (10.3.1918) · p. Seite 261 · Zur Regierungserklärung

    261 entgegen und sind zu einer wohlwollenden Unterstützung ihrer diesbezüglichen Bestrebungen bereit." Hier werden also die Juden des Ostens ausdrücklich und offenbar mit gutem Vorbedacht als eine „Minderheit" bezeichnet, ein Wort, das jede…

  18. 1918-03-10 · Heft 11 (10.3.1918) · p. Seite 262 · Zur Regierungserklärung

    262 Icann die Gewährung von Minderheitsrechten überhaupt und tiberall nur Sache der Beteiligte n s e lb s t s ei n! Und daher wenden wir uns von jeher an die öffentliche Meinung der Kulturwelt im allgemeinen und der großen und berühmten pol…

  19. 1918-03-10 · Heft 11 (10.3.1918) · p. Seite 263 · VIOD [Nachricht]

    …iberale Judentum in Deutschland. 10. Zionistische Vereinigung für Deutschland. Zum Vorsitzenden wurde gewählt: Herr Dr. James Simon; zu stellvertretenden Vorsitzenden: Herr Geh. Justizrat Oscar Cassel, M. d. A. und Herr Professor Dr. Franz Oppenheimer…

  20. 1918-03-10 · Heft 11 (10.3.1918) · p. Seite 264 · VIOD [Nachricht]

    …ab. Dr. Nobel (Hilfskomitee für die osteuropäischen Juden, Frankfurt a. M.). Stellvertreter: Justizrat Dr. Blau. 7. Dr. Paul Nathan (Hilfsverein der Deutschen Juden). Stellvertreter: Komm.-Rat Dr. Netter. 8. Dr. James Simon (Hilfsverein der Deutschen …