Mannheim
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  1. 1918-06-01 · Heft 2 (Juni 1918) · page 7

    …n an* gehört hatten. Von deutfehen Zionifien waren es zwei, eigentlich fdion der Studentenzeit entwadifene Referendare, Alfred Klee und Eduard Leszinsky, die fich für die Gründungszeit aktiv meldeten. In Leszinskys Wohnung hatten wir die erfie Gründun…

  2. 1918-06-01 · Heft 2 (Juni 1918) · page 8

    76 Rofenßerg, Aus unteren Anfangsjahren Eines Tages erhielt ich vom Rektor die Aufforderung zu einer Rüdkfpradie über die Ziele unferer Bewegung. Zwifdien dem Rektor Kekule von Stradonitz, dem Univerfitätsrichter Geheimrat Daude und mir ent…

  3. 1918-06-01 · Heft 2 (Juni 1918) · page 9

    …g, Aus unferen Anfangsjahren 77 Druckfehler handelte, oder ob der Redakteur der Rundfchau, der Alte Herr des V. J. St., Heinrich Löewe, uns damit eine Malice fagen wollte, wie wir fie damals zu hören gewohnt waren. Mit dem V. J. St. hatten wir unbefchade…

  4. 1918-06-01 · Heft 2 (Juni 1918) · page 10

    78 jßofetf&ergy Aus unteren Anfangsjahren €;ine andere S<hwierigkeit Denn auch im V.J. St. war die Ent> Wicklung eindeutig im Sinne des Zionismus vor fich gegangen und feit dem Äbfchluß der, großen Tendenzkämpfe im V. J. St. war er, obwohl …

  5. 1918-06-01 · Heft 2 (Juni 1918) · page 11

    … gekommen waren, die nur der äußeren ZufammenfalTung bedurfte. Ich erinnere mich, daß inmitten des fcharfen Redekampfes Theodor Zlocisti, der lächelnd fich das alles mitanhörte, die Bemerkung einwarf: »Ihr kommt fchließlich doch zur Fufion«. In der Hitze d…

  6. 1918-06-01 · Heft 2 (Juni 1918) · page 12

    80, Rofenßerff, Aus unferen Anfangsjahren Natürlich hatte jede der beiden Organifationen äußerlich ge* wifle Kompromifle zu fchließen, Begriffe aufzugeben, die ihr lieb ä und wertvoll erfchienen. Aber jenfeits diefer Dinge, die über Bord ew…

  7. 1918-06-01 · Heft 2 (Juni 1918) · page 13

    BERUFSWAHL Nach dem Kriege wird eine ßarke Konzentrierung und Organifierung unferer Arbeitskräfte und -möglichkeiten erforderlich fein, wenn wir uns fowphl rein wirtfthaftlich als auch auf jüdifih* ifozialem und politifchem Gebiet werden be…

  8. 1918-06-01 · Heft 2 (Juni 1918) · page 14

    82 Schwäßacßcr> Berufswahl und Sekretäre der Gemeinden und der Wohlfahrtsorganifationera hervorgehen follen. * Als letzte Stimme feien die zwei erwähnt, die der zionifiißhen? Akademikerfihaft die neuen erheblichen wirtfihaftlichen Möglichke…

  9. 1918-06-01 · Heft 2 (Juni 1918) · page 15

    Scßwaßacßer, Berufswahl 83 Betracht kommenden modernen Sprachen. Daß beim Studium der Wirtfehäftsgefchichte anderer Länder in erßer Linie natürlich der Orient zu berückfichtigen wäre, fei lediglich der Vollßändigkeit halber erwähnt. — Das f…

  10. 1918-06-01 · Heft 2 (Juni 1918) · page 16

    84 SternBerg, Wiflenfcfiaftliche Ärb&t für den Zionismus WISSENSCHAFTLICHE ARBEIT FÜR DEN ZIONISMUS Das Problem für den weßeuropäifchen Zionismus iß heute r. Wie verbindet der Zioniß feine Ideen mit feinem eigenen individu* eilen Leben, das…

  11. 1918-06-01 · Heft 2 (Juni 1918) · page 17

    …en beschäftigt, ebenso freundlich gegenüber* stehen, wie beispielsweise Herkner in Berlin, Knapp in Straßburg, Weber in Breslau, Wiedenfeld in Halle oder Werner Sombart, und auch auf den anderen Gebieten — so z. B. dem juristischen — werden sich m…

  12. 1918-06-01 · Heft 2 (Juni 1918) · page 18

    66 Sternßerg, Wiffenfdiaftlidie ' Arbeit ■> für tfen Zionismus modernen Bedürfnissen entsprechendes Hypothekerrwesen in der Türkei einführt. <Wie wesentlich dies für Palästina wäre, brauche ich wohl an dieser Stelle nicht näher darzulegen.)…

  13. 1918-06-01 · Heft 2 (Juni 1918) · page 19

    Wit&ows/fy, Der Prophetismus als 'kn\tüPgetdoiiSt\i(hes Prßbiem Das Präsidium des KJ.V. muß dafür Sorge tragen, daß in allen Korporationen auf die jüngeren Semester in diesehr Sinne gewirkt wird. Dem einzelnen K.J. V.^er muß die Materialsam…

  14. 1918-06-01 · Heft 2 (Juni 1918) · page 20

    …rfcher kommen, von wenigen Ausnahmen abgefehen, aus der Theologie, und Zweckgedankeri leiten fie, die jenfeits der Pro* Werne reiner Wiffenfchaft liegen. Der chrißliche Forfcher, welcher theologifchen Richtung er auch angehören mag, lieht im Pro…

  15. 1918-06-01 · Heft 2 (Juni 1918) · page 21

    …aby^ .lonifcher Kultur herabgedrückt zu haben. Wirkt es nicht geradezu grotesk, wenn ein fo verdienßvoller Forfcher wie Hugo Winckler*) fich nicht zu dem Glauben bekennen kann, » der in der jüdifdreri Religion mit ihren Weiterbildungen ein Erzeugnis des…

  16. 1918-06-01 · Heft 2 (Juni 1918) · page 22

    90 IP/ffawftiy, tDcr Prpphetismus als kulturgefdiichtfid^s Problem Zeit nicht erßehen ,wird, fofern es nicht gelingt, eine Methode aus* findig zu machen, die das wiffenfehafiliche Ergebnis von der perfön* liehen Gebundenheit des Forfchers m…

  17. 1918-06-01 · Heft 2 (Juni 1918) · page 23

    …e eine »völlig ußerk\ärbäf& Kraft d^s Momentanen und Spontanen«* ( Es iß eifi intereflanter Zufall, daß zur selben Zeit Walter Rathenau in seinem Buch »Von kommenden Dingen« mit ähnlichen Worteni gegen die gefchichtliche Betrachtungsweise zu Felde zieht. …

  18. 1918-06-01 · Heft 2 (Juni 1918) · page 24

    Witüowsfiy, Der Prophetismus als kulturgefchichtlidies Problem der herrfchenden Entwicklungstheorie, leuchtet ein. Befteht aber nicht die Gefahr, daß mangels einer Methodik des Einfühlens der Willkür ein weit größerer Spielraum gewährt wird…

  19. 1918-06-01 · Heft 2 (Juni 1918) · page 25

    Witkowsky, Der Prophetismus als kulturgefchichtlidhes Problem 93 hereinbricht, kann der Stammgott Jahve von dem gleichzeitigen Linter* gang nur gerettet werden, indem er zum Weltenherrn, der mächtiger als alle Götter iß, erhoben wird, zum p…

  20. 1918-06-01 · Heft 2 (Juni 1918) · page 26

    … in ihre Ehre werdet ihr eintreten«. <Jef. 61/ 5—6.) Von den erwähnten Bibelfi^llen dürften mit Ausnahme der erßen, die Hugo Winckler Jefaia zufchreibt, die übrigen deuterojefaianifchen Urfprungs fein, alfo gerade dem Pro* Eheten angehören, deffen unive…