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Der wahre Name des Weltkonkretums ist: die mir, jedem Menschen anvertraute Schöpfung. In ihr werden uns die Zeichen der Anrede gegeben. Wer redet? Wir werden in den Zeichen des widerfahrenden Lebens angeredet. Wer redet? Es würde uns nicht …
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Es wird erzählt, ein gottbegeisterter Mann sei einst aus den Bereichen der Geschöpflichkeit in die große Leere gegangen. Da wanderte er, bis er an die Pforte des Geheimnisses kam. Er pochte. Von drinnen rief es ihn an: „^ as willst du hier?…
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einer einen andern fragte, ob auch er höre, und der bejahte, hätten sie sich nur über ein Faktum und nicht über einen Inhalt verständigt. Die Laute aber, aus denen die Rede besteht — ich wiederhole es, um das vielleicht doch noch mögliche M…
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Moral und Religion Verantwortung, die nicht einem Wort antwortet, ist eine Metapher der Moral. Wer aber die reale, die dialogische Verantwortung übt, braucht den Sprecher des Worts, dem er antwortet, nicht zu benennen-er kennt ihn in der Su…
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wie ich selber, nach langem Warten schreibend was zu schreiben ist, es nehme, — ebenso ernst, nur eben mit negativem Vorzeichen. Den bloßen inimicus, als den ich jeden ansehe, der mich aufs Ideologische abdrängen und da gelten lassen will, …
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teil hat, elementar befindet. Das ist, trotz alles Hindeutens auf die Konkretheit, der Vorkriegsindividualismus in verbesserter Neuausgabe." Und ich. aus tiefem Bewußtsein, wie fast unmöglich es ist, gemeinsam, sei's auch nur gegeneinander,…
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Durchbruch. Um den Durchbruch geht es und nicht um eine Vollkommenheit, und zwar um den Durchbruch nicht aus der Verzweiflung mit ihren mörderischen und erneuernden Gewalten, nein, nicht um den großen, katastrophalen, einmaligen (von ihm ge…
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bürgt: quantum satis. Und nichts ist so durchsichtig in die Zwiesprache zwischen Gott und Mensch, wie solch ein unsentimentaler und rückhaltloser, ja. rückhaltloser Blicktausch zwischen zwei Menschen im Fremdraum. Aber ist es. unwiderruflic…
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Wo einer aber ein lebloses Ding, ihm Seele und Rede verleihend, in seine Begier nach Zwiesprache zieht, da mag ihm schon das Vorgefühl einer welthaften aufgehn, der mit dem Weltgeschehen, das ihn ja eben in seiner, auch dinglichen, Umwelt a…
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Unverkennbar nimmt die Bedingtheit der Menschen von den „Verhältnissexi" im Gang dieses Zeitalters zu. Nicht nur die absolute Masse der sozialen Objektiva wächst, auch ihre relative Macht. Als der durch sie Mitbedingte steht der Einzelne in…
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EDGAR DACQUfi DER MENSCH ALS URFORM Der Streit über die naturhistorisch-entwicklungsgeschichtliche Herkunft der Menschengestalt ist heute wieder neu im Aufleben. Die alte, stamrubaummäßige Idee, daß der Mensch als letzter später Zweig am Le…
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die sich als Rückbildungen zu erkennen geben. Das primär Primitive kann aber grundsätzlich nicht von dem schon einseitig Spezialisierten abgeleitet werden. Es war daher eine erkenntnistheoretische Notwendigkeit, wenigstens hypothetisch eins…
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so sehr in ihrer eigenen Entwicklungsbahn, in ihrem eigenen Typenkreis befangen, daß man sie aus dem idealen Entwicklungsgang zur Stammbaumhöhe, also zum Menschen, wieder ausschalten mußte. Ja, ^ie ließen sich nicht einmal als Mittelformen …
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Sinn, daß nun durch Wandlungen ein neuer Typus entstanden wäre; sondern stets sind es Auswirkungen innerhalb der Grundorganisation. Das allmähliche Höherwerden des gesamten Tier- und Pflanzenreiches im Lauf der Erdgeschichte beruht also nic…
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ist der Kampf ums Dasein mit allen anderen, ebenso sich verhaltenden Organisationen. Aber der Fortschritt des Lebensreiches von der wirklich niederen zur höheren Organisation kam immer nur dadurch zustande, daß o eben höhere Typen kamen; ab…
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woher die wirkliche, die durch Typen als solche, nicht durch Anpassungsvorgänge bedingte Weiterentwicklung des Lebens, woher die wirkliche Höherentwicklung kommt, nicht bloß wie die Spezialisierungen verlaufen. Und eben in dieser Kernfrage …
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kommen, sondern als abgezweigte, ihm gegenüber überspezialisierte „blind endigende Seitenäste" des gemeinsamen Stammbaumes. Diesen Stammbaum, oder vielmehr seine Ausgangsform., sucht man neuerdings bei einem Affen der Alttertiärzeit. Es ist…
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wie das ja im Tierreich gelegentlich begegnet. Und eben indem er diese Keimform bewahre, schreite er gerade dadurch über das Tierreich hinaus. Auch Schindewolf, ein Paläontologe, spricht im Grunde dasselbe aus: Die Embrvonalform des Mensche…
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idealen Stammbaum es seitwärts entsproßt ist. Darum erscheinen im Lauf der erdgeschichtlichen Epochen ganz folgegerecht immer menschenähnlichere Tiere; zuletzt die Menschenaffen, dann ganz vor kurzem der noch etwas pithekoidere Eiszeitmensc…
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Die Tierwelt, wie sie wirklieh ist und war, ist aus der Menschenbahn oder der Bahn zum Jetztmensehen einseitig herausgetreten, abspezialisiert, überspezialisiert. In aller naturhistorischen organischen Entwicklung liegt der Mensch; aber nic…