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Der suchende Mensch will sich ja auch nicht in seinen Irrtümern stören lassen — und man darf ihm erst nahen, wenn er uns ruft, man muß wenigstens gewiß sein können, ihm willkommen zu sein. Deshalb tritt der Russe beiseite. Doch so, daß sich…
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legten Möglichkeiten nach dem Wesentlichen, nach Gott hin, etwas schlechthin Unverlierbares darstellt, etwas, was heute noch ebenso wie am Tage seiner Erschafiung nie endender Auswertung harrt zu unausdenkbaren Paradiesen — das bewies der e…
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längst noch nicht vorhanden außerhalb seiner, er wartet aber auch gar nicht auf ihr Kommen, er nimmt sie im Geiste voraus; er verhält sich so zu seinesgleichen, als ob sie verwirklicht wäre. Er schafft seine Gemeinschaft da, wo er geht und …
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licher Förderung jedes Gemeinschaftsmitgliedes als solchem liegen. Die Gemeinschaft ist immer nur für den Menschen da, niemals etwas, was über ihm stehen kann; sonst wäre sie ja nur ein Fetisch! Die Gemeinschaft darf aber auch niemals nur e…
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JOSEPH WITTIG DER WEG ZUR KREATUR In der Grafschaft Glatz erzählen sich die Leute gern die Geschichte von einem Hirtenjungen, der trostlos weinend von der Weide heimkam. Der Bauer empfing ihn mit den Worten: „Junge, warum flerrst du denn De…
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Die Leute wissen das und bringen mir allerlei Geschichtlein, die sie im Verkehr mit Tieren, Pflanzen und Gesteinen erlebt haben, immer mit dem Gedanken, ich könne solches für unsere Zeitschrift „Die Kreatur46 gebrauchen, die sich manche bes…
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…ewohnheiten anzunehmen. Und ich muß sagen, sie gibt sich manchmal Mühe; es ist manchmal wie ein Aufleuchten von drüben. Martin Buber erzählt in seinem Buche „Ich und du": „Ich sehe zuweilen in die Augen einer Hauskatze. Das domestizierte Tier hat nicht…
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Wie einen Hinausgerissenen blickt das Tier den Menschen an. Buber sagt, der Blick sei Bangigkeit, und Bangigkeit sei eine Sprache, „Bangigkeit, die Regung der Kreatur zwischen den Reichen der pflanzenhaften Sicherung und des geistigen Wagni…
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gehen. Dieser Stein, auf dem ich sitze, ist mir aber unbekannter und ferner als Gott. Denn wir kommen von oben und wissen um das Obere, sind aber gesandt zu den Dingen der Erde, um sie zu erkennen und zu lieben, damit auch sie teilhaben an …
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vertretungsweise als Cherub am Tor des Paradieses Dienst tun läßt und du kommst gerade daher, dann lasse ich dich gleich hinein. Sonst aber, wenn etwas ganz Schweres und Brennendes vor dir steht, da ist das Paradies dahinter; du mußt aber h…
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überfallen. Es ist dort weiter gar nichts zu sehen als nur eben ein Weg mit zwei Rädergleisen. Früher bildete sich dort oft von den Wiesen her ein kleiner Tümpel, an dem zuzeiten ungeheuer viel Kohlweißlinge spielten. Als die Schlegler Glas…
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…agt, hatte in mir eine Verwandlung durchgemacht. Dafür aber schlug mich ganz überraschend eine kurze Bemerkung, mit der Martin Buber den Abdruck des Stücks (Historische Psychologie des Karnevals) begleitet: das Stück bedeute Weg. Buber sagt, daß es auc…
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sein müssen. Irgend etwas Ernstes ist an dieser Tollheit. Ich habe Menschen kennengelernt, die ihre eigene Geschichte machten nach den Angaben der Kartenlegerin oder des Sterndeuters. Von oben her. Die Geschichte ihrer Vergangenheit legten …
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für den Schreck der Erkenntnis, daß wir die Kreatur ansehen und messen mit Bildern und Maßen, die wir von wo andersher mitbringen. Ich gehe seither schon einen langen Weg. Es ist sehr schwer, durch das flammende Schwert der Cherubim hindurc…
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daraus, daß wir erst einen Umweg über die Vergangenheit machen müssen und weit entfernt sind vom Gegenwärtigen? Gerade von der Kirchengeschichte sagt Schmidlin, ein Wort aus dem letzten Jahrbuch für die evangelischen Landeskirchen Deutschla…
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Speisen und Getränken gesessen hätte; so trage ich Kraft und Freude davon. In Gesprächen mit mir selbst unter diesem Baum nimmt der Baum die eine der beiden Gesprächsrollen. Wenn mich jemand fragt, mit wem ich da rede, muß ich sagen: „Ich m…
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…ür Gewaltmenschen gemacht worden ist. Sogar das Wort Gottes ist vergewaltigt. Die beiden Freunde des biblischen Wortes, Martin Buber und Franz Rosenzweig, die in höchster Liebe an jedes einzelne Bib'lwort herangehen und es geradezu bitten, daß es in ur…
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euch die Macht, die in der Erde geborgen ist!" Nichts ist gesagt von Gewalt und Unterwerfung, nichts von Untertänigkeit der Erde als Ausgang der in dem Worte liegenden Verheißung. Oder gibt es nicht auch ein Mächtigwerden in der Liebe? Eine…
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auskomme, aber die „Natur" werde von der Liebe immer nur das annehmen, was ihr Wachstum fördert, nie aber einer anderen Kraft folgen als der physischen Gewalt. Und dieser Skeptiker hat die Majorität der Menschen auf seiner Seite, sogar — we…
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pumpen kann. Es ist dies keine Uberlistung, die sogleich alle Einfalt vergiften würde. Nein, wenn ich schon einfältig werde, dann brauche ich keine List dazu; da genügt der noch vorhandene Drang meines Wesens. Es ist aber rührend, wie promp…