Mannheim
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  1. 1862-01-01 · 1862 · page 11

    9 rniwn *]ty&J nw JSW Dm. Diese Goldsorte ist wohl das zu dünnen Blättchen geschlagene Gold, das sogenannte Goldschlägergold. Nach, dem "Worte HPD findet sich die eben zu erklärende Stelle und schliesst sich also dem letzteren an. Sie sagt …

  2. 1862-01-01 · 1862 · page 12

    10 einem gewissen Grade abgeriebenen Münzen, dass der Sela 2 Schekel53). — Haben wir nun hier einen Unterschied zwischen heiligem und gemeinem Schekel gefunden, so geben die talmudischen Quellen keine Differenz dieser beiden Gewichte für di…

  3. 1862-01-01 · 1862 · page 13

    11 lige Kikkar als doppelt gegen den gemeinen angesehen, durch welche Angabe die Steuerberechnung auf dasselbe herauskommt. Aus der ganzen Betrachtung ergeben sich folgende 2 Reihen: Für die biblische Zeit: 1 heiliges Talent 60 heilige Mine…

  4. 1862-01-01 · 1862 · page 14

    I 12 wichte an, die in verschiedenen Orten denselben beigelegt wurden. So wird z. B. in der Mischna58) das Werthverhältniss eines Münzstückes an zwei getrennten Orten wie 2 : 1 erwähnt. In der Mischna59) wird das Gewicht in Jndäa als von do…

  5. 1862-01-01 · 1862 · page 15

    13 dass R. Äschi für das dein Priester bei der Geburt seines erstgeborenen Sohnes zu entrichtende Geld (pn jVHD) an R. Acha, welcher vom Priesterstamme war, 17 Denare geschickt habe und ein Drittel Denar zurückverlangte, weil er das Auslöse…

  6. 1862-01-01 · 1862 · page 16

    …h jerusalemischem Münzfusse, welcher der tyrische war, geprägt waren, angegeben sei. Somit ist auch die Leseart, welche Raschi zu Baba kama 97, b. zur Stelle anführt, zurückgewiesen. ') Mommsen, Geschichte des römischen Münzwesens, pag. 711.!) de…

  7. 1862-01-01 · 1862 · page 17

    15 C. JDCDD Provinzialmünze. Neben dem jerusalemischen Silbergeide circulirte auch eine palästinensische Scheidemünze unter dem Namen rü'HE yDEft, Provinzialmünze, welche durch ihre starke Legirung bis auf 12,5 Procent, also bis auf den ach…

  8. 1862-01-01 · 1862 · page 18

    16 des Alkinoos. Man -unterscheidet aus der Illyrischen Silberprägung zwei Epochen, und sind von den aus dieser Prägung stammenden Nominalen viele noch vorhanden, daher es nicht befremdet, weun R.° Jochanan beispielshalber ein solch altes S…

  9. 1862-01-01 · 1862 · page 19

    17 Steuer nicht abgeführt werden durfte; denn als der Halbschekel die gangbare Münze war, wollte man die Hälfte desselben, einen Denar, als Steuer geben, welcher aber, da sein Gewicht natürlich geringer als das eines Halbschekels ist, nicht…

  10. 1862-01-01 · 1862 · page 20

    18 h. der Golddenar ist 25 Silberdenaren gleich93). Der Talmud94) spricht direct aus, ein Silberdenar ist der fünfimdzwanzigste Theil des Golddenars. Der jerusalemische Talmud95) setzt 8 Golddenare 200 Silberdenaren gleich. Auch der Sprachg…

  11. 1862-01-01 · 1862 · page 21

    19 war. Es kann hier nicht der GolddeDar der Kaiserzeit darunter verstanden sein, denn dieser hatte eine fast doppelte Schwere gegen den Silberdenar der Kaiserzeit, mithin konnte jener Golddenar unmöglich 2000 Peruta enthalten, während der …

  12. 1862-01-01 · 1862 · page 22

    …nare, d. h. Golddenare, welche wegen Verschliffenheit des Gepräges von Trajan umgeprägt wurden. (R. Tarn zur Stelle und Raschi zu Aboda Sara 52, b. erklären das Wort SB"'® auch durch im'H DDWj). Da man für diese beiden Sorten Golddenare, obschon …

  13. 1862-01-01 · 1862 · page 23

    •21 nämlich in der Mischna114) als der achte Theil desselben, und an einer anderen Stelle des Talmud"5) als der sechste Theil desselben hingestellt. Der ID^N ist wiederum auf ein höheres Silberstück, den Silberdenar, als der vierundzwanzigs…

  14. 1862-01-01 · 1862 · page 24

    22 so alt, dass man schwerlich einen Zusatz zu einem Münzausdrucke machen musste, um ihn von einem anderen gleichlautenden, der in so alter Zeit gebräuchlich war, zu unterscheiden. Näher liegt wohl, dass der Zusatz durch eine Verwechselung …

  15. 1862-01-01 · 1862 · page 25

    •23 locale Ursache. In Palästina gehörte nämlich das Silber zu den selteneren Metallen, und hatte der selteneren Circulation wegen gegen das Kupfer einen höheren Werth, als im Auslande, mithin das Silbergeld einen höheren Cours, als das Kup…

  16. 1862-01-01 · 1862 · page 26

    …es Silber, welche nach der Geburt eines erstgeborenen Sohnes dem Priester zu entrichten sind, Folgendes zu bemerken. R. Isaak Alfasi (Fp) 148) giebt das Gewicht einer Peruta in der kleinsten Gewichtseinheit beim 138) Kidduschin 12, a. Jerusalemiscber T…

  17. 1862-01-01 · 1862 · page 27

    …qua (hordeum) haben 149) Bechoroth c. 8. 150) Citirt von n"D p"Ü D"n l"l"2. 'Ol '*j?7GTTÖ DinO HSTifD BHP TQJDIP Vergl. Parchi Caftor wapherach ed. Edelmann, pag. 65, a. 18') Recherches sur la numismatique judai'que pag. 20. 152) Joma III, 7. Bab…

  18. 1862-01-01 · 1862 · page 28

    26 und durch Umstellung des T und *"), DTTT1 gelesen werden müssen154). Der Ausdruck Karat155) ist wohl auch aus diesem System hergenommen, und hat daher das römische Pfund 1728 Karat. M. Y?r\ °Evvsag. Das DTin 2 p?n, d. h. 1 Denar 18 GTin …

  19. 1862-01-01 · 1862 · page 29

    27 Die gegenseitige Beziehung dieser Münzen bleibt für die talmudisehe Zeit sowie für die römische Zeit ungeändert, nur die effectiven Werthe ändern sich für jene Periode in derselben Weise, wie dies in der römischen Zeit geschah. Der Goldd…

  20. 1862-01-01 · 1862 · page 30

    … mehr als das As gekannten n^mp frn^" an, und zwar denjenigen, welchen man unter der Pumbedita'schen Kleinmünze findet. Raschi hält diese Münze für eine armenische. (Als Begründung dieser Meinung kann wohl gelten, dass önkelos zu 1 M. 8, 5 das BT…