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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1862-01-01 · 1862 · page 23

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1862
Date
1862-01-01
Page
– (sequence 23)
Language
German
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•21 nämlich in der Mischna114) als der achte Theil desselben, und an einer anderen Stelle des Talmud"5) als der sechste Theil desselben hingestellt. Der ID^N ist wiederum auf ein höheres Silberstück, den Silberdenar, als der vierundzwanzigste Theil desselben, und dieser auf den Golddenar, als dessen vierundzwanzigster oder auch fünfundzwanzigster Theil, bezogen. Zwischen diesen Münzstücken sind noch andere eingeschaltet, welche hier noch besprochen werden sollen. Drückten diese Zahlen die Gewichtsverhältnisse der drei Metalle Gold, Silber, Kupfer aus, dann wäre ein Mitte} geboten, mit Zuhilfenahme einiger anderer Daten das eigentliche Gewicht der Peruta zu finden, indem das Gewicht des römischen Denars auch in seiner Veränderlichkeit bekannt ist. Da wir aber oben Seite 18 gesehen, dass Gold zu Silber sich nicht wie 24 oder 25 : 1 verhält, da ferner "•pPiO^n ID^N wegen bald zu erwähnender Umstände als das römische As, welches anfangs etwa y^, in der späteren Zeit yjr und niemals römischem Denar gleich war, angesehen wurde, so lässt sich aus den oben angeführten Angaben auf das Gewicht der Peruta nicht schliessen. Durch folgende Beziehungen kann man aber Werth und Gewicht derselben bestimmen. Es sind nämlich zwischen Issar (ID^) und Peruta ("EHD) eine Sorte Kleinmünze, eine andere Sorte zwischen Maah (i"!]JS) und Peruta (HEnD) eingeschaltet, durch deren Auswerthung man auf die Peruta (nEHD) zurückschliessen kann. Wir wollen nun diese Kleinmünze und ihren Werth in dem nächst grösseren und kleineren Münznominale anführen. Die Tosifta und der Talmud116) geben für die erste Sorte folgende zusammenhängenden Münzgleichungen an: 1 "Ij'H 6 njJ!2, 1 nys 2 pH^B, 1 ITHJID - °1B\S%, 1 "ß^ 2 1 2 pJTltMp, 1 pJTlSMp 2 mEDD. — B. pJTOJp Teruncius. Die Tosifta117), der babylonische Talmud118) und der jerusalemische Talmud119) setzen einen pjHEJp gleich zwei HionD und gleich einem halben D£DS. Das römische Gewichtspfund, welches im Gelde ursprünglich dem As, das ein Pfund war, entspricht, wird in zwölf Unzen getheilt, und jede Anzahl Unzen von eins bis eilf inclusive wird mit einem besondern Namen belegt. Unter diesen wollen wir den Quadrans oder Teruncius \ As 3 Unzen hervorheben. Der Teruncius wird im Griechischen Tgiovyxiov heissen. Dass p3HE dem Tgiovyxiov gleich ist, unterliegt keinem Zweifel, weil, abgesehen von dem Gleichlauten dieser Worte, auch der Werth des pJDtO als eines halben DSDü mit dem Werthe des TQiovyxiov als einem halben Semis übereinstimmt, da wir weiter unten im DftDE den Semis finden, werden. Die überflüssige Vorsilbe 3p kann wohl keine Abkürzung von xoivbg (gemein) sein, und einen Gegensatz zu einem silbernen Teruncius der früheren Zeit ausdrücken, denn dieser, wenn überhaupt ein solcher vorhanden1*20), war doch auf die Frage vtfnD NOVA gegebene Antwort NDDDT "00 t&1 NinfQ, welche der in Ketuboih 110, b. gegebenen widerspricht, vergl Tosafoth Baba bathra 165, b. s. v. ND^K. 114) Kidduschin I, 1. 115) Kidduschin 12, a. 116) Baba bathra 5. Babyl. Talmud Kidduschin 12, a. Jerusalemischer Talmud Kidduschin 58, 4. llr) Baba bathra 5. CTHDJlp Plural "pDntiJip. ,18) Kidduschin 12, a. pntDJlp Plural ^pjnüJip. 119) Kidduschin 58, 4. DttJTmp Plural DLWnp Ko§Q(ivxr}g Quadrans. lao) Boekh a. a. 0. pag. 453.

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